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Modell Berlin: Verwahrlosung tötet

Säulen der Gesellschaft, Yorckstraße, Berlin

Es ist leicht, über Berlin zu schreiben. Der Autor geht ein paar Schritte, und ohne, dass er die Situation überstrapazieren müsste, stößt er auf ein Sinnbild. In der Stadt mag das eine oder andere fehlen, verglichen mit anderen Städten. Aber an exemplarischen Stellen existiert ein Reichtum, der notfalls für 100 Jahre Bloggen reicht.

Auf dem Bahnsteig der Station Yorckstraße funktioniert der so genannte Fahrkartenentwerter nicht, ein Maschinchen, von dem Nahverkehrskunden in London oder Singapur nur träumen können. Der Service erkennt das Problem, am nächsten Tag klebt ein Achtung Defekt-Aufkleber an dem Stempelautomaten. Wieder zwei Tage später hängt über dem Entwerter ein betriebsseitig angebrachter kondomartiger gelber Müllsack, der anzeigt: hier tut sich so schnell nichts. Sollte der zweite Ticketentwerter auch noch kaputtgehen, wird die S-Bahnstation wahrscheinlich Engelbert Lütke Daldrup unterstellt, dem Chef der Berliner Flughafen GmbH und Verantwortlichen für die unmittelbar bevorstehende Terminankündigung der BER-Eröffnung. Zum Verständnis des S-Bahnhofs Yorckstraße muss noch prototypisch für viele andere Verkehrsorte in Berlin hinzugefügt werden, dass sich Treppen und Durchgänge sehr oft im vollgepissten und vollgeschissenen Zustand befinden, allerdings bei weitem nicht so sehr wie die des U-Bahnhofs Yorckstraße, der sich wegen seiner dunklen dreckigen Wege exzellent zum Kreuztreten eignet.

Mit dieser Art von Flaneurbeobachtungen konnte ein Teilzeitberliner mit Münchenhintergrund bis vor kurzem noch problemlos Seiten füllen. Seit einiger Zeit geht das nicht mehr, das heißt, es geht nicht mehr im Stil des Flaneurs. Die Verwahrlosung Berlins ist tödlich geworden.
Vor einigen Wochen erwürgte Ilyas A., ein abgelehnter tschetschenischer Asylbewerber mit langer krimineller Karriere, die Kunsthistorikerin Susanne Fontaine, 60. Seine Beute: 50 Euro und ein Mobiltelefon.

Zum Tatzeitpunkt war Ilyas A. volljährig, ihn schützte also auch der Status eines Minderjährigen nicht vor Abschiebung. Asylberechtigt war er sowieso nie. Die Berliner Behörden gaben Erklärungen ab, wie üblich in solchen Fällen. Bevor er 18 geworden sei, hätten sie ihn nicht außer Landes bringen können (doch, hätten sie, es wäre nur etwas Nachdruck nötig gewesen). Danach hätten sie ihn nicht finden können, um ihm die Ausweisungsverfügung zustellen zu können. Dass abzuschiebende Personen – auch Minderjährige –nach Paragraf 62 des Aufenthaltsgesetzes in Sicherheitshaft genommen werden können, auch gleich nach einer bis 2016 abgesessenen Strafhaft, dafür interessierte sich offenbar keiner in der Verwaltung eines Stadtstaates, dessen rotrotgrüne Regierung sich sowieso generell gegen Abschiebungen ausspricht.

Der Witwer von Susanne Fontaine erzählte kürzlich dem Tagesspiegel, er habe es aus den Medien und nicht von der Polizei erfahren, dass die Leiche seiner Frau nach drei Tagen gefunden wurde (übrigens nicht von der Polizei selbst, die versichert hatte, alles abgesucht zu haben, sondern von einem Spaziergänger, der sich im Gebüsch erleichtern wollte). Der Raubmord geschah im Tiergarten, nur 300 Meter entfernt vom Bahnhof Zoo, also dem Zentrum des alten Westens. Der Tiergartenabschnitt in der Nähe des Hardenbergplatzes gleicht einer Müllhalde, im verwilderten Gestrüpp liegen Drogenspritzen, Unrat, in dem ehemaligen Park kampieren Obdachlose, Leute wie Ilyas A. gehen hier auf Jagd. Nach dem Mord an Susanne Fontaine meldete sich der Wirt des Schleusenkrug, der Gaststätte, in der die Kunsthistorikerin kurz vor ihrer Ermordung mit Freudinnen zusammengesessen hatte, er wies darauf hin, dass er das zuständige Grünflächenamt schon viele Male dringend gebeten hatte, das vermüllte, düstere Gelände wieder in Ordnung zu bringen, weil sich seine Gäste auf dem Weg unwohl und unsicher fühlten. Das Amt antwortete nach dem Mord, dem Wirt stehe es „natürlich frei, seine Meinung öffentlich zu äußern“. Aber die Behörde täte doch schon alles, was sie könnte.

Neben dem großen gibt es noch den so genannten Kleinen Tiergarten in Moabit. Nach Einbruch der Dunkelheit befindet sich die Gegend fest in Hand von Dealern und revierkämpfenden Jungmännergruppen, etliche von ihnen gehören zur Kundschaft des Asylbewerberheims Turmstraße. Zurzeit liegt der Schnitt im Kleinen Tiergarten laut Polizeistatistik bei fünf Körperverletzungen pro Woche und drei Raubüberfällen im Monat. Auf Buchungsplattformen wie Expedia und hotels.com sammeln sich die Hinweise an Berlin-Reisende, dort nachts auf keinen Fall noch einmal rauszugehen. Auch der Alexanderplatz erlebt eine Dauerbesetzung durch Männerrudel, die ihre Territorialkämpfe ausfechten. Gelegentlich gibt es dann größere Meldungen in den Lokalblättern, letztens beispielsweise, als etwa 30 Syrer und Afghanen (aka, Berliner Zeitung: „größere Gruppen“) dort ihren gar nicht mehr so molekularen Bürgerkrieg mit Messern und abgebrochenen Flaschen führten, und ihnen ein 13jähriger Junge, wie die Polizei mitteilte, „zufällig zwischen die Fronten geriet“. In der Nacht vom 1. zum 2. November 2017 sammelten sich an der Potsdamer/Ecke Pallasstraße rund 100 „Jugendliche und Erwachsene“ (BILD Berlin), um Passanten und Autos mit Böllern zu bewerfen. Die Polizei brauchte mehrere Stunden, um zumindest zwei von ihnen – vorübergehend, wie es hieß – festzunehmen. In der deutschen Hauptstadt sind solche Machtdemonstrationen und Clanauftritte inzwischen üblich. So, wie es üblich ist, dass Zuhälter minderjährige Mädchen aus Osteuropa auf dem Babystrich in der Kurfürstenstraße abstellen. Oder so, wie Bewohner vieler Viertel dazu übergegangen sind, ihren Sperrmüll und zuweilen auch Hausmüll auf dem Gehweg zu lagern. Wo Regeln nicht mehr durchgesetzt werden, bilden sich eben neue Regeln heraus.
Unter diesen Umständen ist es schon fast verwunderlich, wie der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel mit der Mitteilung überhaupt größere Wellen erzeugen konnte, dass in Berlin „ein funktionierendes Rechtssystem nicht mehr vorhanden ist“. Und zwar unter anderem deshalb. Das wirklich selbst in Berlin einigermaßen heftig debattierte Thema betrifft nämlich nicht die Justiz, sondern die Polizei, genauer, die Tatsache, dass an der Polizeiakademie der Stadt etliche Polizeischüler mit arabischem und türkischen Hintergrund lernen, von denen einige aus dem Umfeld krimineller Großfamilien stammen sollen. Bekannt wurde das ganze, weil ein Ausbilder sich beklagte, die angehenden Beamten würden sich im Klassenraum wie Straßengangster aufführen. Um das zu belegen, fertigte er heimlich einen Tonmitschnitt an. Polizeipräsident Klaus Kandt erklärte daraufhin, es sei die Aufgabe der Akademie, „die Auszubildenden so zu sozialisieren, dass sie diszipliniert, höflich und wertschätzend miteinander umgehen.“ Um Zuge der Berichterstattung erfuhren die Bürger außerdem, dass es für Polizeischüler auch einen Nachhilfeunterricht in Deutsch gebe, außerdem eine verpflichtende Deutschprüfung am Ende der Ausbildung.

Eine Polizeiakademie als Sozialisierungsanstalt für junge Männer, die Nachprüfung ganz zum Schluss, ob sie überhaupt so weit Deutsch beherrschen, um vorher der Waffenkunde- und Rechtsausbildung gefolgt sein zu können – das überraschte selbst den einen oder anderen Berliner, der den BVB-Song „Ist mir egal“ längst verinnerlicht hat.
Bei dem Liedchen handelt es sich übrigens um eine Art inoffizielle Berlin-Hymne.

Es gibt die Stadt, und es gibt den politischen Apparat. Nirgendwo anders in Deutschland funktioniert die Trennung der beiden Sphären so perfekt. Berlins Justizminister Dirk Behrendt, Grüne, zeigte Mitte Oktober, dass ihn ein paar Mord- und Straßenkampfnachrichten nicht aus der Spur bringen können, und gab auf seiner Webseite einen Terminhinweis auf die Veranstaltung „Auf nach Casablanca – Lebensrealitäten transgeschlechtlicher Menschen zwischen 1945 und 1980“. Monika Herrmann, ebenfalls Grüne und Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg-Friedrichshain, überraschte mit der Vorstellung einer App, die es möglich macht, als sexistisch empfundene Werbung im öffentlichen Raum an eine Art Flensburg-Amt für Hautsünder zu melden. Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Internationales, teilte kürzlich Jan Böhmermann im Fernsehen mit, sie halte den Regierenden Bürgermeister Michael Müller für einen „coolen Typen“. Im übrigen sind sich die Koalitionspartner der Stadtregierung einig, dass es auf keinen Fall ständige Videoüberwachung im Tiergarten und anderswo geben soll. Schließlich geht es dort nicht um sexistische Plakate. Außerdem pocht der Senat zur Vermeidung von Koalitionsstreitigkeiten nicht auf Abschiebungen krimineller Asylbewerber, sondern „setzt auf freiwillige Rückkehr“. „Auf nach Casablanca“ gilt eben nur auf freiwilliger Basis, und, siehe oben, ohnehin nur für Lebensrealitäten bis 1980. Über alldem schwebt die Ermahnung der Lokalpolitiker an irgendwie alle (also auch Ilyas A.), bunt und weltoffen zu bleiben.

Für derartige Fälle – dass nämlich eine Landesregierung nicht in der Lage und vor allem nicht willens ist, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, wurden eigentlich die Notstandsgesetze erfunden, zumindest ihre Abschnitte Innerer Notstand und Naturkatastrophen, die perfekt passen, da es sich im Fall Berlins um eine Mischung aus beidem handelt. Die Bundesregierung könnte zumindest die in der Regel anderswo sozialisierte Bundespolizei in den Kleinen Tiergarten schicken, der Bundesinnenminister könnte die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Paragraf 58a Aufenthaltsgesetz an sich ziehen, wenn sich Landesbehörden nicht aufraffen. Auch das passiert selbstredend nicht.
Es ist faszinierend zu sehen, wie Angela Merkel und ihre Bediensteten über einen Marshallplan für Afrika nachdenken – unter anderem – während die zuständigen staatlichen Stellen nicht einmal kleinste Areale sicherheitstechnisch in den Griff bekommen, die selbst unter Umständen des Berliner Baustellenumfahrungsverkehrs nur 30 Autominuten vom Kanzlerinnenschreibtisch entfernt liegen.

In der heimeligen Hauptstadt kleben in diesem Herbst viele Plakate, finanziert vom Bundesfamilienministerium, entworfen von Scholz & Friends, die Bürger im Kumpelton auffordern, bei der Demokratie mitzumachen und überhaupt gemeinwesenstabilisierend tätig zu werden.
An Litfaßsäulen heißt es etwa: „Dies ist keine Säule der Gesellschaft. Aber du kannst eine sein“. Da Justizsenator, Polizeipräsident und Grünflächenamt in Berlin keine sein wollen, musst du sogar.
Sollte ich als Neuberliner irgendwann zu diesem Säulendienst eingezogen werden, gebe ich einen leicht veränderten Satz von Karl Kraus zu Protokoll: „Von einer zivilisierten Stadt erwarte ich öffentliche Sicherheit, saubere Bahnhöfe, gute Straßen und kompetente Beamte. Bunt und weltoffen bin ich selbst.“

Alexander Wendt :Weitere Profile:

Kommentare anzeigen (38)

  • Guten Tag Herr Wendt,

    Ein sehr gelungener Artikel der schon auf der 'Achse' reichlich kommentiert wurde.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem blog, den Hr. Klonovsky seiner Kundschaft mit warmen Worten nahegelegt hat.

    Freundliche Grüße P. Scheffelmeier

  • Wenn tatsächlich solche Bewerber in den Berliner Polizeidienst eingestellt (und somit aus Steuergeldern besoldet!) werden, wie geschildert, handelt es sich meiner Meinung nach um nichts anderes als Untreue.

  • Lieber Herr Wendt,
    für Ihren neuen Blog wünsche ich Ihnen alles Gute. Ihre Texte lese ich immer wieder "gerne" (mir widerstrebt das Wort ob des Inhalts, aber daran tragen Sie keine Schuld; es sind die Umstände, die mich anwidern), daher haben Sie mit mir einen Stammleser mehr als bislang schon.

    Was ich aber nicht nachvollziehen kann:
    Wie kann man - um SEINER lieben Gnade Willen - freiwillig nach Berlin ziehen? Allein bei dem Gedanken daran fühlte ich mich so elend als hätte ich intimen Kontakt zu einem gewissen Hosenanzug gehabt. Nicht, dass es noch wirkliche Inseln der Seligkeit (die zudem auch infrastrukturell noch zumindest mittelstädtisch sind) in Deutschland gäbe, aber ... Berlin?

    Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Kraft und einen starken Magen.
    CBB

  • Das Müllhaldenbild könnte ich Ihnen aus der Nürnberger Südstadt genauso liefern. Und vermutlich aus vielen anderen Städten auch. Traurig, was aus dem Umweltschutzgedanken geworden ist, aber die derzeitigen Grünen stört das (mit wenigen Ausnahmen) nicht mehr, das gehört jetzt zum Lokalkolorit.

  • Guten Tag, Herr Wendt!
    Sehr interessante Seite.
    Glückwunsch!
    Bin auch über die Seite von M. Klonovsky auf die Seite gestoßen.
    Gruß
    Hank

  • Sehr geehrter Herr Wendt,

    Glückwunsch zu diesem Projekt, es entspricht ganz klar meinem Informationsbedürfnis.

    Es gibt nur ein Luxusproblem. Auf Ihre Seite kam ich von der des M.K., ohnehin lese ich viel, was Ottonormalversager über die üblichen medialen Kanäle nicht (mehr) erfährt, um mir ein Gesamtbild zu machen.

    Dazu brauche ich aber - aufgrund der rapide steigenden Zahl der wissenswerten Fakten und der verfügbaren Internetauftitte - täglich immer mehr Zeit, die ich auch durch stark reduziertes weil oft nutzloses Lesen und Schauen der mittlerweile zunehmend zentralorganähnlichen Medien nur teilweise gewinnen kann.

    Aber das soll nicht Ihre Sorge sein, ich werde hier immer wieder sehr gern reinschauen.

    Freundliche Grüße

    RKL

  • Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen ! Ich war gestern mal wieder in Berlin. Ist das wirklich noch die Hauptstadt "Deutschlands" ? Ehrlich, in der U-Bahn, auf der Straße - eigentlich nur noch orientalische "Kulturbereicherer", Asiaten, Russen. Wobei die letzteren beiden Gruppen wenigstens noch einer geregelten Arbeit nachzugehen scheinen. Eine Schulklasse beim Ausflug: drei "Biodeutsche", der Rest Türken oder Araber. Wo soll das hinführen! Daneben fallen einem wirklich die extrem nach Pisse stinkenden und verwahrlosten U-Bahn-Durchgänge mit mitten im Weg liegenden (hoffentlich noch lebenden) Obdachlosen auf, daneben schon mal der Fixer sich sein Gebräu zusammenmischt. Minderjährige einsame Huren samt ihren widerlichen osteuropäischen Zuhältern prägen mitunter das Stadtteilbild, direkt neben Spielplätzen, Parks usw., die deswegen schon eingezäunt wurden. Außerdem gibt es Bereiche, wo Recht und Ordnung offenbar aufgegeben wurden. Mitteilungen über Schlägereien zwischen Ausländergruppierungen sind offenbar die Normalität auf den Bildschirmen in den Wagen der Personenbeförderung. Und wirklich, der Müll auf den Straßen und die verwahrlosten Baustellen... Aber es gibt immerhin auch Positives zu vermelden: Jede Menge Hinweise auf Ausstellungen und Mahnmalen zur deutschen Schande von 1933-45, in jeglicher Art und für jegliche diskriminierte Gruppe. Dass wir es nur ja nicht mal eine Sekunde vergessen ! Daneben viel Verständnis für Transgender und Homosexuelle, ja, sogar ein "schwules Überfalltelefon", oder so ähnlich. Wenn ich als überfallener Hetero dort anrufe, kriege ich dann keine Hilfe? Lässt man mich dann blutend liegen, und wie stellt man die Orientierung überhaupt fest ?
    Wenn ich dann noch an den neuen, nie funktionierenden Flughafen denke, der ein Milliardengrab ohne Ende ist, dann sollte doch auch dem Allerletzten, der noch mit sehenden Augen durch die Welt geht, klar sein, was rote und besonders grüne Politik bedeutet. Aber offenbar fällt das den meisten mittlerweile gar nicht mehr auf. Auch in meiner thüringischen ach so schön linken Heimatstadt gibt es mittlerweile immer mehr Bereiche mit linksradikalen Graffitti-Schmierereien und von Autonomen bewohnte Straßenzüge, die aussehen wie DDR 1989. Warum wohl schreitet hier keiner ein ? Überall das Gleiche. Hoffentlich wacht unser Volk endlich mal auf und lässt sich nicht weiter verdummen. Berlin als Hauptstadt-Schande sollte abschreckend genug sein !

  • Ich würde mir zu Berlin (und zu NRW, denn Laschet ist lasch und die Roten werden wieder kommen) gerne wünschen, dass endlich der Länderfinanzausgleich gestrichen würde. Mich würde brennend interessieren, wie man linke Utopiepolitik ohne Knete in der Tasche noch machen kann. Wahrscheinlich ne Stadtsteuer von 70 Prozent, denn wenn´s um Kohle geht, verstehen Links-grüne keinen Spaß mehr. Und weil das Geld ohnehin lieber für Sprachkurse für die ausgegeben werden soll, die ohne ausreisepflichtig sind, oder lieber eine linksextreme Gruppe gesponsert wird (Kipping und Rote Hilfe; ob sie noch drin ist - keine Ahnung).

    Oder lieber Millionenkosten für 16 oder 18 Flüchtlinge produzieren, die sich selbst auf einem ehemaligen Schulgelände eingenistet hatten und als Dankeschön von der grünen Bezirksbürgermeisterin noch einen nahezu "Unkündbar-Vertrag" erhielten. Ja, wer so was lieber macht als reale Politik, der hat auch ne Stadt, die versifft und kaputt ist. Vielleicht will man aber auch nur den geschätzten (ich mein das bitter ernst!) Dritte-Welt-Neubürgern ein heimeliches Lebensgefühl vermitteln - nur mit dem Unterschied, finanziell gut gepampert zu sein ...

  • Bis Linke und mittlerweile auch die CDU checken, daß es kulturelle Unterschiede gibt - diplomatisch ausgedrückt -, werden wohl noch Jahrzehnte vergehen. Das Anerkennen kultureller Unterschiede ist kein "Rassismus". Der islamische Kulturkreis ist rückständig. Es hat nichts mit "Humanität" oder Weltoffenheit zu tun, dies zu leugnen. Vielmehr bedeutet es das Gegenteil.

    Echte Humanität würde für eine Begrenzung des Zuzugs islamisch geprägter Menschen sorgen. Und zwar auch zu deren Wohl. Sie haben nicht gelernt, mit solch einer liberalen Gesellschaft wie der unsrigen umzugehen.

    Das Perverseste ist aber wohl, daß unsere verstrahlte Kanzlerin und viele Politiker glauben, sie täten mit ihrer Asylinflation etwas Gutes. Die Migranten, die hierher kommen, wollen nicht in Behelfsunterkünften alimentiert und ausgegrenzt werden. Sicher waren sie längst, bevor sie in Deutschland ankamen. Ihre Motivationen sind gänzlich andere.

    Dieses perverse Gutmenschentum und diese Gesinnungsethik sind wohl die Pest unserer Zeit. Kriminalität wird damit geradezu befördert. Mal abgesehen davon, daß diese Menschen aus autoritären und sexuell repressiven Gewaltkulturkreisen kommen und daher ein größeres Gewaltpotential mitbringen.

    "Integration" ist Schwachsinn und eine Lebenslüge - zumindest bei dieser Masse. Man sollte vielmehr Demokratisierung und Modernisierung vor Ort unterstützen. Jede Kultur muß eigenständig in der Moderne ankommen.

  • Via Dr. Berger hierher geraten.

    Einfach wundervoll, Ihnen stets glücklich, gesund und erfolgreich Hirn nebst Restkörper.

    Bestes 2018 ff.

    wolfgang konietzny