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Vermutlich jeder zweite Deutsche liest frisierte Nachrichten über den Erfolg der Grünen

Wünscht jeder zweite Deutsche für die nächste Bundestagswahl einen grünen Kanzlerkandidaten? Das jedenfalls hatte die Nachrichtenagentur dpa am 7. Juni unter Berufung einer Umfrage des Instituts YouGov berichtet, die exklusiv in ihrem Auftrag durchgeführt wurde.

Und dutzende Zeitungen übernahmen die Aussage praktisch gleichlautend in ihren Überschriften:

Die Zeit:

Süddeutsche Zeitung:

FAZ:

Berliner Zeitung:

Mainpost:

Hamburger Abendblatt:

Wer sich die YouGov-Daten ansieht, der sieht: es ist etwas komplizierter. Tatsächlich hatten auf die Frage ‘Wünschen Sie sich einen grünen Kanzlerkandidaten beziehungsweise Kandidatin?’ 46 Prozent mit Ja, 35 Prozent mit Nein geantwortet, 19 Prozent machten keine Angaben. 46 Prozent als „jeder Zweite“ ist kräftig gerundet. Außerdem gibt es bei Umfragen auch noch eine Fehlertoleranz von mehr als einem Prozentpunkt. Naheliegender wäre eigentlich der Schluss: Eine knappe Mehrheit der Deutschen wünscht sich keinen grünen Kanzlerkandidaten – sie sind dagegen, oder es ist ihnen egal.

Abgesehen davon handelt es sich um leichte Umfragebeute. Dass eine Partei mit Umfrageergebnissen von über 20 Prozent einen Kanzlerkandidaten nominiert, gehört zur politischen Praxis in Deutschland. Die Frage hätte auch nüchterner gestellt werden können: ‚Erwarten Sie, dass die Grünen eine Kanzlerkandidaten beziehungsweise eine Kandidatin aufstellen?’ Denn bei grünen Stammwählern dürfte der ausdrückliche Wunsch nach einem Kanzlerkandidaten eine geringe Rolle spielen – sie wählten ja die Partei auch in der Vergangenheit, als es keinen gab. Diejenigen, die nicht vorhaben, für die Habeck-Truppe zu stimmen, werden die Kanzleranwärterfrage auch nicht zu ihrem Herzenwunsch machen. Die Schlagzeile „Jeder zweite Deutsche wünscht sich“, meist zusammen mit einem Foto von Robert Habeck und Annalena Baerbock, suggeriert allerdings unterschwellig: Ziemlich viele Deutsche wünschen sich eine grüne Regierungsführung. Das klingt schon griffiger als: knapp 50 Prozent aller von YouGov Befragten erwarten, dass die Grünen einen Kanzlerkandidaten aufstellen – und etwas mehr als die Hälfte nicht.

Eine ähnliche Verschiebung der Datenlage in Überschriften und Ton erlebten die Leser von Zeitungen und Online-Plattformen vor ein paar Monaten. Im März 2019 hieß die Meldung: „Robert Habeck auf Platz eins der wichtigsten Politiker.“  Tatsächlich: ein Politiker ohne öffentliches Amt, dessen Partei die kleinste Fraktion im Bundestag stellt, soll die wichtigste politische Person sein?
War sie natürlich nicht.
Im ZDF-Politbarometer, auf das sich die Aussage bezog, werden die zehn wichtigsten Politiker noch einmal einem Beliebtheitstest unter repräsentativ ausgewählten Befragten unterzogen. Die Schlagzeile hätte also heißen müssen: ‘Robert Habeck ist der beliebteste Politiker’. Etliche Medien korrigierten ihre Zeile. Allerdings nicht alle:

Die Pointe liegt darin, dass der beliebte Habeck – 2018 der am häufigsten eingeladene Talkshowgast der öffentlich-rechtlichen Sender – gleichzeitig immer noch sehr unbekannt ist. Im ZDF-Politbarometer vom 6. Juni 2019 stand der Grünen-Chef im Beliebtheitsranking vorn. Gleichzeitig gaben selbst dann noch 48 Prozent der vom ZDF Befragten an, mit dem Namen Robert Habeck nichts anfangen zu können (was zeigt, dass ARD, ZDF und viele Printmedien über ein bestimmtes Milieu offenbar nicht hinausreichen). Zum beliebtesten Politiker kürten Habeck also nur ein Teil des Teils aller Befragten – eine relative Mehrheit.

Aber auch hier gilt: Die Schlagzeile ‘Fast jeder zweite Deutsche kennt Robert Habeck nicht’ wäre irgendwie unsexy gewesen.

 

 

 


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20 Kommentare
  • Dr. W. Manuel Schröter
    13. Juni, 2019

    Danke, Herr Wendt, leider werden wir, Sie und ich und alle anderen “Ungläubigen”, diese Art von Massenbeeinflussungsversuchen durch die “Qualitäts-Medien” nicht beseitigen können und wir werden auch diejenigen, die dieses Zeug glauben wollen, nicht ändern. Es gibt außerdem noch viele, die gedankenlos über diese Headlines hinweglesen und bei denen etwas davon hängen bleibt: Das wird uns nächstens jene Regierung verschaffen, die wir aufgrund der Indolenz vieler deutscher Wähler “verdienen”. Und dann wird es wahrscheinlich noch schlimmer werden als erwartet: Mit “Grünen” als Partner in diversen Koalitionen sind Zumutungen für alle, teils völlig sinnfrei, weil auch Alternativen nicht beachtend, teils auch gerechtfertigt (der Wahrheit die Ehre), gewiss. Dann ist es für einige Jahre zu spät. Und die Welt wurde nicht gerettet. Und Deutschland, als leuchtendes Beispiel, wird wieder an Lebensqualität eingebüßt haben. Und die anderen Völker lachen darüber. Und “sündigen” weiter…

    • Albert Schultheis
      16. Juni, 2019

      Lieber Herr Schröter,
      ich stimme Ihnen in allen Punkten zu, allerdings halte ich den Unterschied, ob nun die Grünen an einer Koalition beteiligt sind oder aber von außen die Politik einer wie auch immer gearteten Koalition ideologisch beeinflussen, nicht für signifikant. Das hat die Vergangenheit gezeigt: Selbst die CDU, und sogar die CSU, sind vor dem ideologisch-moralischen Diktat der Grünen Meister aus Deutschland eingeknickt und haben weitestgehend Grüne Politik gemacht – entgegen ihrer parteilichen Tradition, entgegen den Interessen ihrer angestammten Wählerklientel.
      Insofern ist es m.E. ziemlich egal, ob da ein/e Kanzler/in Merkel oder AKK, Laschet oder Habeck heißt. Das, was letztendlich dabei hinten rauskommt, ist mehr oder weniger das gleiche rot-grüne ideologische Geschwurbel. Die Maschinerie der Unterwerfung mündiger Bürger durch die breite Phalanx des rot-grünen Meinungskartells, über die Öffentlich-Rechtlichen, die deutsche Alpha-Presse, die Kirchen, die NGOs, GEW, die Freitags-Schulschwänzer, AntiFa und Uni-Pasdaran läuft wie geschmiert – der Effekt für die Bürger, ihr Wohlergehen, für die Alten, die Rentner, unsere Kinder und Kindeskinder, für Industrie, Wertschöpfung und Arbeit, für die Möglichkeiten der Mitbestimmung bei existentiellen Fragen ist ziemlich gleich: Sie werden mehr und mehr marginalisiert, mit grund-stürzenden Folgen.

  • Rasio Brelugi
    13. Juni, 2019

    Mein Konzept des “mündigen Bürgers” geht langsam den Bach runter. Genau genommen bräuchte man nur die Berichterstattung der Relotius-Medien und des Staatsfunks analysieren (nach der Präsenz und der Darstellung der einzelnen Parteien und Politiker und ob diese positiv oder negativ ist), und schon weiß man, was die Bürger in ein paar Monaten wählen werden. … Puh!

    • Josef Filser
      13. Juni, 2019

      Die Grundlage für die Zwangsabgabe GEZ für die öffentlich-rechtlichen Medien ist der Rundfunk-Staatsvertrag,
      und der besagt unter §
      Paragraph 11 Absatz 2 des derzeit geltenden Medienstaatsvertrags lautet:

      „(2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“
      Da diese aber ständig nur Werbung für die Grünen machen, und ständig alle Kritiker und andere Parteien schlechtreden, ist diese Grundlage für die Bezahlung der TV-Gebühren HINFÄLLIG!
      Es ist gegen das Grundgesetz, dass wir Bürger gezwungen werden, für die Werbung dieser linksversifften
      grünen Medienpopulisten zu zahlen.
      Alle Bürger sollten SOFORT die Zahlungen der GEZ-Gebühren mit dieser Begründung EINSTELLEN!

    • Peter Christian Nowak
      13. Juni, 2019

      Wir wissen ja: die gängigen Journos ticken links-Grün.
      Erst, wenn der Kühlschrank leer sein wird, weil der Strom nicht mehr bezahlbar sein wird, die Abgaben ins Astronomische steigen, die eigenen Kinder vergewaltigt oder getötet worden sind, weil weiterhin die Grenzen weit offen sind, erst dann wird der Michl Deutschlands umdenken.
      Aber dann wird es zu spät sein. Was dann wohl auf Deutschland zukommen wird?

  • Bruno Koslovski
    13. Juni, 2019

    Lieber Herr Wendt ,
    auch hier wieder mein Problem mit dem Gedächtnis , ich weiß nicht mehr wer ,aber ich zitiere trotzdem :
    “Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge ,sondern der Bullshit”
    Schön ,daß sie wieder so intensiv für uns schreiben.

  • Milvus
    13. Juni, 2019

    Manchmal fürchte ich, dass die meisten Journalisten den Unterschied zwischen absoluter und relativer Mehrheit nicht kennen oder nicht kennen wollen. Und wie ungenau die – qualitativ eh schon dürftige – dpa-Meldung weitergegeben wird! Da wird z.B. bei Stern und SZ einfach der Anteil derjenigen, die “keine Angaben machen” weggelassen. Außerdem: Es wird mMn insinuiert, dieser Kanzlerkandidatenwunsch der 46 % sei “nach dem Rekordergebnis der Grünen bei der Europawahl” aufgetreten. Aha, und was war vorher? Wird hier fantasiert und verknüpft und wo sind dann die Ergebnisse, die vor der Wahl erhoben wurden? Leider finde ich diese bei Yougov nicht.
    Dafür fand ich eine andere, sehr interessante Umfrage:
    (Siehe auf der Webseite von Yougov unter Aktuelles, 27.05.2019)
    “Was halten Sie davon, wenn die Grünen dauerhaft die zweitstärkste politische Kraft in Deutschland wäre?”
    Eine Mehrheit, ja sogar DIE Mehrheit (absolut wie relativ) findet das NICHT “eher gut” oder “sehr gut”. Nur eine Minderheit von 31 % findet das “eher gut” oder “sehr gut”. Dagegen stehen 30 %, die das “sehr schlecht” oder “eher schlecht” finden. 25 % entschieden sich für die Antwort “teils/teils”, 14 % für “weiß nicht/keine Angabe”. Ich könnte mir gut vorstellen, wie daraus dann die Überschrift wird: “Mehrheit will, dass die Grünen dauerhaft die zweitstärkste politische Kraft in Deutschland sind”.

  • Zabka
    13. Juni, 2019

    Das ZDF-„Politbarometer“ wird von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen erstellt, und die gehört dem ZDF, wissen leider die wenigsten: „Die Arbeit des Non-Profit-Instituts wird ausschließlich aus Mitteln des ZDF finanziert“:

    https://www.forschungsgruppe.de/ueber_die_Forschungsgruppe/Forschungsgruppe_Wahlen_e_V_/

    Man sollte einen Rundfunkrechtler fragen, ob derlei Nebentätigkeit mit dem ZDF-Staatsvertrag zu vereinbaren ist.

    Habeck war in einem früheren Leben auch Übersetzer, wäre nicht verkehrt, daran zu erinnern, und hat in dieser Funktion mein Lieblingsgedicht von Yeats, „The Lake Isle of Innisfree“, verhunzt. Meinte auch die FAZ, aber das ist zwanzig Jahre her, heute gehört auch sie zur grünen PR-Maschine. Damals, FAZ: „Aus dem englischen Original spricht ein ironischer Mystiker aus Irland, aus der deutschen Übertragung ein großstädtischer Hans Liederlich.“ Ein Hans Liederlich, der kein Problem damit hat, Aufgaben zu übernehmen, denen er nicht gewachsen ist. Es ist mir, nebenbei, ein Rätsel, wie vor allem Frauen einem Typen huldigen können, der auf jedem Foto aussieht, als hätte er die Nacht davor durchgemacht.

    • Lichtenberg
      14. Juni, 2019

      Damals war die F.A.Z. noch, sozusagen, Pflichtlektüre. Schade drum.

    • Wanninger
      14. Juni, 2019

      Klasse Kommentar, Zabka! Damals konnte man sich noch auf die FAZ verlassen. Das übernächtigte Aussehen, der Drei-Tage-Bart, das ist es gerade. Sie würden doch so gerne mit ihm kuscheln, “dem Robert”, besonders die spinnerten Tussis von den Öffentlich-Rechtlichen. Das Liederliche ist jetzt verwegen. Demnächst kommt die Umfrage, die belegen wird, wie gut er bei den Frauen ankommt.

    • Mulier
      16. Juni, 2019

      Liebe/r Zabka, glauben Sie mir, nicht alle Frauen huldigen einem Herrn Habeck. Ich jedenfalls nicht, und in meinem Bekanntinnenkreis auch niemand (außer einer eher naiven Freundin)! Das ist garantiert auch wieder so ein künstlich gepuschter Hype.

  • Joseph
    13. Juni, 2019

    Hallo Herr Wendt,

    aus meiner Sicht ist Ihre Herleitung zur Gleichsetzung von:

    ‘Wünschen Sie sich einen grünen Kanzlerkandidaten beziehungsweise Kandidatin?’ und
    ‚Erwarten Sie, dass die Grünen eine Kanzlerkandidaten beziehungsweise eine Kandidatin aufstellen?’

    nicht schlüssig. Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht.

    Mich würde eher interessieren woher der Differenz zwischen den Wahlergebnissen und dem “Wunsch nach einem Grünen Kanzler” kommt. Warum wählen nur 20 % “grün” wenn sich doch knapp 50 % einen Kanzler dieser Partei wünschen?

  • Habnix
    13. Juni, 2019

    Möchte gern mal wissen wie diese Umfrage zustande kam.

    • Stephan
      14. Juni, 2019

      Ich vermute, dass sich die befragte Population aus den Besuchern der Kantinen der einschlägigen Verlagshäuser zusammensetzt. In meinem Bekanntenkreis, der sich aus einer ganzen Reihe von Fernsehabstinenzlern zusammensetzt ist Habeck auch nicht weiter bekannt. Eine Freundin hielt ihn für den Chauffeur von Frau Baerbock und spontan für “unsympathisch, wirkt wie ein Dressman für Herrenparfüm” – dies nur als kleine Korrektur zu dem Vorurteil, die deutsche Frau als solche falle auf diesen Schaumschläger rein.

  • Sabine Schönfelder
    13. Juni, 2019

    Grünen-pushing und Trump-bashing werden so ziemlich mit dem gleichen unerbittlichen Engagement von der grün-linken Medienwelt betrieben. Beides beschreibt nur die Wünsche unserer Ökofaschisten, aber keineswegs Tatsachen. Nie waren die Linken (dank der uckermärkischen Propagandasekretärin) näher am Ziel der Macht. Es sind mittlerweile alle Hemmschwellen gefallen. Es wird gelogen, getrickst und beschissen, daß sich die Balken biegen. Angst vor Entdeckung? Vor wem? Die nahezu gesamte mediale Zunft unterstützt das linke Projekt, und die letzten Aufrechten werden als ‘Nazis’ beschimpft. Das hat noch immer geklappt, beim German-Angsthasen. Habeck als Kanzler? Da bekommen die Umfrageinstitute ja fast legal noch mehr Sympathiewerte für Merkel zusammen! Aber ich bin zuversichtlich für unseren nichtssagenden, strubbeligen Bolschewiken. Notfalls wird ein bißchen Panik verbreitet, aus der ideologisch gut besetzten Klimakatastrophenabteilung des IPCC und bei Vergewaltigungen von Kindern durch unsere Geschenke, wie unlängst im Osten (Roßlau, Sonntagvormittag), wird die mediale Unterversorgung in Gang gesetzt, weil den Scheiß muß jetzt wirklich keiner wissen, sonst regt sich der Deutsche doch noch über grünen Irrsinn auf, aber da haben wir immer noch die Nazinummer….

  • Jens Richter
    14. Juni, 2019

    Wussten Sie, dass jeder zweite Deutsche Hundekot zum Frühstück bevorzugt? Ich hätte die passenden Fragen parat.

  • Stephan Lindemann
    7. Juli, 2019

    Man sieht darin allerdings klar die Verwzeiflung der “etablierten” Parteien. Eine weitere Regierungsbildung mit “schwarzem” Anteil dürfte in der nächsten Legislaturperiode nur zusammen mit “grün” möglich sein. Daher wird mit allen Mitteln – wirklich allen – versucht, die grüne Partei medial hochzupushen. Was dabei letztendlich herauskommt, werden wir sehen, ich vermute eine erneute “Schulz-Blase”.

    Jedem realistisch denkenden Menschen dürfte doch klar sein, daß ein gleichzeitiger Abschied von Kern- und Kohleenergie bei zeitgleich durch die staatlich gewollte E-Mobilität forciertem erhöhtem Bedarf an elektrischer Energie nur in die energetische Katastrophe führen kann.

    Von den unzureichenden Netzkapazitäten, der Umweltbilanz von Elektromobilität und der fehlenden Möglichkeit Strom im Netz zu speichern und zu den Hochbedarfszeiten wieder in das Netz einzuspeisen, ganz zu schweigen.

    Letztendlich wird eine grüne Regierungsbeteiligung mindestens zu einer weiteren Belastung der mit ökologischen Fantasiesteuern europaweit jetzt schon am höchsten belasteten deutschen Bevölkerung führen, die Idividualmobilität als des Deutschen liebstes Kind dürfte enorm beschnitten werden, der energetische Blackout droht und dem Klima ist es unter dem Strich ohnehin egal, was der Mensch tut oder läßt.

    Man darf nicht vergessen, daß die letzte rot-grüne Regierung ihre Wählerschaft mit Hartz IV/ALG II beglückt und Deutschland in den – nach damaligem Völkerrecht – ersten deutschen Angriffskrieg nach 1945 geführt hat.

    So verblendet kann der Wähler doch gar nicht sein. Oder wir sehen uns vor der Lehmhütte am Lagerfeuer wieder. Schauen wir mal, wer von der Generation Z mit zwei Hölzern ein Feuer machen kann.

  • Klaus Schmitt
    15. Juli, 2019

    Also jeder zweite würde Habeck wählen, obwohl er mit Deutschland nichts anfangen kann. Und seine Aussage entspricht hier nicht der Wahrheit. Er kann mit dem Geld der deutschen Wähler was anfangen, aber nicht mit den Deutschen !!

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