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Zeller der Woche: SPD-Erfolg

Bernd Zeller: Der Zeichner und Autor Bernd Zeller, 51, lebt und arbeitet in Jena. Er ist Herausgeber der Zeller Zeitung (www.zellerzeitung.de), des führenden Fachorgans für den deutschen Alltag.

Kommentare anzeigen (3)

  • Kevin sagt: „Die Procentrechnung ist eine teuflische Erfindung des Kapitalismus. Mit ihr sollen die Menschen abgerichtet werden, in Cents zu rechnen und alle weitergehenden Ansprüche aufzugeben. Der Kapitalist rechnet natürlich weiterhin in Euros und macht sich seine Taschen voll. Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, diese hinterhältige Rechenmethode abzuschaffen und durch die Proeurorechnung zu ersetzen. Dann erkennt der vom Kapitalismus Ausgebeutete schnell, wie er ausgenommen wird und wie wenig für ihn abfällt. Ich habe mich in der Schule geweigert, mit Procenten zu rechnen und trotzdem das Abitur geschafft. Im wirklichen Leben habe ich Procente auch nie gebraucht, diese absurde Rechnerei behindert nur die freie Entfaltung des Geistes. Man muß nur an die Millionen in unserem Staat denken, die mit der Procentrechnung gequält wurden und trotzdem nicht stellvertretende Vorsitzende der SPD geworden sind. Das ist ein Beweis ihrer Nutzlosigkeit. Laut Helmut Schmidt hat auch Willy Brandt nicht gewußt, was Procente sind und ist doch der beste deutsche Kanzler geworden. Das sagt wohl alles!"

    • War der beste deutsche Kanzler von allen nicht Experte für Hochprocentiges? Auch für sein Bankguthaben hätte er wohl keine Negativprocente geduldet.

      • Das ist ja gerade das Schizophrene bei Brandt. Mit Procenten konnte er nichts anfangen, kannte sich aber bestens mit Promille aus. Das Hochprocentige wurde selbstverständlich von Günter Guillaume auf Weisung der Stasi beschafft. Brandt war es vermutlich egal, was er trank, er vertraute da ganz auf Günter, es mußte nur in kurzer Zeit Promille liefern.