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Medien & Kritik

Fake-Nuss: Koalitionsverhandlungen, die niemand führte

Norbert Röttgen möchte nicht mit der FDP koalieren. Etliche Medien garnieren diese Meldung mit Erzählungen von der geplatzten Jamaika-Koalitionsverhandlung 2017. Nur: die fand nie statt

In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen erklärte der Kandidat für den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen, er wolle, sollte er an die Parteispitze gewählt werden, keine Koalition mit der FDP eingehen.

Für Tom Buhrow auf Sparsafari bei ARD und ZDF

Sollte die Rundfunkgebühr nicht steigen, dann, so der WDR-Intendant, drohen den öffentlich-rechtlichen Sendern tiefe Einschnitte im Programm. Ich sehe nicht fern. Beste Bedingung, um herauszufinden: Hat das Sparen schon angefangen? Ein Erfahrungsbericht

Ich besitze keinen Fernseher. Zum Fernsehen, speziell zu ARD und ZDF, fällt mir also nichts ein. Hin und wieder schaue ich aus anthropologischer Neugier ein Stück aus der öffentlich-rechtlichen Mediathek.

Kölner Domplatte –
Medienversagen, Teil II

Vor fünf Jahren kam es zu Massenübergriffen am Kölner Dom. Manche Medien erinnern daran – und fabrizieren dabei neue alte Legenden

Silvester 2015/16 kam es zu den Massenübergriffen zwischen Kölner Dom und Hauptbahnhof – und in den Tagen darauf zu einer Glaubwürdigkeitsschmelze sehr, sehr vieler Medien, die tagelang warteten, bis sie überhaupt darüber schrieben oder sendeten.

Sein eigener Zeuge

Der Spiegel versuchte, eines der größten journalistischen Desaster aufzuklären: Seine Geschichte zum vermeintlichen Mord in Bad Kleinen. Die Recherche führt zu einem Erkenntnisgewinn – und der Demontage der Reporterlegende Hans Leyendecker. Es bleiben Fragen: Vor allem nach der Rolle einer Linkspartei-Politikerin

Am 27. Juni 1993, einem Sonntag, fand auf dem Bahnhof von Bad Kleinen einer der größten Polizeiaktionen in der Geschichte der Bundesrepublik statt, die „Operation Weinlese“.

Zweifelsverdrängung als Tugend: wie der Kulturkrieg die Medien zerreißt

Ein Gründer des Internet-Magazins The Intercept geht, weil die Redaktion seinen Biden-kritischen Artikel verhinderte. Aus Journalismus ist Grabenkampf geworden – nicht nur in den USA

Der Mitgründer und Autor des Internet-Magazins The Intercept Glenn Greenwald teilte am Donnerstag seinen Ausstieg aus dem Medium mit*, weil ihm von den Herausgebern wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl die Veröffentlichung seines kritischen Artikels über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden verweigert worden war.

Publico Dossier

Bill Gates, der Impfstoff und die FAZ

Das deutsche Medienbild des Microsoft-Gründers ist innerhalb kurzer Zeit sehr viel freundlicher geworden. Die diskrete Beziehung des Leitorgans aus Frankfurt und der Gates-Stiftung erzählen eine Geschichte vom Strukturwandel der Medienöffentlichkeit

Von Jürgen Schmid und Alexander Wendt

 

Wer den Anspruch der FAZ in der Praxis überprüfen will, kommt um die Lektüre des Gastbeitrags von Bill Gates in der FAZ vom 30. September 2020 nicht herum.