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Armut und Reichtum im Zeitalter von Katrin Göring-Eckardt (plus Tipp für die 100 000-Euro- Gewinnchance)

Die Regierung kennt keine sozialen Konfliktparteien mehr, sondern nur noch richtige und falsche Narrative. Gerade jetzt, wenn in der Energiekrise die Lage für viele prekär wird. Um den Unteren einzureden, dass sie an ihrer Lage selbst schuld sind, gibt es reichlich Geld. Man muss nur wissen, wo

„Wären die Armen nur nicht so hässlich“, meinte Oscar Wilde einmal, „dann wäre das Problem der Armut leicht gelöst.“ Es muss offen bleiben, ob der Dichter das auch tatsächlich genau so meinte. Vermutlich eher nicht. Zu Wildes wenigen völlig unverschleierten Sätzen gehört die Erkenntnis, dass nur Leute in Geldschwierigkeiten geraten, die ihre Rechnungen bezahlen. Und diese Ansicht beruhte bei ihm auf privater Erfahrung.

Flusensieb / Juli

Der beste Armhebel, die perfekte Parodie und der größte Trick aller Zeiten

Flusensieb soll ab jetzt am Monatsende mehrere kleine und kleinste Texte versammeln – sozusagen das, was sonst noch hängen blieb. Zwischen den Stücken besteht – flusensiebtypisch – nur ein lockerer Zusammenhang. Diesmal in der Kapsel: Sven Lehmann, QuarkDDR, San Francisco und das Geheimnis hinter der Energiewende

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Beauftragter für kulturelle Erschöpfung

In einem längeren Interview mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesfamilienministeriums und Queer-Beauftragten der Bundesregierung Sven Lehmann mit einer Zeit-Journalistin findet sich eine kleine, leicht zu überlesende Stelle mit Langzeitwirkung. Das Gespräch selbst beginnt sehr sanft und affirmativ, dann steigern sich die Fragen allmählich. Die Zeit-Redakteurin erledigt das wirklich gut.

Wissenschaftler fordern Abkehr vom deutschen Atomausstieg

Zwanzig Energie-Experten rufen zu einer realitätspolitischen Wende auf. Publico dokumentiert ihren Appell, mit dem die Unterzeichner eine öffentliche Debatte erzwingen wollen

Auf der Tagung „20 Jahre Energiewende – Wissenschaftler ziehen Bilanz“ an der Universität Stuttgart am 8. und 9. Juli 2022 widmete sich eine Reihe von Experten der Aufgabe, die energiepolitischen Pläne der aktuellen Bundesregierung und der Regierungen vor 2021 einer Realitätsüberprüfung zu unterziehen.

Über den Klimaleugnungsverdacht, die Narrativbastelstube des Tagesspiegel, die rechte Realität – und die Zukunft der Medien

Naturwissenschaftler können heute schnell in Verdacht geraten. Selbst, wenn sie sich mit Energiespeicherung oder Zackenbarschen befassen. Aus Sicht des journalistischen Wächterrats gibt es keine harmlosen Themen mehr. Sondern nur Unterstützer der richtigen Sache – oder Leugner

Am 8. und 9. Juli 2022 fand an der Universität Stuttgart die Tagung „20 Jahre Energiewende – Wissenschaftler ziehen Bilanz“ statt. Ich gehörte zu den Teilnehmern, dies gleich vorab, selbstverständlich nicht als Wissenschaftler, der ich nicht bin, sondern als Autor und Journalist; ich steuerte einen kurzen Vortrag zur öffentlichen Wahrnehmung der Energiewende bei und diskutierte in der abendlichen Podiumsrunde mit.

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