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Weiteres vonRedaktion


Klima und Medien: schlimm wie nie

„Noch nie war ein Juni in Deutschland und weltweit so heiß“, berichteten Medien reihenweise. Stimmt das?

von Dirk Schwarzenberg

Klima, Wetter und Medienberichte darüber – das ist ein besonderer Stoff. Im Juni herrschte in weiten Teilen Deutschlands Hitze, ein Phänomen, das in diesem Monat nicht ganz überraschend auftritt.
In mehreren Medienberichten ging es um einen deutschen Juni-Temperaturrekord. Und um einen passenden Spin hin zum Großthema Klimapolitik.

Publico Dossier: Die Psychologie des grünen Erfolgs

Warum schafft es die Partei, zu einer Kraft aufzusteigen, die tatsächlich den nächsten Kanzler stellen könnte?  Auch deshalb, weil sie politische Techniken beherrscht, die ihre Konkurrenten noch nicht einmal erkennen

Von Dirk Schwarzenberg und Alexander Wendt

Das Wahlergebnis der Grünen in Deutschland lässt sich nicht verstehen ohne drei Begriffe, die in der US-amerikanischen Politik seit Jahrzehnten eingeführt, hierzulande allerdings – zumindest zwei von ihnen –  als Begriff noch weitgehend unbekannt sind. Als Technik selbst allerdings nicht.

„Die Linken haben nichts gelernt“

Der Schriftsteller Uwe Tellkamp und der CDU-Politiker Arnold Vaatz trafen sich in Dresden zum öffentlichen Gespräch über 70 Jahre DDR, Meinungsverengung und AfD. Es wurde kein Abend der Kontroverse, sondern der Annäherung

Von Dirk Schwarzenberg

Zwei Dresdner auf kleinstem Raum: Am Montagabend nach dem Europawahl-Sonntag zwängten sich der Autor Uwe Tellkamp, 50, („Der Turm”) und der Vize-Unionsfraktionschef Arnold Vaatz, 63, hinter ihre Mikrofone im Veranstaltungsraum des Buchhauses Loschwitz am Blauen Wunder. Sie mussten sich deshalb mit so wenig Platz begnügen, weil die Inhaberin des Buchhauses Susanne Dagen die Stuhlreihen schon so dicht wie möglich gestellt hatte, um möglichst viele Besucher unterzubringen.

Das war die Euro 2019: Schreckensbilder eines Schicksalswahlkampfes

Zusammengestellt von Mascha Memel, Dirk Schwarzenberg, der Publico-Redaktion und den Parteien

Nie gab es mehr Schicksalswahl. Jedenfalls dann, wenn der Endverbraucher von Politik die Leitartikel, öffentlich-rechtlichen Fernsehapelle und Aufrufe wohlmeinender Prominenter beherzigt: Wählen gehen, Zettel in die Schicksalsurne werfen, Europa am Zerbrechen hindern, „denjenigen, welchen“ (Frank-Walter Steinmeier) nicht in die unsauberen Hände spielen, und sich statt für „Krieg und Leid“ (Martin Schulz) lieber für „Frieden und Freiheit“ (ebenfalls Martin Schulz) entscheiden – so lautet die Parole für den EU-Entscheidungstag.

Steinmeiers Kampf

Wer ein Kungeln von Politik und Vorzugsmedien kritisiert, ist dem Bundespräsidenten zufolge ein „Verschwörungstheoretiker“. Deshalb: ein kurzer Blick in die Praxis

Von Dirk Schwarzenberg

„Es ist ein Kampf, der uns alle angeht, der in Familien, Schulen, Büros und Betrieben ebenso ausgetragen werden muss wie in Zeitungsredaktionen, sozialen Netzwerken und Parlamenten.“

So sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 17. Mai zur Eröffnung einer Ausstellung über Verschwörungstheorien im westfälischen Kloster Dalheim.

„Das Modell, die Macht im Hinterzimmer aufzuteilen, wird definitiv enden“

Publico-Gespräch mit dem Spitzenkandidat der Konservativen und Reformer Jan Zahradil über die Zukunft des Europaparlaments – und seine Haltung zur AfD

Der tschechische Politiker Jan Zahradil, 56 , führt als Spitzenkandidat die Allianz der Konservativen und Reformer (ACRE) in die Europawahl. Stärkste Kräfte in dem Bündnis von Parteien aus 15 Ländern sind zwei Regierungsparteien – die polnische Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), die britischen Torys.

Publico Dossier:
Panik als Geschäftsmodell

Europa fällt an die Rechten, das Klima kollabiert, die Bienen sterben: Mit apokalyptischen Massenmails und Falschbehauptungen sammelt die linke US-Plattform Avaaz große Summen ein. In Deutschland zählt sie eine Million Anhänger

von Dirk Schwarzenberg

Am 14. Mai 2019 verschickte die in New York ansässige Organisation Avaaz eine Massenmail an ihren Verteiler, der allein in Deutschland zehntausende Adressen enthält. Der Betreff lautet: „Notfall“.

Ukrainische Reifeprüfung: warum der alternativlose Poroschenko scheiterte

Die vernichtende Niederlage des bisherigen ukrainischen Präsidenten ist auch ein Fanal für seine wichtigste Beschützerin im Westen – Bundeskanzlerin Merkel. Beide haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint

Eine Analyse von Boris Reitschuster

 

Was für eine Entscheidung! Die Wähler in der Ukraine demütigten den amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko regelrecht. Mit gerade einmal 24,5 Prozent ging er unter in der Stichwahl gegen den Politik-Neuling Wolodymyr Selenskyj. Umso merkwürdiger erscheint es, dass Angela Merkel bis zuletzt auf den so gut wie sicheren Verlierer setzte, und damit den Sieger düpierte.

Hey, hey. Die Klimawandler hüpfen

Wie sieht ein 16-jähriger seine greta-begeisterten Mitschüler zwischen Klima-Freitag und Ferienflug? Der Berliner Gymnasiast Air Tuerkis* über den komischsten Jugendprotest der jüngeren Geschichte

Letzte Woche Freitag, erste Stunde Biologie – allein das klingt schon schlimm genug. Ich betrete das Klassenzimmer wie üblich auf den letzten Drücker, drei Minuten vor acht. Zu meiner Überraschung sind ungewöhnlich viele Plätze leer. Mich überkommt die leise Hoffnung, dass Bio ausgefallen sein könnte.