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„Müllmännerstimmen. Ich rufe, dass ich nichts brauche“

Corona-Quarantäne – die perfekte Zeit, um ein Tagebuch anzufangen.
Archi W. Bechlenberg öffnet für Publico seine Aufzeichnungen

 

18. März: Gestern beschlossen, mein Tagebuch weiterzuführen. Der letzte Eintrag ist vom 26. April 1975.

19. März: Ab heute herrscht Ausgangssperre im Lande. Ein Blick auf meine vorhandenen Vorräte vermittelt Beruhigung. Nur Whisky könnte um Ende Mai herum knapp werden.

20. März: Schon jetzt erstes Anzeichen von Lagerkoller: Ich ertappte mich bei dem Gedanken, das Radio einzuschalten. Umgehend das Gerät auf den Dachboden verbannt. Dabei die abmontierte Satellitenschüssel und den Fernseher sowie ein Loch im Dach entdeckt. Geräusche klingen wie Mäuse. Baldriantee.

21. März: Statt Wasserhahn aufzudrehen Licht eingeschaltet. Bemerkt und korrigiert. Kochendes Wasser in Kaffeemühle geschüttet. Den Flur tapeziert, aber wieder verworfen. Später Kamillentee.

22. März: Geistige Betätigung tut Not. Habe die Bücher nach Farben sortiert, dabei hinter der Marx-Engels Gesamtausgabe eine Flasche Amaretto entdeckt. Noch zögere ich. Im Garten Knospen gezählt.

23. März: Bei Twitter, Tinder, Instagram, Truecrime, Ballaballa und der Bundespressekonferenz angemeldet. Stegners Tweets gelesen. Mit dem Gefühl von Urinsteinen im Darm eingeschlafen.

24. März: Bei Google nach Juttas mit lustigen Nachnamen gesucht. Wurde schnell langweilig. Whisky auf- und wieder zugemacht, aber nur dran gerochen. „Ende Mai“ erscheint mir inzwischen zu optimistisch. Nach Juttas mit normalen Nachnamen gegoogelt. Belustigt ins Bett. Luzider Traum, den ich nicht aufschreiben darf.

25. März: Nach dem 2. Frühstück hingelegt. Von einer Shopping-Mall geträumt. Ich irre darin herum und suche Dosenfleisch und Motoröl. Bei C&A werde ich schließlich fündig, dafür haben sie dort kein Klopapier. Überall Hamsterwitze, schweißnass erwacht. Bei Twitter abgemeldet.

26. März: Viel los. In meinem Bad tagt eine Expertenrunde, was sich gegen Abend als Traum heraus stellt. Begonnene Mail an UNO verworfen.

27. März: Zunehmende Verwahrlosung. Von Sawsan Chebli geträumt; beschließe, fortan wach zu bleiben. Drei Tage lang dieselbe Jogginghose getragen, heute gar keine. Der Kater weigert sich, auf meinem Schoss zu sitzen. Ich besteche ihn mit „MjAMjAM Quetschie – purer Fleischgenuss“. Gewisser Erfolg, aber ungewiss, was die Dauer betrifft. Abendbrot. Katzenminztee. Später Stimmen.

28. März: Verzweiflung bahnt sich an. Habe das Internet fast komplett durch. Gegen 15 Uhr sogar versucht, bild.de aufzurufen, was der Adblocker verhindert. Erleichterung! Ein Zeichen? Höhere Macht am Werk? NZZ geht. Zürich bald ein Sozialfall? Whisky, sehr viel Whisky. Reicht maximal noch bis Ende des Monats.

29 März: Morgens lange den Klodeckel betrachtet, ohne Ergebnis. Schreck: Jeans seit letzter Woche massiv eingelaufen. Wieder Jogginghose. Rücken, Hüfte, Knie, Supraspinatussehne. Akromion? Ich sage die Olympischen Spiele ab.

29./30. März: Bewerbe mich im Traum als WHO-Chef. Singe vor Dieter Bohlen „Tommy“ und „Pinball Wizzard“. Werde genommen und erkläre Corona als beendet. Große Enttäuschung nach dem Erwachen. Muss zur Strafe 100 Mal „Quadrophenia“ schreiben.

31. März: Den ganzen Tag lang sehr enttäuscht. Die Pornoseiten im Internet zeigen alle das gleiche. Lese den neuen Broder. Stimmung bessert sich bis hin zur Euphorie. Sehr unangenehm, wieder Stimmen, diesmal auch hinter der Tapete. Muss runter kommen, um Schlaf zu finden. Rucola und Mariacron.

1. April: Lange über die Frage sinniert: Kann man nach Corona noch Scherze machen? Nachbar klingelt und fragt, ob man noch in der Nase bohren darf. So viele ungeklärte Dinge! Ich rate zu Verzicht, er schlendert schnaufend nach Hause. Habe ein schlechtes Gewissen und sortiere bis zum Schlafengehen meine Wattestäbchen nach Farben.

2. April: Erwache unter dem Bett. Katatoner Stupor bis kurz vor 11, dann eine Semmel aufgetaut und Wasser aufgesetzt. Lange am geschlossenen Fenster gestanden und einem Vogel gelauscht. Noch einmal Wasser aufgesetzt. Kaffee schmeckt angebrannt, aber lecker. Corona somit noch nicht in mir ausgebrochen. Stelle mir vor, wie Franz Josef Wagner mit Maske aussähe. Tiefes Gefühl von Ästhetik, fast spirituell. Heute Whisky. Gegen 22 Uhr unters Bett gelegt.

3. April: Wieder von Experten geträumt. Anne Will trägt schwarze Strapse, ebenso der Gesundheitsminister. Ob etwas mit der Kanzlerin ist? Den ganzen Tag traue ich mich nicht, online zu gehen. Gegen 19 Uhr Glocken. Bekomme Lust auf Serbische Bohnensuppe, entscheide mich aber für Hühnerbrühe mit Buchstabennudeln. Danach online bis weit nach Mitternacht. Nach Bildern von Anne Will gegoogelt. Lust auf Lufthansa-Cocktail.

4. April: Nachrichten aus aller Welt, noch vor dem Aufstehen. Rumoren im Treppenhaus, ich lausche am Türspion. Müllmännerstimmen. Ich öffne die Türe einen Spalt und rufe hinunter, dass ich nichts brauche. Lärm ebbt ab. Online bis 13:30 Uhr, dabei unbändige Lust auf Hummer Thermidor. Zur Ablenkung ein gekochtes Ei mit Maggi. Im Internet nach Coronawitzen gesucht, aber keine gefunden. Muss selber welche schreiben.

5. April: Den ganzen Tag lang einen Schlagertext verfasst. „Karamba, Karacho, Corona!“ Heinos Telefonnummer gesucht. Nach 19 Uhr angerufen, er will es aber nicht singen. Herzbuben? Amigos? Grönemeyer? Morgen versuche ich es weiter. Sehr viel Whisky. Fand unter dem Beistelltisch eine Flasche Gin. Große Erleichterung, ein Geschenk von Don Filippo, dem alten Spelunkenwirt. Zeitweiliger resp. kurzweiliger Kontrollverlust, in der Nacht Lärm im Treppenhaus. Jemand singt „Karamba, Karacho, Corona!“

6. April: Ich erwache vor der Wohnungstüre auf meiner Fußmatte. Den ganzen Tag versucht, von ihr herunter zu springen. Nachbar kommt und liest mir eine Geschichte von Robert Koch vor. Der Name Robert ist mir unheimlich, ich wage aber nicht, es ihm zu sagen. Eine fremde Frau bringt mich abends ins Bett, sie sagt, sie heißt Amaretta. Muss sie morgen alles fragen.

7. April: Ab 5:25 Uhr hellwach. Existenzielle Fragen tauchen auf. Warum schreibe ich Tagebuch? Für wen? Wo ist Amaretta? Was ist mit der neuen Unübersichtlichkeit? Und habe ich wirklich Zeitgenossen? Mein Kopf käst, nach einer Nutellastulle wird es besser. Welch’ eine chaotische Zeit! Soll ich nochmal bei Heino anrufen?

8. April: Träume von meinem Tagebuch. Jetzt sogar schon nachts! Ich lausche an der Wohnzimmerwand, der Nachbar lacht.

 


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14 Kommentare
  • Werner Leser
    9. April, 2020

    Super! 🙂 🙂 🙂
    “Nachbar klingelt und fragt, ob man noch in der Nase bohren darf.”
    Darf man, aber besser ohne Webcam (siehe Hadmut Danisch, Home Office
    8.4.2020 22:45)

  • Peter Wichmann
    9. April, 2020

    „Ich lausche an der Wohnzimmerwand…“ So fängt es an – und endet böse. Nachzulesen bei Carl Barks in „Gestörte Nachtruhe“. (TGDD Nr. 40, Ehapa 1983). Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit Ihrer Luftschutzsirene aus dem letzten Krieg. Sie werden sie brauchen. Und achten Sie auf den pensionierten Käsekoster aus der Schweiz im Stockwerk über Ihnen. Von dort geht die Gefahr aus, nicht vom Nachbarn.

  • Jochen Schmidt
    9. April, 2020

    Ich denke, Tagebuch-Aufzeichnungen sind privat und sollten nicht unbedingt veröffentlicht werden.

  • Lichtenberg
    9. April, 2020

    Ein Wimmelbild wie Der Garten der Lüste von Hieronymus Bosch ist das perfekte Antidot gegen Corona-Quarantäne.
    Hier in seiner ganzen Pracht: //de.wikipedia.org/wiki/Der_Garten_der_Lüste_(Bosch)

  • Dieter Schilling
    9. April, 2020

    Faszinierend!
    Nur eine Korrektur würde ich vorschlagen bei F.J.Wagner: “Stelle mir vor, wie Franz Josef Wagner ohne Maske aussehen würde.”

  • D. Preuß
    9. April, 2020

    Danke für das wieder aufgenommene Tagebuch. Lange nicht mehr so gelacht (Eugen Egners “Aus dem Tagebuch eines Trinkers”, Merkels Rede an die Corona-Nation).
    Habe gerade noch meine Whiskyvorräte mit mehreren Port Charlottes, Laphroaigs und Classic of Islay aufgestockt, so dass Ostern kein Problem sein wird und die restlichen Vorräte auch über den Mai hinaus reichen.

  • Emmanuel Precht
    9. April, 2020

    Was bin ich froh schon früh gelernt zu haben, mich alleine zu beschäftigen. Mit den Händen oder mit Gedanken. Was mir auch in meiner Berufung als Kapitän auf Handelschiffen sehr entgegen kam. Ich bin gerne allein, nicht einsam. Ich mag die Stille die mich ruhig werden lässt und kenne keine Langeweile. Wohlan…

  • Sepp Stahl
    9. April, 2020

    Wow,
    die verdammten Krauts haben “ein Zeichen gesetzt” im Kreis Heinsberg!
    Dafür braucht man boots on the ground.
    Das Konzept ist ja nicht mehr so populär, vermutlich hat man
    Studentinnen benutzt, äh eingesetzt…

    Aber dass die Zahlen so dramatisch von der Johns-Hopkins-Fiktion
    abweichen grenzt ja an Häresie!
    How dare they!

    Also, wo stehen wir?
    Mats

  • Immo Sennewald
    9. April, 2020

    Nur weiter! Einer der auszog, das Fürchten zu lernen, käme in diesen Zeiten – nicht erst seit und schon gar nicht wegen Corona – auf seine Kosten. Allen anderen hilft nur Archis Tagebuch. Oder ein eigenes. Auch ganz gut: Mit Rotwein und Tabakspfeife auf dem Balkon sitzen und den Vögelein zuhören. Wenn’s still wird, auf den Abendstern schauen, zum Whisky übergehen (ich mache hier keine Schleichwerbung für Laphroaig, von dem Freunde behaupten er sei auf Flaschen gezogenes Aroma einer Moorleiche) und sich freuen, dass niemand trotzdem zu Besuch kommen und die Reserven dahinschwinden lassen kann. Die Träume sollen gelobt sein, denn nach dem Aufwachen ist alles wieder da, was das Lachen in Würgereiz übergehen lässt. Prost und Frohe Ostern allen, die noch wissen, dass die Eier dort sind, wo sie hingehören. Das Weibsvolk eingeschlossen.

  • Erich Gennat
    10. April, 2020

    Herr Bechlenberg, habe sehr gelacht und gerade zwei Gläschen ‘bianco’ als Weiterschlafhilfe zu mir genommen. Ihr Tagebuch erinnert an ‘Pepys’. – Die sieben Hunde haben auch aufgehört zu bellen in unserem Olivenhain. Hoffentlich kommt niemand! La vita è bella!

  • Gerhard Sauer
    10. April, 2020

    An der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim an einem Tag vor Ostern: Ein Mann und eine Frau mit zwei Kindern sitzen auf einer Bank. Sie haben einen Spaziergang entlang der Strecke gemacht und wollen sich ein bißchen ausruhen, für die Kinder war es ein langer Weg, sie brauchen eine kleine Pause. Niemand außer ihnen ist an der Strecke, obwohl die Sonne scheint und es frühlingshaft warm ist. „Sieht so aus, als verständen die Leute die Ausgangsbeschränkungen als Ausganssperre und blieben in ihren vier Wänden“, sagt der Mann. „Da magst du recht haben. Ich habe auch nicht richtig kapiert, was nun erlaubt oder verboten ist. Aber man sollte das Ganze nicht so tierisch ernst nehmen. Wir sind hier in Bayern, hier gilt die Liberalitas Bavariae, leben und leben lassen“, antwortet die Frau. Beide strecken ihre Beine aus und genießen die Sonne, die Kinder spielen mit Steinchen neben der Bank.
    In der Ferne sehen sie eine Polizeistreife von fünf Mann, die aufmerksam umherschaut und das ganze Gelände durchstreift. Sie kommt langsam näher und hält vor der Bank Drei Polizisten positionieren sich vor der Bank, die beiden anderen an den Bankseiten.
    „Sie sitzen auf einer Bank“, sagt der Anführer der Streife.
    „Stimmt“, sagt der Mann, „wir sitzen auf einer Bank.“
    „Das kostet 150 €“, sagt der Polizist.
    „Wieso, muß man jetzt für das Sitzen auf einer öffentlichen Bank eine Gebühr entrichten?“
    „Wir verlangen keine Gebühr, die 150 € sind eine Strafe.“
    „Das verstehe ich nicht, wir haben doch nichts verbrochen!“
    „Doch, haben Sie. Sie haben sich auf diese Bank gesetzt.“
    „Wir sollen eine Strafe bezahlen, weil wir uns auf dieser Bank ausruhen wollen. Sagen Sie mal, das ist doch ein Witz.“
    „Nein, das ist kein Witz, sondern bitterernst. In Corona-Zeiten darf niemand auf Bänken in Parks oder an Wegen sitzen. Es ist verboten.“
    „Das glaube ich nicht. Ich habe gehört, daß Familien weiterhin gemeinsam ins Freie gehen und sich natürlich auch auf eine Bank setzen dürfen.“
    „Da haben Sie nicht richtig zugehört. Sitzen auf Bänken ist strafbewehrt. Auch einzeln darf man nicht auf der Bank sitzen.“
    „Und wenn wir uns neben der Bank ins Gras gesetzt hätten?“
    „Dann müßten Sie auch 150 € zahlen.“
    „Na gut, jetzt reden wir mal unter vernünftigen Leuten. Sie haben uns informiert, daß wir nicht auf dieser Bank sitzen dürfen. Wir gehen jetzt und meiden künftig alle Bänke, so einladend sie auch dastehen mögen.“
    „Sie gehen erst, wenn Sie die 150 € bezahlt haben. Sonst gibt’s eine Strafanzeige.“
    „Seien Sie doch nicht so hartherzig, Sie haben ihre Pflicht doch schon erfüllt. Sie haben die Bank freigeräumt. Wären Sie ein paar Minuten später gekommen, wären wir schon weitergegangen und die Bank wäre unbesetzt gewesen. Sie wollen doch nicht wegen des Zufalls, daß Sie gerade dann an der Bank vorbeikommen, als wir auf ihr sitzen, eine Strafe erheben. Dann würden Sie die kurze Zeit des Zufalls gegenüber der Zeit überbewerten, die wir nicht auf der Bank sitzen. Es sind ja nur fünf Minuten.“
    „Lassen Sie die Spitzfindigkeiten. Zahlen Sie jetzt die 150 € oder wir nehmen Ihre Personendaten auf.“
    Der Mann greift in die Jackentasche, holt sein Portemonnaie hervor gibt dem Polizisten das Geld. Er fragt ihn: „Haben Sie schon mal etwas von der Liberalitas Bavariae gehört oder dem bayerischen Grundsatz leben und leben lassen?“
    „Ja und. Wir lassen Sie ja leben.“

    • Lichtenberg
      10. April, 2020

      Werter Herr Sauer, Ihren Bericht darf ich in mein Corona-Archiv aufnehmen? Stichwort: Liberalitas Bavariae. – “Ja und. Wir lassen Sie ja leben.” – Gereicht hätte doch: “Der Freistaat braucht Ihr Geld.”.
      Die Fünfer-Gruppe hat vor, während und nach dem hoheitlichen Akt den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand gewahrt?
      NB: Soeben berichtet ein Reporter live aus einem Münchner Park: “Es ist erlaubt, auch einmal auf einer Bank ein Buch zu lesen, sofern der Sicherheitsabstand eingehalten wird.” Im Hintergrund in der Ferne zwei Bänke, auf jeder eine sitzende Person (ntv, 18:05).

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