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Wörterbuch und Auslese – zwei neue Formate bei Publico

Das Publico-Angebot wächst weiter: Zu den beiden festen Formaten – Bernd Zellers Cartoon am Montag und dem Klassikerzitat am Freitag – kommen ab jetzt eine Gastkolumne und ein wiederkehrender Service.

In „Schmids Wörterbuch“ notiert der Historiker Jürgen Schmid seine kritischen Beobachtungen zur Medien-, Werbe- und Alltagssprache. Die Serie startet mit einem Text zur Rückkehr des Wir und der patriotischen Pflicht in die offizielle Rhetorik.

„Auslese“, die zweite Neuerung, bietet eine kleine und höchst subjektive Übersicht über interessante Medienbeiträge außerhalb Deutschlands inklusive kurzer Zitate, da die Originaltexte oft hinter einer Bezahlschranke stehen.

Übrigens: In diesem November wird Publico vier Jahre alt. Seit 2017 erschienen in dem bezahlschrankenfreien Online-Magazin 821 redaktionelle Beiträge, im Kommentarbereich, der sich mit der Zeit zu einem eigenständigen Diskussionsforum entwickelte, meldeten sich Leser mit insgesamt 13 274 Kommentaren, Anregungen und Kritiken zu Wort.

Publico verzeichnet heute zwischen 250000 und 350000 Seitenabrufe pro Monat, überwiegend von Lesern in Deutschland, aber auch zunehmend aus der Schweiz und Österreich.

Dieses Wachstum und vor allem der ständige Ausbau des Angebots wäre nicht möglich ohne die freiwilligen Zuwendungen vieler Leser. Sie erlaubt es Publico, auch weiter auf eine Bezahlschranke und ein Abonnementssystem zu verzichten, und dadurch die Inhalte grundsätzlich allen zugänglich zu machen.

Danke.

 


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4 Kommentare
  • Klaus
    16. November, 2021

    “Goya ist gut. Kollwitz ist nur gut gemeint.” (Horst Janssen)

    Zeller ist leider auch nur gut gemeint.

  • Andreas aus E.
    16. November, 2021

    Einfach knapp dazu: Danke für “Publico”, Herr Wendt, und viel Erfolg weiterhin, Ihre Feder ist stets vorbildlich geführt.

    Grüße aus dem Norden der Republik!

  • Frank Danton
    16. November, 2021

    Dass Sie, Herr Wendt, mit ihren Texten und Gedanken zu den inspirierendsten Zeitgenossen gehören, und mit einer unvergleichlich filigranen Art und Weise das brachiale Zeitgeschehen erst intellektuell erfassbar machen, habe ich schon des öfteren in meinen Kommentaren angemerkt. Daher würde ich gerne etwas zu Herrn Zeller schreiben. Ich habe mir nie ein Leben vorstellen können ohne den Humor. Als Frankfurter verschlang ich die “Briefe an die Leser” der Titanic von 1979 bis ca. 1995. Aber nicht nur die. Poth, Gernhardt, Bernstein, Traxler, Weachter, Henscheid und viele andere mehr, die die NFS ausmachten und in der Titanic schrieben und zeichneten, waren ein wichtiger Teil in meinem Leben. Dieser hintersinnige, immer die Wahrheit treffende Humor war bedeutend für mein Weltbild. Er erfüllte mich. Dieses Zeitalter ist vergangen und wir leben in einer humorlosen, nein, in einer humorvernichtenden Zeit. Auf der Suche nach diesem Humor-Elexier habe ich Herrn Zeller gefunden. Bei ihm lebt dieses Gefühl wieder auf geborgen zu sein, in einer Welt in der der Humor auf intelligente Weise die Wahrheit und Gewissheit greifbar macht. Ich habe großen Respekt vor dieser Kunst, einer Kunst die mit einem Satz und ein paar Strichen ein berauschendes Erlebnis hervorruft. Dass man Herrn Zeller bei Ihnen antrifft kann deshalb kein Zufall sein. Für mich als einfacher Leser ist Publicomag und Zellers Zeitung der Himmel auf Erden. Danke

  • Thomas
    19. November, 2021

    Gegen-sätze

    Das stimmt. Zellers Humor macht Wahrheit und Gewissheit auf intelligente Weise greifbar.

    Dagegen tun sich in der Welt der Häme die feixenden Böhmermänner hervor. Hier gleitet die Medien-, Werbe- und Alltagssprache ins Banale des Blöden ab. Beitragsfinanziert. Das lichtscheue Gesindel wird Schmids Beobachtungen nicht mögen.
    Nun denn.

    Ihre Meinung dazu

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