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Politik & Gesellschaft

Wochenrückblick spezial:

Bescheidener Vorschlag zur obligatorischen Ansiedlung arbeitslos gewordener Qualitätsjournalisten in Thüringen

Wenn Sie als Verfolger der Zeitläufte noch nicht wussten, dass es einen Kampf um den Osten gibt, dann erfahren Sie es spätestens aus dem Artikel des antifaschistischen Autors Christian Bangel, der nach der Thüringer-Wahl in der ZEIT erschien. Bangel ruft den Kampf nicht aus, er ist vielmehr, wie es in älteren Wochenschauberichten hieß, schon in voller Härte entbrannt.

Skandal, Skandal im Sperrbezirk

Rechte Verlage, nichtlinke Autoren, jetzt auch Thomas de Maizière: der Pferch für falsche Meinungen dürfte demnächst wegen Überfüllung platzen

Zu den Badenweiler Literaturtagen widmete ein Journalist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dem Auftritt des Dresdner Autors Uwe Tellkamp einige Absätze, der, so der FAZ-Chronist „an diesem Abend auf der Bühne törichterweise sagte, vieles an unserer Gegenwart erinnere ihn an die DDR, und seinen Vorwurf von ‘Gesinnungskorridoren’ im hiesigen Journalismus erneuerte.”

Fake-Nuss: SPD-Fraktionschef verbreitet Falschbehauptungen über die AfD

In einem Interview mit der Welt am Sonntag äußert sich der Chef der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich zu dem Attentat von Halle und der AfD

Darin bringt er gleich zwei Falschbehauptungen unter. Zum einen unterstellt er, der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner habe einen Tweet weitergeleitet, dessen Urheber sich „abfällig über die Opfer von Halle“ geäußert hätte.

Das ist sooo Bundesregierung:

wie eine offizielle Plakatkampagne im Netz nach hinten losgeht

„Deutschland ist eins: vieles“ lautet das Motto der Plakatkampagne des Bundesinnenministeriums zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. Aus den Plakatmotiven erfährt der Betrachter zwar nicht viel über das Deutschland von 2019, aber eine Menge darüber, wie urbane Werber auf das schauen, was sie für „sooo deutsch“ beziehungsweise typisch Kleinbürger und Provinz halten: Weiße Socken in Sandalen, Gartenzwerge auf der Fensterbank, Dackel, akkurat gestutzte Gartenhecken.

Später Wochenrückblick: Schreiben und Meinen nach dem Attentat in Halle

Ein Text schaffte es in der vergangenen Medienwoche vor allen anderen, einen heftigen öffentlichen Streit auszulösen: Der Artikel des Springer-Vorstandschefs und Journalisten Mathias Döpfner zu dem versuchten Attentat auf die Synagoge in Halle (und dem Tod zweier Zufallsopfer). „Nie wieder ‚nie wieder’” hatte Döpfner sein Stück überschrieben, und darin die selektive Wahrnehmung des Antisemitismus in Deutschland in Medien und in der Politik und Bequemformeln wie „Nie wieder“ gegeißelt.

„Auf ihm ruhen die Hoffnungen“

Interview mit Asfa-Wossen Asserate, Autor und Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers, zur Friedensnobelpreis-Vergabe an Abiy Ahmed

Prinz Asfa-Wossen Asserate, Sie hatten schon im vergangenen Jahr den jungen äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed als Figur der Hoffnung für ganz Afrika gelobt und für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Was empfinden Sie heute, da Abiy den Preis tatsächlich bekommen hat?

Natürlich Freude und Stolz. Die Preisverleihung ist eine große Ehre für Äthiopien. Er ist der erste Nobelpreisträger des Landes.