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Fundstück: Amt für Vielfalt

In die Reihe der Klügsten (K. Göring-Eckardt, C. Roth, K. Lauterbach) ordnet sich auch Ralf Stegner harmonisch ein. In einem Tweet verriet der sympathische Borderliner der SPD, dass er seit 13 Jahren oder womöglich schon seit immer das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als „Bundesamt für Migration und Vielfalt“ übersetzt.

Auch im Amt selbst, das legen nicht nur die Nachrichten der letzten Tage nahe, scheinen etliche Führungsbeamte den Namen der Behörde genau so zu verstehen. Nach Angaben des heutigen Bundesinnenministers erkannte das BAMF seit 2015 etwa 200 000 Asylbewerber ohne Anhörung und nur auf Grund von schriftlichen Eigenangaben als Syrer an. Auf diese Weise stellte das Amt eine große nationale Vielfalt selbst unter Syrern sicher. Im Zweifelsfall reicht das Land bis Marokko.

Nicht ganz ohne Witz: der erste Kommentar unter Stegners Tweet.

 


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13 Kommentare
  • oldman
    25. Mai, 2018

    “In die Reihe der Klügsten (K. Göring-Eckardt, C. Roth, K. Lauterbach) ordnet sich auch Ralf Stegner harmonisch ein.” Und was er wieder von sich gibt ! Da drängt sich der Eindruck auf : abartig , und das mit Überzeugung.

  • Seppelfricke
    25. Mai, 2018

    Zu Stegners Geisteszustand fällt mir eigentlich nur etwas ein, dass man hier so nicht posten darf. Dass dieser Misanthrop ja nicht die hellste Leuchte innerhalb der SPD ist, und so richtig viel Licht bietet da ja eh niemand mehr, ist ja bekannt. Die Art wie er das aber immer wieder nach Aussen kehrt ist schon grosses Kino 😉

  • Volker
    25. Mai, 2018

    Auch als Christdemokrat muß ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, sagen: Als diese Behörde noch Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge hieß und von dem gestandenen Sozialdemokraten Albert Schmid geleitet wurde, hat’s solche rotgrünversifften Mißstände dort nicht gegeben. Aber er hätte als seinerzeitiger Landesvorsitzender einen wie Ralf Stegner wohl auch nicht in seiner SPD geduldet …

  • Dieter Schilling
    25. Mai, 2018

    Na,da passt doch wunderbar der Ausspruch von unserem lautesten,
    Herrn Lauterbach:” SPD-Wähler sind bildungsfern.”
    Was mich zu folgendem Wahlplakat inspiriert hat:” Ja,ich bin blöd.Deshalb wähle ich SPD.”

  • Dr. Franz Hoffmann
    25. Mai, 2018

    Goldig, BAM-F! = Bundesamt für Migration und V!ielfalt. V hat man in der 1. Klasse Volksschule gelernt, ist das Vogel-F. Nicht das normale F. Hat er nicht einen Harvard-Abschluss?

  • Jens
    26. Mai, 2018

    Frau Göring-Eckardt deutete das Akronym BAMF immer so. Fielfalt. So gelesen, so geschrieben. Da hat kein Rechtschreib-Nazi reinzureden.

  • Roger Letsch
    26. Mai, 2018

    F wie Vielfalt. Ralle ist der Brüller!

  • Pauline
    26. Mai, 2018

    Und was sagt Fr. Merkel dazu? Man hört – wie immer – nichts von ihr – sie hat dieser Tage einen landwirtschaftl. Betrieb auf Rügen besichtigt u. sich über die Melkzeiten der Kühe informiert. Die” Melkzeiten” der deutschen Steuerzahler kennt sie u. ihre Regierung sowieso.

  • Opeeh Kah
    26. Mai, 2018

    “Im Zweifelsfall reicht das Land [Syrien] bis Marokko.”

    Jetzt, wo Sie’s sagen, lieber Herr Wendt, wird die erste Hälfte eines vermeintlich wirren Satzes, den mir ein sympathischer orientalischer Zecher vor einem Jahr beim Bad Homburger Weinfest ins Ohr lallte, endlich mit Sinn gefüllt:

    “Ich bin ein Syrer aus Agadir, der vor den Taliban nach Deutschland geflüchtet ist.”

    Im Müller-Thurgau lag möglicherweise mehr Wahrheit, als ich seinerzeit dachte.

  • Dreggsagg
    27. Mai, 2018

    Möglicherweise liegt es bei Herrn Dr. Ralf Stegner (SPD) daran, daß er noch immer nicht das Stück Gammelfleisch aus dem Mund bekommen hat und sich deshalb “Flüchtlinge” wie “Vielfalt” anhört.
    Habe dem Mann mal geschrieben, ob ihm klar sei, daß mit jeder seiner Äußerungen die Anzahl der AfD-Wähler in die Höhe schnellt. Antwort natürlich keine; habe auch keine erwartet.

  • DJ_rainbow
    27. Mai, 2018

    Früher, in der schönsten, besten und größten TäTäRä aller Zeiten, hieß das noch “Straße der Besten”. Und das, was sich dort manchmal fand, braucht den Vergleich zu den “Klügsten von heute” nicht zu scheuen. So wie der eine hieß, sah der andere aus.

    O tempora, o mores.

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