Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.
[mc4wp_form id="4890"]
Zapisz Zapisz

Fortschritt im gleichen Tritt

Wer autoritäre Progressivität für einen Widerspruch in sich hält, sollte sich die politische Geschichte dieser Begriffe genauer ansehen. In der neuen Bundesregierung kommt zusammen, was im Innersten zusammengehört

von Jürgen Schmid

 

Wie ein autoritärer Politiker zu agieren hat, davon gab es zumindest früher ziemlich genaue Vorstellungen. Etwa so wie der einstige Bundesinnenminister Hermann Höcherl, CSU-Politiker vom Jahrgang 1912, dessen berühmtester Satz lautete: „Die Beamten können nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen“. Im Zweifelsfall, fand Höcherl, sei der Staatsapparat eben wichtiger als ein Grundrecht der regierten Bürger.

Linke bevorzugten dagegen in der alten Bundesrepublik zur wohlwollenden Selbstbeschreibung die Habermas-Wendung vom herrschaftsfreien Diskurs. Bekanntlich hielt schon Habermas selbst im Umgang mit akademischen Konkurrenten nicht viel von diesem Prinzip. Und die meisten Linken bekannten sich nur dann rückhaltlos dazu, solange sie selbst nicht herrschten.

Die Sache mit der Machtbeteiligung hat sich mittlerweile gründlich geändert. Trotzdem gilt bis heute autoritär und reaktionär als festes Begriffspaar, autoritär und progressiv eher nicht. Dabei handelt es sich bei der Progressivität, also der Fortschrittlichkeit, um eine so genannte leere Signifikante, ein Begriff, der zunächst einmal auf nichts Konkretes verweist. Mit welchem Ziel fortgeschritten werden soll, verrät er nicht.

Die Begriffsgeschichte von ‚progressiv‘ beziehungsweise ‚fortschrittlich‘ und ‚Fortschritt‘ reicht allerdings zurück in Zeiten, in denen sie sich ganz selbstverständlich mit ‚autoritär‘ verbanden.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR etwa verstand unter „progressiven Kräften“ in erster Linie SED-Kader und weitere Mitarbeiter des Staatsapparates – aber auch generell Bürger, die für die herrschende politische Linie eintraten. Der Gegenbegriff lautete: „feindlich-reaktionär“.

Auch die Nationalsozialisten verstanden sich als fortschrittlich gegenüber dem Kaiserreich, von der verhassten Republik gar nicht zu reden. Im Horst Wessel-Lied hieß es: „Kam’raden, die Rotfront und Reaktion erschossen / Marschier’n im Geist / In unser’n Reihen mit“. Fortschritt – vor allem, wenn er auf technischem Gebiet stattfand – wurde von den führenden NS-Kadern ausdrücklich mit genau diesem Vokabular gewürdigt. Die Präsentation des ersten Fernseh-Einheitsempfängers E 1 beispielsweise auf der Funkausstellung am 28. Juli 1939 kommentierte Joseph Goebbels so: „Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der technischen Erfindungen. Auch auf diesem Gebiet vollzieht sich eine Revolution allergrößten Ausmaßes“. Es könne keinen Zweifel geben, „dass der technische Fortschritt die Menschheit höher geführt hat“.

Trotz dieser ambivalenten Begriffshistorie benutzte das linke Milieu ‚progressiv‘ ohne jede Distanz als Chiffre für das Gute und gesellschaftlich Erwünschte. In letzter Zeit findet dort auch das Paar ‚autoritär‘ und ‚progressiv‘ wieder ganz selbstverständlich zusammen.

Zunächst einmal erlebte ‚progressiv‘ in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Konjunktur in Politik, Medien, Hochschulen und diversen Vorfeldorganisationen, wie ein kleiner Überblick über die Begriffsverwendung zeigt:

Die „sozialdemokratische, sozialistische und Arbeiter-Bewegung“ organisiert mit ihrer 2013 in Leipzig entstandenen „Progressive Alliance“ ein „Netzwerk der progressiven Kräfte für das 21. Jahrhundert“, gegründet in Konkurrenz zur Sozialistischen Internationale von der SPD.

Eine Berliner Protestforscherin (Selbstbeschreibung) freut sich darüber, wie „progressive Kräfte“ die „großen Kernthemen“ aufgreifen: „Klima ist eine Fluchtursache; Menschen, die fliehen müssen oder auch nur anders aussehen, erleben Rassismus“.

In Berlin werkelt seit 2007 eine „unabhängige linksliberale Denkfabrik“ (Eigenwerbung) namens „Das Progressive Zentrum“, wo im Zusammenspiel mit der Wochenzeitung „Der Freitag“ das „Projekt Linke Mitte“ vorangebracht wird. Zum „Circle of Friends“ gehören unter anderen Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir (nebst einigen SPD-Politikern).

Die Kampagnenplattform „Campact“ bezeichnet sich als „Bürgerbewegung“, „mit der über 2 Millionen Menschen für progressive Politik streiten“. Im Wahlherbst 2021 lautete die Agenda: „Klima-Koalition jetzt!“, „Deine Steuern für die AfD“ (als Kampagne gegen die AfD-nahe Erasmus-Stiftung) und „Augen auf Berlin“, letzteres ein Aufruf zu einem weiteren Demonstrations-Tag von Fridays for Future. „Progressive Politik“ in diesem Sinne bedeutet, für Klimaschutz nach der Definition von FFF zu sein.

Der „Tagesspiegel“ wiederum illustrierte 2017 seinen Beitrag „Progressive Politik: Warum Politik Visionen braucht“ wie naturgegeben mit dem Foto eines grünen Parteitags-Logos.Eine Gruppierung, die sich anlässlich der letzten Bundestagswahl unter dem Namen „Brand New Bundestag“ anschickte, die Politik durch Empfehlung von Kandidaten „bunter“ zu machen, warb für keinen Vertreter von CDU/CSU und FDP – mit der Begründung, sie seien nicht ausreichend „progressiv“. Die Abwesenheit von AfD-Bewerbern musste unter diesen Umständen nicht extra begründen werden. Wo „bunt“ ein Synonym für „progressiv“ wird, zeigt sich besonders deutlich, dass die leere Begriffshülle fast beliebig gefüllt werden kann.

Schließlich versammelt der Ampel-Koalitionsvertrag von Ende 2021 unter dem Motto „Mehr Fortschritt wagen“ auf 178 Seiten eine große Auswahl von progressiven Textbausteinen, die ebenfalls reine Leerformeln darstellen. Etwa: „Ein digitaler Aufbruch, der unsere Werte, die digitale Souveränität und einen starken Technologiestandort sichert, gelingt nur in einem fortschrittlichen europäischen Rahmen.“ Oder: „Wo Fortschritt entsteht, muss er auch gelebt werden.“

Wo zeigt sich der gelebte Fortschritt besonders eindrucksvoll? In der Bundeshauptstadt, wo die progressiven Parteien SPD, Grüne und Linkspartei gemeinsam regieren. Wer also real existierende „progressive Politik“ besichtigen will, möge sich zu Studienzwecken in die Hauptstadt begeben, wo auch das Erbe progressiver Kräfte aus dem untergegangenen deutschen Staat noch sehr lebendig ist. Bekanntlich empfand schon John F. Kennedy Berlin als abschreckendes Beispiel, (und benutzte in seiner berühmten Rede übrigens auch den Begriff Fortschritt): „There are some who say that communism is the wave of the future. Let them come to Berlin … And there are even a few who say that it is true that communism is an evil system, but it permits us to make economic progress. Lass’ sie nach Berlin kommen. Let them come to Berlin.“

Dort, am Ort des progressivsten Geschehens im Land kann sich der Interessierte auch der Frage widmen, wie 59 Jahre nach Kennedys Rede und 33 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR das Kunststück gelang, „progressiv“ derart positiv aufzuladen, obwohl es nichts anderes heißt, als dass jemand voranschreitet. Was ja durchaus auch in Richtung von Niedergang und Verfall führen kann. Nach Meinung eines Publizisten, der unter anderem für das „Neue Deutschland“ kommentiert, deutet der „erfolgreiche Volksentscheid der Initiative ‚Deutsche Wohnen & Co enteignen’“ jedenfalls „auf eine progressive, eher linke Grundstimmung“ in Berlin hin.

Wie steht es nun mit dem angeblich so unmöglichen Begriffspaar progressiv und autoritär?

Ein hochrangiges Mitglied der neuen Bundesregierung lieferte vor ein paar Jahren ein bemerkenswertes Zitat „Will man daran festhalten“, so der heutige Wirtschaftsminister Robert Habeck im Gespräch mit Richard David Precht im ZDF, „dass ein demokratisches System, das im Grunde dem Kern von Selbstbestimmung und auch der Beteiligung von Menschen verpflichtet ist, noch eine Chance hat […] oder gibt man es auf und dann wird man zu zentralen bzw. zentralistischen Systemen hingehen, die natürlich schneller sind. […] In China gibt es eben keine Opposition und keine Mitbestimmung und wenn die Fehler machen, werden sie eben trotzdem nicht abgewählt. Vielleicht gibt es irgendwann eine Revolte in China, aber erst einmal ist das System effizienter. Wollen wir das oder wollen wir das nicht? Ich glaube, diese Entscheidung kann man nicht ökonomisch treffen, sondern nur wertegeleitet treffen und ich würde sagen: Ja, das wollen wir.“

Nun kann man zugunsten Habecks annehmen, dass sich sein „ja, das wollen wir“ nur auf ‚wertegeleitete Entscheidung‘ und nicht auf die Politikvorstellung der chinesischen KP bezog – wobei sein Effizienzlob schon irritierend klingt. Nur wenige Medien fragten damals und später nach, und hielten das ambivalente Wort des Grünenpolitikers für diskussionswürdig.

Damals gehörte Habeck noch der Opposition an. Wie es jemand tatsächlich mit Bürgerrechten und herrschaftsfreiem Diskurs hält, das, siehe oben, zeigt sich erst dann, wenn derjenige auch über Macht verfügt. Vor wenigen Tagen trat der neue Wirtschaftsminister vor der Bundespressekonferenz auf, um seine CO2-Reduktionspläne vorzustellen. Um den Fortschritt, also wesentlich mehr Windkraftanlagen durchzusetzen, so Habeck, sollte sowohl der Natur- als auch der Gesundheitsschutz eine deutlich geringere Rolle spielen, der Abstand neuer Anlagen zu Häusern reduziert und das Klagerecht zurückgeschnitten werden. Ein Kernsatz des Grünen-Politikers lautet: „Es ändert sich die Abwägung von Schutzgütern.“ Das gleicht zwar noch nicht der strikt vertikalen Machtausübung vom obersten Führungszirkel bis ins kleinste Dorf, wie sie in China üblich ist. Aber seine Worte weisen grundsätzlich eher in diese Richtung als in die des Habermas-Ideals.

So ähnlich hatte sich auch schon die FFF-Führungsfigur Luisa Neubauer geäußert, die bekanntlich progressiven Ideen sehr zuneigt, aber eben auch der Überlegung, ob die westliche Demokratie mit ihrer Langsamkeit und ihrer Interessenabwägung geeignet ist, die gewünschten Klima-Maßnahmen durchzusetzen. In dieser Frage, so Neubauer, müsse man eben mal „outside of the box“ denken.

Geradezu idealtypisch verbindet sich „progressiv“ und autoritär in der Figur der grünen Bundestagsabgeordneten Saskia Weishaupt. Ihr Münchner Parteiverband gab seinem „Arbeitsprogramm“ die Überschrift „Progressive Veränderungen für München“, zu denen er auch Weishaupts Bundestagskandidatur zählte.

Kaum gewählt, machte sich Weishaupt bundesweit damit bekannt, dass sie gegen diejenigen Münchner, die gegen staatliche Corona-Politik inklusive Datenmanipulation demonstrieren, den Einsatz von „Schlagstöcken und Pfefferspray“ forderte.

In das progressiv-autoritäre Muster passt auch die Positionierung der Linkspartei im ersten Corona-Jahr, deren oppositioneller Beitrag darin bestand, das Maßnahmen-Regime der Regierung als zu mild zu kritisieren und härtere staatliche Eingriffe anzumahnen. Unter dem „ZeroCovid“-Manifest, das einen „solidarischen Lockdown“ für ganz Europa forderte, fanden sich auch reihenweise Kader der Linkspartei. Eine konsequente Haltung, die allerdings zur Flucht vieler Linken-Wähler führte. Zu den wenigen Gegenstimmen gehörte die von ihren eigenen Genossen an den Rand gedrängte Sahra Wagenknecht.

Gleichzeitige Proklamation von Fortschrittlichkeit und autoritäres Handeln passen nur auf den allerersten Blick nicht zusammen. Schon ein flüchtiger Rundgang durch das realpolitische Handeln sämtlicher linker Staatsformen, die die Geschichte uns bietet, eröffnet ein weites Feld an Fortschrittsrhetorik und Kontrollzwang.

Herbert Grönemeyers berühmter Appell an sein Konzertpublikum: „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat“ brachte den Traum der „Selbstgerechten“ (Sahra Wagenknecht) perfekt auf den Punkt. Die Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit ist in diesem Denksystem keine eigenbestimmte Entscheidung des Individuums. Mündigkeit gibt es in dieser Welt nur im Kollektiv, begleitet von Drohung und Erpressung und zu einem Endzweck. Zur Schaffung des „neuen Menschen“, dem zentralen Projekt der Fortschrittlichen, ist es notwendig, Widerstände mit Gewalt zu brechen, wie Jörg Baberowski in seinem Buch „Der rote Terror“ zeigt.

Zwar liegt noch ein langer Weg zwischen Habeck / Weishaupt und der chinesischen KP-Herrschaft oder einer Gesellschaft wie der Sowjetunion unter Stalin. Aber hier wie dort findet sich die ähnliche Sozialingenieurskunst, nur eben in verschiedenen Härtegraden: Der neue Mensch soll zur Erreichung der vorgegebenen Fernziele nicht nur etwas Bestimmtes tun. Er soll es auch selbst wollen.

Und das erfordert im Namen des Fortschritts den autoritären Zugriff auf die ganze Person.

 

 


Jürgen Schmid ist Historiker und freier Autor. Er lebt in München.


Liebe Leser von Publico: Die Krise vieler Medien ist keine Krise der Nachfrage, sondern des Angebots. Während sich das Angebot auf der einen Seite verengt, entstehen gleichzeitig neue Medien, die zur Debattenkultur eines Landes beitragen. Denn es gibt viele Themen, über die gestritten werden muss. Für einen zivilisierten Streit braucht es Informationen, gut begründete Argumente und Meinungen.
Publico hat sein Angebot in den vergangenen Monaten erweitert; das Medium bietet mehr Beiträge, auch häufiger von Gastautoren. Dieses Wachstum ermöglichen die Leser mit ihren Beiträgen. Denn es gibt keine anderen Finanzierungsquellen, die Publico tragen.
Für andere Anbieter auf dem Medien- und Meinungsmarkt gilt das nicht. Verlage erhalten beispielsweise reichliche Zuwendungen – aus dem Bundesetat demnächst 220 Millionen Euro an sogenannten Förderungen. Außerdem 43,5 Millionen Euro in Form von Anzeigen der Bundesregierung im Jahr 2019 – wobei es 2020 mehr sein dürfte. Der Organisation „Neue Deutsche Medienmacher“ zahlte das Bundeskanzleramt 2019 für deren Projekte mehr als eine Million Euro. 
Dazu kommen noch großzügige Hilfen von Stiftungen diverser Milliardäre für etliche Medien. 

Publico erhält nichts davon, und würde auch weder Staats- noch Stiftungsgeld annehmen. Unser Unternehmen finanziert die staatlichen Subventionen durch seine Steuern vielmehr mit. Publico erhält nur von einer informellen Organisation Zuwendungen: seinen Lesern. Mit Ihren Beiträgen ermöglichen Sie die Beiträge auf Publico – auch umfangreichere Recherchen und Dossiers, die Honorare für Gastautoren und die Chance auf weiteres publizistisches Wachstum.
Jeder Beitrag hilft. Auch wenn Sie weder Regierungsbeamter noch Milliardär sind, können Sie mit Ihrer freiwilligen Zahlung erstaunlich viel bewirken.
Sie können einen Betrag Ihrer Wahl via PayPal überweisen – oder auf das Konto
Wendt/Publico
DE04 7004 0048 0722 0155 00
BIC: COBADEFF700

Herzlichen Dank.

 


Unterstützen Sie Publico

Publico ist werbe- und kostenfrei. Es kostet allerdings Geld und Arbeit, unabhängigen Journalismus anzubieten. Mit Ihrem Beitrag können Sie helfen, die Existenz von Publico zu sichern und seine Reichweite stetig auszubauen. Danke!

Sie können auch gern einen Betrag Ihrer Wahl auf ein Konto überweisen. Weitere Informationen über Publico und eine Bankverbindung finden Sie unter dem Punkt Über.


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter, wir benachrichtigten Sie bei neuen Beiträgen.
* Ja, ich möchte über Neue Beiträge von PublicoMag.com per E-Mail informiert werden. Die Einwilligung kann jederzeit per Abmeldelink im Newsletter widerrufen werden.
14 Kommentare
  • Immo Sennewald
    12. Januar, 2022

    An ihren Worthülsen-Drehbänken und Phrasendreschmaschinen sollt ihr sie erkennen! So hat Victor Klemperer in der “Lingua Tertii Imperii (LTI)” die Absichten der Herren des “Tausendjährigen Reiches” mittels peinlich genauer Sprachanalyse enttarnt. Gesinnungskitsch und hohles Fortschritts-Pathos für die Masse der Mitläufer – oder müsste es “Mitlaufenden” heißen? Die “Progressiven” lieferten zu ihren Schandtaten immer die passende verbale Maskierung mit. Jürgen Fuchs nahm sich in der DDR die “der Zukunft zugewandt” agierenden Apparatschiks in gleicher Weise vor. Es bekam ihm schlecht. Wer die Sprache kontrolliert, will das Denken kontrollieren. Und wer mittels moralischem Kitsch auch noch die Gefühle bewirtschaftet, hat das Ziel totaler Manipulation schon fast erreicht. Ganz soweit ist’s noch nicht – Danke an Publico, seine Autoren und Unterstützer.

  • Alexander Peter
    12. Januar, 2022

    Ob die “Ampel” autoritäre Politik machen kann und will, wird sich zeigen.
    An der “FDP” würde es vermutlich nicht scheitern, auch nicht am hierzulande tonangebenden Milieu, sondern eher an der Komplexität der selbst gestellten Ansprüche und Aufgaben und, wie häufig, zuverlässig an der Realität.
    Allerdings sind die Veränderung des geistigen Klimas zur uniformen “Haltung”, der zunehmenden staatlichen Interventionen, der Anmaßung der Politik, für alle Lebensbereiche der Bürger von der “Wiege bis zur Bahre” zuständig zu sein, keine Erfindung des bieder-blassen Parteifunktionärs Scholz, sondern eine Entwicklung, die bereits unter seiner ehemaligen “Chefin” und ihrer zahlreichen Helfer ihren Lauf genommen hat.
    Ein Widerspruch zwischen “progressiver Politik” und autoritärem Staatsverständnis scheint mir aber gerade nicht vorzuliegen, wie die Geschichte “kommunistischer” Staaten und die Gegenwart “fortschrittlicher Bewegungen” eindrucksvoll zeigen.
    Beide eint leider allzu oft die Ablehnung bürgerlicher Freiheiten in Verbindung mit einem totalitären Machtanspruch, der zumindest in “kommunistischen Staaten” auch stets rigide mit Gewalt durchgesetzt wurde und wird.
    Es könnten aber bald etliche “rote Linien” in Sicht kommen (Impfpflicht, Zwangsmaßnahmen für “Klimaschutz” usw. … und dann wird man weiter sehen.

  • Eberhard
    13. Januar, 2022

    Das ist treffend auf den Punkt gebracht. Eine Spitzenfunktionärin der Grünen formulierte es so: “Wenn wir erst mal an den Hebeln der Macht sind, wird nicht mehr diskutiert.” Ihre Brüder (und Schwestern) im Geiste intonierten es noch fortschrittlicher in den Worten: “Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt”.

  • Andreas Rochow
    13. Januar, 2022

    Wenn der superreiche Geldsammler und Weltretter Bill Gates dem Robert-Koch-Institut 250.000 € “übereignet”, dem “Spiegel” aber das Zehnfache dieser Summe, dann ist zweierlei zu erkennen. Erstens: Der Propaganda des globalistischen Fortschritts räumt er gegenüber regierungsamtlicher Sacharbeit die Priorität ein. Und 2.: Die geplante Umwälzung soll demokratisch erscheinen, damit der Widerstand in Grenzen gehalten werden kann. Ein Gutmensch (“Philanthrop” – lol), der im Interesse des Fortschritts seinen Weg mit Korruption, politischen Weltkampagnen und Börsenzockerei macht, wird ungern als das gesehen, was er ist: Ein destruktiver Antidemokrat, ein Superkapitalist der übelsten Sorte. Politiker lassen sich gefallen, dass Oligarchen wie er Vorfeldorganisation finanzieren, die die demokratischen Prinzipien, das Grundgesetz und Nationalstaatlichkeit für hinderlich halten für die Errichtung der Neuen Weltordnung. Mit intensivster Propagandahirnwäsche durch gleichgeschaltete Medien wird das als “demokratisch” und “fortschrittlich” parfümiert! So kann ein Mann als Kanzlerkandidat gehandelt werden, der zu Protokoll gegeben hat, dass er Deutschland zum Kotzen findet, und eine Frau Bundestagspräsidentin werden, die an einer Demonstration hinter der Losung “Deutschland, du mieses Stück Scheiße”, hinterher läuft. Dies Fortschritt zu nennen, ist die
    betrügerische Beschönigung der dramatischen Verwahrlosung! Der prächtige Bundespräsident betreibt längst offen die Spaltung, indem er von seiner (fortschrittlichen) Zivilgesellschaft spricht und gegen jene, die er nicht dazuzählt, “Gegendemonstrationen” organisiert. Schaut auf diese Hauptstadt, schaut auf diese Regierung! Der Verfall schreitet fort. Er kommt in Fahrt.

  • Dr. habil. W. Manuel Schröpter
    13. Januar, 2022

    Ich kann nur beipflichten. Ich bin alt, bald schraubt man den Deckel über mir zu, mich ficht das Geschwätz wenig an. Mir tun nur die leid, die dann die Machtfantasien und Freiheitsberaubungen ertragen werden müssen. Sie sind aber selbst schuld, denn wer denkfaul oder verdummt worden ist (oder beides), der läuft erst einmal ideologischen “Rattenfängern” hinterher: Solange nämlich, bis er FÜHLT, was er unterstützt hat. Dann ist es zu spät. Und die Widersprüche sind, wenn überhaupt noch, nur blutig aufzulösen.-

  • Libkon
    13. Januar, 2022

    In dem folgenden Offenen Brief wird haarscharf analysiert und kompetent dargestellt, warum eine Impfpflicht sich verbietet. Zugleich wird auch erkennbar, wie autoritär die Politik (mithilfe der Milliarden der Superreichen?) geworden ist. Das zumindest vermutete ich schon lange bei den Grünen, die in Wahrheit tief Rote sind. Und die haben nicht nur NICHT die Demokratie erfunden, sondern wollen sie letztlich beseitigen. “Schöne Neue Welt”.

    https://7argumente.de/

  • Andreas Rochow
    13. Januar, 2022

    Den meisten Kommentatoren hier im Forum, die Spaltung und Zerfall der deutschen Gesellschaft beklagen und ihn auf eine jahrzehntelange Umerziehung durch Merkels Hirnwäschetruppen zurückführen, möchte ich begeistert zustimmen. Während die Staatsmedien heute hemmungslos mit dem uns abgepressten Zwangsbeitrag nun auch die elektronischen Medien okkupieren, sperren verfassungswidrige Zensurgesetze Kritik und Wahrheit im Netz und delegieren das schmutzige Geschäft der “Warnungen”, “Sperrungen” und “Löschungen” an globalistische Medien- und Datensammel-Kartelle. Sie alle müssen Demokratie und nationale Rechtsstaatlichkeit abgrundtief verachten! Die Große Transformatorin Angela Merkel ist ihnen uneigennützig(?) für die weltgute (?) Sache auf den Leim gegangen! Als gefühlte EU-Vorreiterin hat sie ohne den Auftrag des deutschen Volkes westlichen Kultur, Demokratie und die deutsche Nation verraten! Die Anklageschriften gegen Merkel sind bereits formuliert. Sie müssen eingereicht werden, solange noch recht gesprochen wird. Es eilt!

  • Gotlandfahrer
    13. Januar, 2022

    Die ewige Verwunderung, das andauernde Entsetzen, das beständige Beschreiben und Analysieren, wie immer hier auf höchstem Niveau. In der Seefahrt nennt man das Koppelnavigation: Man malt Punkte auf der Karte, wo man gerade festgestellt hat zu sein. Es ist wohl so offensichtlich und natürlich, dass das Böse, triefend Dumme, Charakterlose und Unterwerfungsgierige sich stets und immer, gar nicht anders könnend, einer Wohligkeitsrhetorik zur Beschreibung seiner Absichten und einer Diffamierungssprache zur Aggressionslenkung auf das Gute, Schöne und Aufrichtige lenkt, dass man dies als Selbstverständlichkeit gar nicht bemerkt, sondern glaubt, hier sei doch wohl Unstimmigkeit zu benennen. Dabei lautet doch der 1. Hauptsatz der Regierungsdynamik: Wer Gutes zu tun behauptet, der lügt.

    Das Schöne, Wahre, tatsächlich Selbstlose würde dies nie von sich sagen. Es wäre IMMER bescheiden und rücksichtsvoll und würde das Bewährte nur nach erfolgreichen Tests in gesicherter Umgebung verändern. Nie flächendeckende Experimente als Notwendigkeit anpreisen. JEDE Regierung, JEDE Medienanstalt die sagt, es ginge ihr um Fortschritt, kann nur lügen, denn wahrer Fortschritt braucht eines ganz sicher nicht: Regierungen und Medien, die ihn zu verwirklichen behaupten. Fortschritt entsteht durch freie UND anständige Menschen, also dann, wenn ihre Gruppe Voraussetzungen aufweist, die eine Regierung nicht herstellen kann.

    Meine Suche nach Artikeln, die sich mit der Frage “wie werden wir die so Sprechenden endlich los” befassen, geht weiter. Ich will meine FDGO zurück.

    • Andreas Rochow
      14. Januar, 2022

      Lieber Gotlandfahrer,
      Ihrer in reichlich Formulierungswatte verpackte Frage könnte ich mich anschließen und sie zu beantworten versuchen. Es bleibt aber ambivalent, WIE genau man zu sprechen hat, um Ihre Loswerde-Phantasien zu wecken. Hängen bleibt bei mir, dass hier ein tief irritiertes Harmoniebedürfnis und eine Diskursphobie fragen. Das Loswerden Ihrer “So-Sprecher” kann doch allenfalls ein Fernziel sein. Man muss selbst entscheiden, auf welcher Seite des von NGOs angezettelten mentalen Bürgerkriegs man kämpfen würde. Das erspart uns nicht, um Klarheit und Wahrheit zu ringen. Machtvolle Nebelkerzen globalistischer Propaganda erschweren das durch Desinformation und Hetze gegen Kritiker. Staatsmedien haben sich – vermeintlich ohne Auftrag – in pathogene Propagandakanäle für Lüge und Desinformation verwandelt und pfeifen auf Ihre Verpflichtung zu Wahrheit und Neutralität! Als Psychiater muss ich dringend vor den “ö.-r.” Staatsmedien warnen! Allein die Corona-Propaganda des Dr. Eckart von Hirschhausen bspw. wird von Bill Gates mit rd. 1,3 Millionen Euro in 13 Monaten finanziert, weil ihm offenbar die breit angelegte Hirnwäsche der Staatsmedien nicht genügt. Vermeiden Sie, lieber Gotlandfahrer, vielleicht das Aufspüren von Zusammenhängen? Sie stürzen sich lieber auf arme “So-Sprechende” wie Hirrschhausen, also Propagandavergiftete, statt sich auf die globalistischen Groß-Manipulateure und Kulturrevolutionäre zu fokussieren? Nur Mut: Nicht jeder Zweifel, nicht jede “düstere Ahnung” ist gleich eine Verschwörungstheorie! Diesen Generalverdacht setzen die perfiden Verschwörer mit den von Soros bezahlten Faktencheckern, vorsorglich selbst in die Welt! Man erkennt das sehr leicht an der verarmten, militant uniformierten Sprache der großen globalistischen Ein-, Aufmischer und Börsenzocker. Regierungen, die sich von Oligarchen bis zur Unkenntlichkeit (FDGO) kaufen und übernehmen lassen, müssen weg, ganz gleich wie sie sprechen! Meine Frage: Weshalb lässt sich unser Bundestag dies alles gefallen? Frdl. Grüße A.R.

  • A. Iehsenhain
    13. Januar, 2022

    Nach diesem Artikel habe ich ein wenig Bauchschmerzen. Das ist allerdings nicht die Schuld von Herrn Schmid – der hat, im Gegenteil, einen hervorragenden Artikel über die Verballhornung des Wortes „progressiv“ durch Clowns aus der (wenn überhaupt) ‚progressiv-paralysen‘ Hölle geschrieben. Das Unwohl ist mehr meiner Vorliebe für die Musikrichtung „Progressive Rock“ geschuldet, die ich durch solcherart verbalen Missbrauch des Begriffs „progressiv“ leicht verunglimpft sehe.
    Womöglich wäre bei jenen hier behandelten Gespenstern, die von „progressiv“ reden, auf sie selbst und ihre Ideen bezogen der Begriff ‚progredient‘ angebrachter. Natürlich wissen sie (wahrscheinlich), dass ‚progredient‘ eher für erodierende Prozesse aus dem Pschyrembel steht – was jedoch zu geistigen Abbauvorgängen wie bei Frau Weishaupt und deren Ausdrucksweise passen würde, auch wenn sie „in dem Tweet den Kontext leider nicht habe darstellen können“. Oder wie Altkanzler Schmidt bemerkte: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“.
    Publico-Kommentator Gero Micheler wies im zweiten Teil der „Weihnachtsempfehlungen“ darauf hin, dass die Neuausgabe von Orwells „1984“ mit einem unsäglichen Vorwort von Robert Habeck eröffnet. Für diese Warnung danke ich Herrn Micheler aufrichtig! Ich selbst bin zum Glück im Besitz eines älteren Exemplars, das ich auf einem Bücherflohmarkt ergattern konnte und würde sicher auch nur antiquarische Exemplare ohne grünes Intro-Gift weiterverschenken. Ein Vorwort von Habeck zu Orwells „1984“ – das ist, als hätte Mahmud Ahmadinedschad die Einweihungsrede bei der Eröffnung des Holocaust-Mahnmals in Berlin gehalten…

  • Herwig Mankovsky
    14. Januar, 2022

    Fortschritt, einen Meter vor dem Abgrund, kann tödlich sein. Auch der Fortschritt in einer Sackgasse ist ziemlich intelligenzbefreit….Das nur zum Thema ,,fortschrittlich und progressiv”…….

  • Andreas Rochow
    14. Januar, 2022

    Liebe/r A. Iehsenhain,

    es kommt mir (zumal als Psychiater) sehr entgegen, wie sie beispielhaft Symptome eines fortschreitenden, alles umfassenden gesellschaftlichen Zerfalls beschreiben, der bereits zum Selbstläufer zu werden droht. Die Zerstörung der Sprache durch globalistische Propaganda-Thinktanks in abhängigen Universitäten ist eine wichtige Strategie. Sie haben recht, wenn sie bspw. empfindlich darauf reagieren, dass dabei Ihre Lieblingsmusikgattung, der progressive rock unter die Räder der Propaganda-Krieger gerät. Ich wil Sie trösten. Als Emerson, Lake und Palmer (1970), Pink Floyd (1965), Genesis (1972), Yes (1968) in der Rock-Szene erschienen, wendeten sich die Liebhaber des “ehrlichen”, “erdigen” Rock in Scharen ab. Schnell machten abfällige Begriffe wie Kunstgewerbe-, Bombast- oder Opernrock die Runde. Die Musikindustrie konnte sie aber als “progressiv Rocker” zu Superbands aufbauen. Das Fortschrittliche daran war die extensive und virtuos Nutzung der Elektronik und neuer Instrumente. Renommierte Rock-Journalisten wie Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos taten das “progressive” bereits 1990 als “Werbeslogan” ab. Sie urteilten, in Wirklichkeit seien hier von “angeblich progressiven Bands … bis zu 50 Jahre alte Stilmittel mit Elektronik … zeitgemäß aufgeputzt” worden. Ich hege keinen Zweifel, dass sich linksradikale Propagandasoldaten namens Antifa für “progressiv” halten. Selbst Angela Merkel hat ihre infantil-mädchenhafte Vorreiterei als populistisches Sinnbild eines falschen, ihrer antidemokratischen Fortschrittspropaganda gewählt! Wir lassen uns aber von gewissenlosen akademischen Sprachdekonstrukteuren undsere Genesis, Yes & Co. nicht nehmen! Sie sind längst Klassiker geworden.

    • A. Iehsenhain
      15. Januar, 2022

      “Wir lassen uns aber von gewissenlosen akademischen Sprachdekonstrukteuren unsere Genesis, Yes & Co. nicht nehmen! Sie sind längst Klassiker geworden.” – Das kann ich nur dick unterstreichen! Die kommende Musikwoche ist bei mir ausgebucht mit “Close to the edge” , “Nursery Cryme”, “In a glass house” von Gentle Giant, “Pathfinder” von Beggars Opera, “Leftoverture” von Kansas; dem selbstbetitelten Debut von “Happy the man”, und noch vielen mehr! Und schon verblassen die Schreckgespenster… (P.S.: habe “Brain salad surgery” von ELP vergessen, vor allem dessen Magnum opus “Karn Evil 9”, der lyrisch bereits ganz gut unsere Zeit (oder was noch droht) abbildet).

  • Werner Bläser
    17. Januar, 2022

    “Progressiv” ist recht leicht zu definieren. Eines Ziels bedarf es nicht. Alle “progressiven” Bewegungen sind sich darin einig, dass das Bestehende (also das, worauf der Konservative einen GEWISSEN Wert legt) durch die Bank unerträglich schlecht ist. Während umgekehrt der Konservative keineswegs alles Bestehende gut findet (das wird schon beim Urvater des Konservatismus, Edmund Burke, klar), aber nur langsam und vorsichtig voranschreiten will. Es ist also eine Frage des Tempos und der Klugheit.
    Der Konservative findet sich heute eigentlich leicht wieder in Lindbloms Konzept des “disjointed incrementalism”: Man schreitet in kleinen, kontrollierbaren, vorsichtigen Schritten fort und schaut, was passiert. Der “Progressive” hingegen scheisst (sorry) auf Vorsicht – die Konsequenzen seiner Politik würden sowieso andere zu ertragen haben – und fordert radikale Maßnahmen und eine Gesamt-Umgestaltung der Gesellschaft. Wenn es schiefgeht, kann er, der normalerweise den wohlhabenderen Schichten angehört, sich immer noch in die Toskana absetzen.

    Auf die Medizin übertragen würde das ungefähr bedeuten, dass ein neues Medikament erst einmal in niedrigen Dosierungen ausprobiert würde, um zu sehen, was passiert (konservativ). Der Total-Erneuerer (progressiv) würde lieber ohne Rücksicht auf Verluste (ER ist ja nicht der Patient) einfach irgendetwas Neues in beliebiger Dosis verschreiben, um eine Radikalkur herbeizuführen; also: Prinzip Hoffnung.

    Der Progressive müsste eigentlich von Sozialwissenschaftlern ebenso als politischer Charaktertyp beschrieben werden wie der “Autoritäre Charakter”. Die Crux ist nur, dass die allermeisten Sozialwissenschaftler links, also “progressiv” sind und keinerlei Interesse daran haben, ihre eigene Haltungsgruppe irgendwie objektiv zu untersuchen – es könnten ja Kritikpunkte dabei herauskommen.
    Die schweigsame Verlogenheit der Herren Reich, Adorno etc. wird schon dadurch deutlich, dass sie bei ihrem Konzept des Autoritären Charakters allein auf die Zeit des Nationalsozialismus eingingen und z.B. Perioden wie die französische Revolution, oder die des Sowjetkommunismus, wo Autoritarismus und Progressismus eine innige Symbiose eingingen, schlicht ignorierten.

    Ihre Meinung dazu

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.