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1 Kommentar
  • A. Iehsenhain
    24.08.2026

    „Umverteilung gegen rechts“ – die TAZ bettelt um etwas, das sie schon längst zwischen die Sitzfalten geschoben kriegt. Spender sind über verschlungene Labyrinthe sicher auch Nichtleser. Die nächste Innovation: Bonbons lutschen gegen rechts alias „Nimm zwei gegen Rechts“. „Mit doppelter Kraft für eine offene Gesellschaft!“ Dann am besten gleich eine ganze Tüte fressen. „Links lesen, rechts bekämpfen“ – gedruckte Bücher werden also dicker, weil die rechte Seite leer bleibt, und Bildschirme gibt es aus dem selben Grund bald nur noch zweigeteilt. Allerdings könnte man die entsprechenden Bücher auch auf den Kopf stellen und sich rechts auf dem Schreibtisch einen zweiten Bildschirm hinstellen. Bringt die Kampagne also eigentlich gar nichts, inhaltlich ist ohnehin nichts zu erwarten. Da passt der Name „MONOM-Stiftung“ ganz gut. So wie bei „SOROS“, man kann es hin- und zurücklesen und es kommt auf das Gleiche heraus. Das destruktive Prinzip dürfte ebenso sein – aus geldgeschwängerter Langeweile Elefant im Porzellanladen spielen und diese Spielwiese notfalls mit Knüppeln verteidigen. „Sind Sie dabei?“ Im TAZ-Rekrutierungsbüro wartet man schon…

  • Werner Bläser
    25.08.2026

    Vor einigen Tagen habe ich wieder ein Buch in die Hand genommen, das ich vor fast 40 Jahren gelesen hatte: Christine Ockrents und Comte Alexandre de Marenches‘ langes Interview „Dans le secret des princes“. Darin plaudert der langjährige, legendäre Chef des französischen Auslandsnachrichtendienstes „aus dem Nähkästchen“. Er berichtet u.a. von den zahllosen Sympathisanten des Stalin‘schen Terror-Regimes in Frankreich, bis in die Reihen der CGT, der mächtigen französischen Gewerkschaft, und vom monströsen Fanatismus vieler Linksterroristen. Die japanische Rote Armee Fraktion ging so weit, Verrätern in ihren Reihen bei lebendigem Leib die Haut in Streifen abzuziehen. Fanatismus und blinde Ideologie entmenschlichen. Wenn ich lese, wie ausgerechnet manche linken Fanatiker gegen – natürlich „rechten“ – „Hass und Hetze“ wettern, glaube ich einen Gipfel an perverser Heuchelei zu sehen.