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Tonnenweise Nachwuchs vermeiden

Eine Feministin schreibt ein Manifest gegen das Kinderkriegen, das vor unfreiwilliger Komik, Sach- und Logikfehlern wimmelt. Trotzdem überschütten Medien die Frau mit Aufmerksamkeit. Das sagt mehr über die Medien als über die Autorin

Existiert die Regensburger Lehrerin und Autorin Verena Brunschweiger wirklich? Oder handelt es sich um eine raffinierte PR-Erfindung? Die 38jährige zieht jedenfalls seit einigen Tagen sehr erfolgreich mit ihrem Buch „Kinderfrei statt kinderlos“ durch die Medien. Die zentrale These in Brunschweigers Werk lautet: „Kinder sind das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann.”

Denn, so argumentiert die Fachpädagogin für Deutsch, Englisch und Ethik, jedes Kind belaste die Umwelt mit 58 Tonnen CO2, das sei unverantwortbar:
„In der Welt, in der wir mittlerweile leben, ist die Entscheidung für ein Kind faktisch nicht mehr guten Gewissens zu unterstützen – so sehr sich Einzelne dies vielleicht wünschen mögen. Es sollte folgerichtig auch auf die finanzielle staatliche Förderung einer solchen doch zumindest höchst bedenklichen Entscheidung verzichtet werden.“

Warum Frauen überhaupt Kinder zur Welt bringen, erklärt sie so:
„Sie (die Frau) folgt damit männlich dominierten Außensichten auf und Ansprüchen an ihren Körper und dessen Funktionen und verhält sich damit insofern auch submissiv. Sie lässt/ließ sich erfolgreich einreden, dass sie das selbst wolle, dass sie das alles (auch) für sich mache. Perfekt, Gehirnwäsche erfolgreich abgeschlossen.“
Außerdem wollten Eltern Kinder „aus egoistischen Gründen“, ihnen gehe es meist nicht um Kinder, „sondern schlicht und ergreifend um mehr Geld“.  Apropos mehr Geld: In ihrem Buch fordert Brunschweiger auch, die Steuerzahler sollten jede Frau zu ihrem 50. Geburtstag mit 50 000 Euro belohnen, falls sie kinderlos bleibt.
Zum Start ihres Buchs reihte sie ein Interview an das andere, aufmerksamkeitsökonomisch nicht ohne Erfolg. Wer liest, was sie dort erzählt, dem kommen Zweifel, ob es sich bei der Pädagogin nicht doch um eine Performerin handelt, die ein bestimmtes Milieu vorführen will.

In einem Interview von Focus Online mit Brunnschweiger heißt es im Vorspann:
„Verena Brunschweiger ist 38 Jahre alt, Buchautorin und bezeichnet sich als extrem umweltbewusst: Die hauptberufliche Lehrerin verzichtet auf Flugreisen, lässt so gut wie immer das Auto stehen, ernährt sich vegetarisch – und wird keine Kinder bekommen. Denn die, so schreibt sie in ihrem aktuellen Buch ‚Kinderfrei statt Kinderlos’ seien ‘das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann’. Überhaupt, sagt die Feministin, sei nichts an der Aussicht eines Familienlebens attraktiv: ‚Warum also muss man sich das alles antun?’, fragt Brunschweiger.“
Wenn sie ihr Auto „so gut wie immer“ stehen lässt – wozu besitzt sie dann überhaupt eins? Und wer behauptet, jemand müsse sich das Familienleben antun? Das sind, wie sich zeigen wird, noch die geringste Fragen.

Zu den Thesen Brunschweigers gehört nicht nur die vom Umweltschädling Kind und der patriarchalischen Gehirnwäsche. Sie besteht auch darauf, dass Kinderlose wie sie in Deutschland schwere Nachteile erleiden. Wie das?
„Naja, dass man als Kinderlose diskriminiert wird“, so Brunschweiger im Interview, „das hab‘ ich ja auch am eigenen Leib erfahren müssen. Zum Beispiel bin ich erst jetzt an meiner Wunschschule gelandet, nachdem ich zehn Jahre lang durch ganz Bayern pendeln musste, weil die Lehrer, die eigene Kinder haben, bei der Versetzung immer vorgezogen wurden. Dass man im Jahr 2019 immer noch dafür bestraft wird, kinderlos zu sein, das finde ich schon krass.“
Mit anderen Worten: die promovierte Gymnasiallehrerin unterrichtet als abgesicherte Beamtin an ihrer Lieblingsschule, empfindet es aber als krasse Diskriminierung „am eigenen Leib“, dass sie wegen ihrer Kollegen mit Kindern nicht schon ein paar Jahre früher dort arbeiten konnte, sondern pendeln musste.

Es kommt aber noch krasser.
„FOCUS Online: Dann schreiben Sie auch, dass Sie von Fluggesellschaften eigentlich eine Ermäßigung bekommen müssten, wenn ein Kind den ganzen Flug über schreit und damit andere Passagiere stört. Finden Sie, dass für Kinderlose hierzulande generell zu wenig ‚getan’ wird, dass da mehr kommen muss?
Brunschweiger: ‘Finde ich schon, ja. In Deutschland interessiert die Gruppe einfach niemanden, ihre Bedürfnisse werden auch mit Füßen getreten. Das ist traurig und bitter. Ich würde mir einfach mehr Offenheit und Toleranz wünschen. Ich meine, ich akzeptiere das doch auch, dass mit jedem Baby mehr so und so viele Tonnen CO2 produziert werden, dann möchte ich wenigstens, dass mein Lebensentwurf anerkannt und nicht irgendwie niedergemacht wird. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Aber gut, das ist mal wieder typisch Deutschland.’“

Moment Mal – hieß es nicht eben, dass sie als radikale CO2-Vermeiderin überhaupt nicht fliegt? Wieso stört sie sich dann an schreienden Kindern im Flugzeug? Sie fliegt also nicht – so, wie sie auch ihr Auto ja fast immer stehen lässt – findet aber, „mein Lebensentwurf“ würde „niedergemacht“, wenn sie wegen eines plärrenden Kinds im Flugzeug kein Geld bekommt. Um dann wiederum Eltern vorzuwerfen, ihnen ginge es eigentlich nur ums Geld. Ein ähnlich stringenter Satz von Brunschweiger lautet (in einem Interview mit dem SWR):
„Wenn wir jemanden zur Welt bringen, dann fügen wir ihm immer Leid zu. Insofern ist es das Beste für mein Kind, wenn ich es nicht bekomme.”
„Das Beste für meinen Umweltschädling, den ich nie zur Welt bringe“ wäre der idealtypische Titel eines Brunschweiger-Nachfolgebuchs.

Nicht nur ihr Buch und ihre Interview-Perlen, ihre gesamte Außendarstellung, das zeigt sich bei näherer Beschäftigung, erweist sich als Ansammlungen von Logikunfällen. Es gibt allerdings einen, der im Zentrum von Buch und Performance steht.
Focus Online erzählt sie, warum und wann genau sie sich entschieden hatte, kinderlos zu bleiben:
„Als ich 30 wurde, habe ich angefangen, mich länger mit der Frage zu beschäftigen, mich viel eingelesen und bin dabei auf eine Studie gestoßen, in der Forscher herausgefunden haben, dass wir 58,6 Tonnen CO2 einsparen können, wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen. 58,6 Tonnen – das muss man sich mal vorstellen! Da hat es dann ‘Klick’ gemacht, und für mich war klar: Nee, das will ich alles ich nicht.“

Der Punkt ist nur: bei dem, was sie als „Studie“ zitiert, handelt es sich um einen Aufsatz  The climate mitigation gap: education and government recommendations miss the most effective individual actions von Seth Wynes and Kimberly A. Nicholas, publiziert in „Environmental Research Letters“ am 12. Juli 2017. Aus dieser Quelle – und es gibt keine andere – stammt die Berechnung von 58, 6 Tonnen CO2 pro Kind. Verena Brunschweiger ist 1980 geboren. Sie kann also unmöglich auf ihr entscheidendes Argument gestoßen sein, „als ich 30 wurde“. Zum Zeitpunkt der Lektüre muss sie mindestens 36 gewesen sein. Die Differenz ist wichtig. Denn einer feministischen Akademikerin um die 30 würde man vielleicht noch mit sehr viel Entgegenkommen abnehmen, sie hätte sich ernsthaft überlegt, ob sie nicht doch Mutter werden wollte, dann aber das entscheidende Umweltwarnzeichen gerade noch rechtzeitig gesehen. Eine Frau allerdings, die bis 36 kinderlos geblieben ist, wird sich schon vorher entschieden haben, zumal, wenn sie das Kinderkriegen sowieso schon grundsätzlich als Unterwerfung unter den patriarchalischen Willen ablehnt.

Die PR-Fotos, mit denen fast alle Medien ihre Brunschweiger-Stücke illustrieren, zeigen eine sehr stark geschminkte Frau, die tatsächlich eher wie 30 aussieht. Auf einem Foto, das die EMMA 2018 von ihr veröffentlichte (Brunschweiger trägt dort ein Pussy Hat und kein oder kaum Makeup) wirkt sie deutlich älter.
Der Aufsatz von Wynes und Nicholas in „Environmental Research Letters“, auf den sich Brunschweiger beruft – von ihrem chronologischen Fehler einmal abgesehen – kann die Bezeichnung „Studie“ nicht für sich in Anspruch nehmen. Denn die beiden Autoren rechnen auf reichlich bizarre Weise den CO2-Verbrauch nicht nur eines einzelnen neuen Menschen hoch, sondern auch den von dessen angenommenen Kindern und wiederum von deren Nachkommen. Für ein Kind messen sie beiden Elternteilen je 50 Prozent von dessen Emissionen zu, für die Enkel je 25 und so weiter. Diese hypothetische Menge teilen Wynes und Nicholas durch die angenommene durchschnittliche Restlebenszeit der Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes. Aus dem Text der Autoren geht nicht hervor, wie sie damit auf eine Summe von genau 58,6 Tonnen kommen, da sich die Genealogie ja theoretisch hundertfach fortsetzt. Einmal ganz abgesehen davon, dass sie nicht wissen und noch nicht einmal ahnen können, wie sich kommende Generationen fortbewegen, womit sie heizen und woraus sie ihren Strom gewinnen, und damit, wie viel CO2 sie freisetzen. Hochrechnungen von Werten der Gegenwart auf eine unbekannte Zukunft sind nicht widerlegbar. Sie gehören allerdings zu Recht zum Genre der Junk science, der Schrottwissenschaft.

Seit dem Verkaufsstart ihres Buchs in der vergangenen Woche gibt es eine erstaunliche Zahl von Interviews mit Brunschweiger. Allerdings fehlt durchweg eine Frage, die ihr normalerweise jeder Medienvertreter als allererstes stellen müsste, noch vor der Frage, ob sie nun eigentlich fliegt oder nicht, und ob sie sich selbst als reaktionäres bürgerliches Projekt ihrer Mutter empfindet. Nämlich: Wie halten Sie es mit der Migration, Frau Brunschweiger?
Immerhin betont sie in einem Interview, ein Kind in Europa verbrauche so viele Ressourcen wie 30 Kinder in Afrika. Dass jemand seinen CO2-Abdruck drastisch vergrößert, wenn er von Somalia oder Afghanistan nach Deutschland migriert, leuchtet unmittelbar ein. Außerdem hegt Brunschweiger sehr genau Vorstellungen darüber, für wie viele (beziehungsweise wenige) Menschen in Deutschland Platz ist. Focus Online sagte sie:
„Für Deutschland zum Beispiel wäre eine Bevölkerung von circa 38 Millionen optimal, was die Biokapazität bzw. den ökologischen Fußabdruck betrifft.“
Wie sie gerade auf diese Zahl kommt, bleibt ihr Geheimnis. Würde sie ihre These ernst meinen, dass es sich bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes um ein Weltrettungsprojekt handelt, dem sich alles andere unterordnen muss, dann müsste sie auch dringend darauf bestehen, dass niemand von der Dritten in die erste Welt wechseln darf. Im Gegenteil, sie müsste sich Gedanken darüber machen, wie Deutschland seine Bevölkerung von 82 auf 38 Millionen Menschen reduzieren kann. Vor allem müsste sie gerade Zugewanderten aus muslimischen Ländern ihre Predigt halten – denn bei denen liegt die Kinderrate pro Frau deutlich über der von biodeutschen Akademikerinnen. Aber keiner der Interviewer fragt danach. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Würde sie Migration für unproblematisch erklären, bräche ihre ohnehin schon windschiefe Gedankenhütte völlig zusammen. Spräche sie sich gegen Migration aus armen Länder nach Deutschland aus, würde sie zwar ihrer Logik folgen, wäre aber nach der vorherrschenden Diskurslogik als Rassistin enttarnt, der man auf keinen Fall eine mediale Bühne bieten kann.

Im Jahr 2018 lobte sich Brunschweiger übrigens ausführlich in dem oben erwähnten EMMA- Artikel für ihre „antisexistische und antirassistische Arbeit“ an ihrer Schule, die, wie sie betont, als „Schule ohne Rassismus“ zertifiziert ist.
Ihr zentrales Logikproblem löst die Autorin einfach dadurch, dass sie ihren Kindervermeidungsappell ganz auf Biodeutsche konzentriert. Das Cover ihres Buchs schmückt ein Gartenzwerg mit einem über Zipfelmütze und Kopf gezogenen Kondom.

Überhaupt, nach Brunschweiger stellen eigentlich nur deutsche Frauen das Problem dar, weil sie in Wirklichkeit unemanzipiert und gebärwürtig sind, getrieben vom Staat:
„Ich glaube, dass viele Frauen mit den neugewonnenen feministischen Freiheiten zum Teil nicht so viel anzufangen wissen. Die sehnen sich nach einer traditionellen, dankbaren Rolle, die ja auch vom Staat honoriert wird. Der freut sich über die brave, deutsche Frau, die in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter aufblüht.“
Und deshalb muss das Kondom über den Zipfelhut: Damit die brave deutsche Frau endlich aus ihrer Hausfrauenrolle gerissen wird und, vom Mutterkreuz befreit, die Welt vor Kohlendioxid retten kann. Die Interviewfrage der „Welt“, ob ein Kinderverzicht nicht die Probleme des Rentensystems noch verschärfen wurde, pariert Brunschweiger so:
 „Ja, so wird gerne argumentiert. Aber das ist ein Mythos, ein populäres Missverständnis. Unser Rentenmodell ist ja aus gutem Grund sehr umstritten, und es gibt längst gute Alternativvorschläge. Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle könnte etwa die Lösung sein.“

Alles, was Brunschweiger vorbringt, ist dermaßen alogisch, wirr und – spätestens hier muss es einmal gesagt werden – spricht für eine gewisse psychische Auffälligkeit der Autorin, dass sich die Frage stellt: Warum tun Medien reihenweise so, als würde sie diskussionswürdige Thesen vortragen? Und warum stellt ihr, siehe oben, keiner die Frage, die sich wirklich aufdrängt?
Es gibt so etwas wie Empörungs-Porn. Gerade groteske Behauptungen und Texte garantieren relativ hohe Klickzahlen. Aber das kann nicht der einzige Grund sein. Die Lösung liegt an der Schnittstelle zwischen Soziologie und Psychologie. Verena Brunschweiger gehört zum linksfeministischen Milieu – und das verfügt bei weiten Teilen der angestammten Medien offenbar immer noch über so viele Kreditpunkte, dass selbst dessen krudeste Thesen ihren Platz in den Blättern und Sendungen finden, und dort mit äußerster Rücksichtnahme behandelt werden. Erst Recht dann, wenn jemand einen aggressiven Linksfeminismus mit dem gerade angesagtesten Königsthema des politischen Feuilletons verquirlt, der Weltrettung durch CO2-Vermeidung.

Wie Autoren wie Rolf Peter Sieferle und Thilo Sarrazin von einem großen Teil der Medien behandelt wurden und werden, und wie die gleichen Medien mit dem Elaborat Verena Brunschweigers umgehen – das zeigt exemplarisch, wie wenig der Inhalt eines Buchs zählt, und wie viel die kulturelle Nähe zwischen Autor und Journalist.

Es gibt allerdings eine Pointe, die offenbar außerhalb der medialen Wahrnehmung liegt. Mehr und mehr Leser verzichten darauf, diese innige Zweierbeziehung durch ihre Anwesenheit zu stören.

 

 

 


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74 Kommentare
  • Zenndicyl Pervorat Zeun
    10. März, 2019

    Danke für diesen Beitrag. Sachlich geblieben. Gut argumentiert. Klasse geschrieben.

    • Dieter Weller
      11. März, 2019

      Neben all dem feministischen Unfug hat die Geschichte einen wahren Kern.
      Nein, es ist auch nicht der CO2-Ausstoß, sondern viel mehr.
      Nämlich die Verschmutzung dieses Planeten, dazu der gnadenlose Abbau der Energieträger, letzlich auch das Verknappen von Ressourcen wie Wasser, und schlimmer noch Konfllikte und Kriege, die allesamt aus einer einzigen Ursache herrühren:
      Einer ständig wachsenden Überbevölkerung!
      Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, die mit ihrer abnehmenden Bevölkerungszahl vorbildlich sind. Leider weiß das hierzulande niemand zu würdigen.
      Im Gegenteil, es wird viel Steuergeld ausgegeben um diesen Effekt zu korrigieren. Und da ja “zu wenig Rentenzahler und Facharbeiter” vorhanden sind, gibt es obendrein eine rechtlich zweifelhafte Migrations- und Asylpolitik mit dem gewünschten Effekt einer riesigen Zuwanderung.
      So gesehen ist die kinderfreie Autorin sogar auf einem richtigen Weg!

      • Herrmann Mann
        12. März, 2019

        Unsinn! Konflikte gab es schon immer, auch als die Welt weitaus weniger bevölkert war. Konflikte gibt es, weil es machtgeile Arschlöcher gibt, denen Menschenleben nix wert ist. Da spielt es keine Rolle, wie viele Menschen existieren. Als Prämisse ist diese Aussage also unbrauchbar, da falsch. Auf dem “richtigen Weg” wäre die Autorin _womöglich_, wenn sie argumentieren würde, dass man keine finanzielle Unterstützung mehr nach Afrika (u.a.) schicken sollte, solange dort die Bevölkerung zunimmt. Denn, zynischer Weise, sterben dadurch weniger afrikanische Kinder – gemacht werden aber noch immer genau so viele wie vorher. Würde man aber verlangen, dass viele kleine schwarze Kinder nicht geboren werden sollen – statt weißer Kinder – würde man wohl sofort als Rassist abgestempelt werden. Und das von Leuten, die keinerlei Skrupel haben Kinder im Mutterleib zu ermorden. Ich frage mich, wie lange es dauert, bis wir in einer Dystopie leben, in der Chinas Punktesystem mit einem Euthanasiesystem verbunden wird. Wer am wenigsten zur Entwicklung der (sozialistischen) Gesellschaft beiträgt wird dem Gott des Klimaschutzes geopfert. Wer also die wenigsten Sozialpunkte hat, wird getötet, weil wir dann angeblich nur soundso viel CO2 produzieren dürfen. Selbstverständlich werden die Gegner des Systems die wenigsten Punkte haben.

        Und trotzdem wäre die Autorin nicht auf dem richtigen Weg. Denn wer ist sie, dass sie sich über alle anderen stellt? Wer ist sie, dass sie besser weiß als alle anderen, wie sich alle anderen zu verhalten haben, damit eintrifft was sie vorhersagt? Ihre Aussagen fallen einfach, wie so oft, in die Kategorie “Angstmache”, und die nehme ich nicht mehr für voll. In meinem mittellangen Leben wurden schon so viele Horrorszenarien ausgemalt, ich habe aufgehört zu zählen. Die Aussagen der Autorin fallen daher für mich unter die Verschwörungstheorien – und ich verwende hier den Begriff mit der negativen Konnotation, für die er entwickelt wurde.

        Wenn diese ganzen Klimakatastrophen-Vögel sich nur an ihren eigenen Aussagen ausrichten, dann sind wir sie hoffentlich in ein bis zwei Generationen wieder los – da sie sich selbst ausgestorben haben. Ich weiß, Grammatik.

      • Thomas Pönisch
        13. März, 2019

        Die ständige Jammerei um mehr Fachkräfte oder fehlende Bevölkerung resultiert dich eigentlich aus dem ständig notwendigen Wachstums unseres Systems, oder?
        40 Mio in D-Land reichen aus und nein, es brauchen nicht jeden Tag 1,5 Mio neue Menschen auf diesem Planten hinzukommen.

  • Fantomas
    10. März, 2019

    Diese Frau mit ihren Ansichten ist nur die logische Konsequenz der Klimahysterie, die in der nach unten offenen Schwachsinns-Skala keinen Tiefpunkt mehr kennt. Aber sein Gutes hat das dann doch, da sie keine Kinder will, stirbt ihresgleichen schlicht aus und belämmert niemanden mehr, auch nicht deren Nachfahren.

  • Thomas Potthoff
    10. März, 2019

    Zukünftige Generationen werden es ihr danken .

  • Hermann Hewing
    10. März, 2019

    Heutzutage wird jeder noch so krasse Blödsinn von den Mainstreammedien dankbar aufgegriffen und mit pseudonalytischem Vorgehen wird versucht Tiefergehendes zu entdecken. Vergeblich. Oft ist die Antwort einfacher als das was man versucht daraus zu machen.
    Frau Brunschweiger gehört der “meine Muschi gehört mir”-Fraktion an und verdeidigt selbige vehement.
    Grund dafür könnte Traumatisierung sein, eine Vermutung die ich als Frage in den Raum stelle:
    Wäre es möglich dass Verena Brunschweiger keine Kinder bekommen kann und deshalb aus einer Mischung von Wut, Neid und Enttäuschung anderen, vor allem deutschen Frauen – sie spricht über “unemanzipierte” deutsche Frauen – die “Gebärwütigkeit” neidet?

    • Peter Wichmann
      13. März, 2019

      „Frau Brunschweiger gehört der “meine Muschi gehört mir”-Fraktion an und verdeidigt selbige vehement.“ Ich bin wahrlich kein Feminist. Aber was es an einer „Fraktion“ von Frauen auszusetzen gibt, die der Auffassung sind „meine Muschi gehört mir“ und die – man hätte es nicht für möglich gehalten – „selbige vehement verteidigen“ wollen, was also diese Damen verurteilenswert macht, das würde mich doch sehr interessieren.

      • Hermann Hewing
        14. März, 2019

        @Peter Wichmann
        Es soll keinerlei Verurteilung darstellen, nehmen Sie’s einfach als Synomym für die Fraktion der Fortpflanzungsverweigerinnen.

      • zen
        15. März, 2019

        Die Sache ist die, dass sie die M… der anderen Frauen beansprucht bzw. denen sagen will wie sie IHRE zu verwenden haben.

  • Jochen Schüler
    10. März, 2019

    Sorry, aber bei Leuten dieses Grades an idelogischer Verblendung + kognitiver Minderleistung habe ich mir die
    Aufforderung angewöhnt die Sache doch bitte logisch zu Ende zu denken: SAVE THE PLANET, KILL YOURSELF!

    Gerade diese Lady sollte überlegen, ob Sie die verbrecherische Fehlentscheidung ihrer Eltern nicht schnellstens rückgängig machen sollte.

  • Bernd Zeller
    10. März, 2019

    Feministische Logik verhält sich zu weiblicher Logik wie weibliche Logik zu Logik.

    • Pehle
      11. März, 2019

      Der ist super!

    • Gustav Jaspers
      11. März, 2019

      Lieber Herr Zeller, ich glaube Sie sehen das zu eng.
      Ich bin mir sicher, es verhält sich mathematisch gesehen vollkommen anders.
      Sowohl feministische Logik als auch weibliche Logik verhalten sich zu Logik so wie Logik zu Logistik.
      Beide haben zwar etwas – ABER relativ wenig miteinander zu tun.
      q.e.d.

    • maru
      12. März, 2019

      Nicht lustig. Und frauenfeindlich.

  • Alexander Müller
    10. März, 2019

    Kinderlose Feministin, vielleicht kann sie gar keine Kinder bekommen, und gleicht ihre Wut auf sich selbst damit aus, in dem sie einfach behauptet Kinder sind umweltschädlich? Was gibt es weiblicheres als Kinder bekommen zu können?

  • Jerry Crocker
    10. März, 2019

    Ein krankes Hirn. Oder sensationsgeil. Auf jeden Fall geistig überfordert.

    Wenn sie ihre verquasten Thesen in Afrika oder in einem muslimischen Land ihrer Wahl artikulieren würde, dann könnte man ihr wenigstens noch zu Gute halten, Sie hätte Mut. So ist das einfach nur widernatürlich.

    Den größten HOAX aller Zeiten, die Größte Lüge der gesamten Menschheitsgeschichte, nämlich den “menschengemachten Klimawandel”, vorzuschieben, um den kaukasischen Menschentyp quasi auszumerzen, das ist – krank.

    Die Überbevölkerung halte ich in der Tat ebenfalls für das größte Problem. Aber die Wurzeln dieses Übels liegen eben in Afrika und in den islamischen Ländern, und zu denen gehört Europa (noch) nicht.

  • Stefan
    10. März, 2019

    Man sollte mal ihre Promotion überprüfen lassen.

  • Bitterling
    10. März, 2019

    Anmerkung 1: Noch vor einem Vierteljahrhundert hätte B. keinen Verlag – jedenfalls keinen mit einem intakten Lektorat – gefunden, der solche misogynen, vor Unfreude am Leben nachgerade strotzenden Aberwitzigkeiten publiziert hätte. Und wenn doch, wären Wellen homerischen Gelächters über derartige Gefühls – und Geistesverirrungen hereingebrochen, aber nicht einmal von ferne Interviewwünsche seriöser (?) Medien.
    Anmerkung 2: Im Jahre 1996, es war an meinem 50. Geburtstag, erhielt meine Familie die telefonische Nachricht, daß sich eine 16jährige Schulfreundin einer unserer Töchter das Leben genommen habe. Das Mädchen hatte sich auf einem Abenteuerspielplatz unserer Stadt an einem Baum erhängt. Dies, nachdem sie bereits seit geraumer Zeit immer wieder erklärt hatte, sie sehe in einer fortschreitend umweltgeschadigten und naturzerstörenden Welt keinen Sinn zu leben mehr. Die Eltern hatten aus ihrem Zimmer, in schlimmer Vorahnung, zuvor schon einmal einen Strick entfernt, nachdem jeder noch so behutsame und gut gemeinte Gesprächsversuch mit diesem verhetzten Kind an ihr ergebnislos abgeprallt war. Das sind die Folgen – und hierzu zähle ich übrigens auch die aktuelle Thunbergisierung unserer Jugend – einer verblendeten, menschenfeindlichen und zutiefst unethischen Ideologie, für die das Buch von Frau B. nur einen weiteren betrüblichen Beleg bietet.

  • Dieter Schilling
    10. März, 2019

    Frauen wie die oben erwähnte sind auch für mich der Grund dafür, daß ich “auf der Straße kaum an einer vorbeigehen kann ohne ihr aufs Maul zu hauen, nur weil sie eine Frau ist.”(Billy Wilder)

  • Reiner
    10. März, 2019

    O je, o je. Und dieses Wesen von welchem Universum auch immer (Schizophrenia? Bipolarien?) ist Gymnasiallehrerin?! Promoviert?! Und wird auf Kinder losgelassen?! Ein weiteres Beispiel für das neue Deutschland auch Merkillistan genannt.

  • caruso
    10. März, 2019

    Mir stehen die Haare zu Berge ob so viel Dummheit! Ich hätte solche “Gedanken” eher Claudia Roth & Co zugetraut, als einer Akademikerin. Wie man sich täuschen kann, auch mit positiven Vorurteilen. Wozu ist man Mensch, Frau, (Mann) überhaupt Lebewesen, wenn man keine Kinder will? Wenn man kein Leben weitergeben will? Diese sind für mich prinzipielle Fragen, keine Vorwürfe. Wie auch käme ich dazu?!
    lg
    caruso

  • Sabine Schönfelder
    10. März, 2019

    Prinzipiell findet man mit ein bißchen guten Willen für jedes dumm daher quatschende Töpfchen ein es zum Schweigen bringendes Deckelchen. Für Frau Brunschweiger empfehle ich den freitäglichen Moscheebesuch in der ihrem Wohnort am nahe gelegensten muslimischen Gemeinde. Sollten dort ihre Thesen zu einer erfolgreichen Kurskorrektur bezüglich islamischer Fortpflanzungspolitik führen, sparte die Welt Unmengen von CO2 ein, tonnenweise! Dann verdiente sie es, daß man 100 Tonnen CO2 -Einsparung pro Frau den Brunschweigschen -Faktor nennt, den BSF! Ab 3 BSF erhält die Muslima eine Waschmaschine von der BRD und ein Wiedereinreiseverbot, ausgesprochen vom Imam, für alle muslimischen Länder. Das ist Integration. Bei soviel wirrer Widersprüchlichkeit kann sich unsere verschwiegene Bruni auf die tatkräftige Unterstützung der grün-linken Medienwelt verlassen, denn Schwachsinn ist der Markenkern unserer linksgetrimmten Politriege und die Presse ist nichts anderes als ihr Sprachrohr.

    • Günter Schaumburg
      11. März, 2019

      Tolle Idee. Aber bei so hochgradig Indoktrinierten schon länger hier Lebenden ist
      wohl Hopfen und Malz verloren. Ob die Bruni überhaupt verstehen würde, was Sie
      geschrieben haben?

    • Fritz Fuchs
      11. März, 2019

      Seien Sie nicht so herzlos, der armen Irrren einen Moscheebesuch anzuempfehlen.
      Auch Moslems wissen aus Namen Schlüsse zu ziehen, wie dies – nomen omen est – schon die alten Römer konnten.
      Dass Namen auch zu Fehlschlüssen Anlass geben, beweist der “Zuname” (cognomen) des ziemlich kahlköpfigen Vercingetorix-Bezwingers Caius Iulius – denn Caesar ist von ‘caesaries ‘, dem vollen, schönen Haupthaar hergeleitet, dass zumindest seinem Großvater noch vergönnt gewesen sein soll. Bei Braunschweigers Namen dürfte der Verdacht unbewusster Irreführung jedenfalls nicht ganz von der Hand zu weisen sein. Moscheebesuche sind für Träger entsprechender Namen m.E. jedenfalls nicht zu empfehlen.

  • Wolf-Dieter Busch
    10. März, 2019

    Anstelle ironischer oder bissiger Bemerkungen ein Bekenntnis aus eigenem Erleben: erst seit meinem Nachwuchs (heute erwachsen) geht es mir rundherum gut.

    Kinder zu haben sind nichts weniger als ein Element des Mensch-Seins. Das gilt nicht für jeden Einzelnen. Aber es gilt für die große Mehrheit. Was uns die Kampfemanzen – Schwarzer & Co – verkaufen wollen ist Beschiss.

  • Uwe Städing
    10. März, 2019

    Diese Frau scheint es aber wirklich zu geben. Sie wurde schon in diversen Quasselbuden, vulgo Talkshows gesichtet. Und einer ihrer gequälten und strapazierten Schüler äußerte sich in einem Leserkommentar über sie: alles in allem eine unangenehme Person. Schüler, die englische Wörter nicht professionell aussprechen konnten, wurden gedemütigt und sekundenweises Zuspätkommen nach Unterrichtsbeginn wurde mit roten Ampeln quittiert. Insofern wird von dieser Frau ein inhärentes Bild gezeichnet.

  • Jürg Casanova
    10. März, 2019

    Mal abgesehen davon, dass man sich fragen kann, warum eine Dame, die Kinder als die grössten Umweltverschmutzer ansieht, einen Beruf wählt, der sie mit ebendiesen Schmarotzern zusammenbringt, frage ich mich schon, woher die Nichtfliegerin das Wissen um schreiende Kinder im Flugzeug hat. Habe mich darüber ebenfalls schon geärgert, aber so oft passiert das nun auch wieder nicht, weil verantwortungslose Eltern, die ihre Säuglinge auf Langstreckenflüge mitnehmen, zum Glück rar gesät sind. Die Jeanne d’Arc des CO2, das sie unbedingt reduzieren möchte, auch wenn seriöse Klimawissenschaftler den Anstieg dieses Gases in den letzten 150 Jahren von 3ppm auf 4 ppm als vernachlässigbar für die Erwärmung des Klimas erachten, menschengemacht ist ohnehin nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz. Aber die Dame wirft sich in die Bresche, sie will neben der heiligen Greta die zweite Säulenheilige des Klimawandels werden. Und richtig: Soll sie ihre Predigt – nichts anderes ist ihr Buch – doch den muslimischen Einwanderern halten, das sind in ihrer Logik ja wahre CO2-Schleudern, die man subito abstellen muss, sprich, nicht nur nicht einwandern lassen, sondern in deren Herkunftsländern per sofort die Einkindpolitik zwangsweise einführen. Doch weit besser wäre, wenn sie denn so konsequent sein möchte, wenn sie sich bei Exit anmelden würde, die leisten Sterbehilfe, dann hat sie wenigstens ihren CO2-Ausstoss auf Null reduziert. Das würde ich schade finden, aber ihr Maul halten sollte sie, denn sie hat von nichts eine Ahnung.

  • Pehle
    10. März, 2019

    Es wird einer Wahnsinnigen ein absolut unglaubliches Forum geboten, die – wenn man ihre Thesen konsequent zu Ende denkt- letztlich fordert bzw. fordern müsste, dass sich die gesamte Menschheit hier und heute den Strick zu nehmen hat. Denn nur der nicht existierende Mensch ist wahrhaft CO2- neutral.
    Es ist nicht zu fassen, dass eine solche Gesinnung von allen damit in den Mainstreammedien befassten Journalisten völlig kritiklos verbreitet wird. Wir sind also so weit, dass Menschenleben nicht nur gegen “Klima” aufgerechnet werden darf, sondern dies sogar als “offener und mutiger” Ansatz verstanden und beworben (!) wird.

    Ich weiß wirklich nicht, ob es darunter noch ein Niveau gibt, und falls ja, gebe Gott, dass ich es nie erfahren muss.

  • Berger
    10. März, 2019

    Mein Gott, das ist alles so abwegig, dass ich den Artikel nur zum Teil lesen konnte. Aber solche Frauen werden die “westliche Wertegemeinschaft” mehr und mehr dominieren, daran führt kein Weg mehr vorbei, der point of no return liegt weit hinter uns. Gute Nacht, Deutschland!

  • Bianca M.
    10. März, 2019

    Lieber Herr Wendt, Sie haben das alles sehr gut seziert!
    Zwei kurze Anmerkungen noch: 1. In letzter Konsequenz der wirren Gedankengänge von Frau Brunschweiger wäre die Welt ganz ohne Menschen anscheinend am besten dran. Naja, stop, halt, ein paar Edelmenschen wie Frau Brunschweiger dürfen aber überleben, oder? 2. Das ist jetzt total altmodisch, unemanzipiert und fies, aber ich würde Frau Brunschweiger doch gern ein oder zwei pubertierende Töchter wünschen, die ihr mit der ganzen Brutaliät von pubertierenden Töchtern sagen, wie peinlich sie ist.

    • Bitterling
      11. März, 2019

      Kann ich als Vater von zwei pubertierenden Töchtern und (!) zwei pubertierenden Söhnen, auch wenn’s schon etliche Jahre zurückliegt, nur bestätigen.

  • Emmanuel Precht
    10. März, 2019

    Wunderbar sag ich. Hoffentlich überzeugt sie alle ihrer Art, dann ist das Problem in ein, zwei Generationen gegessen. So dezemiert man Taubenbestände: Anfüttern und die Eier durch Gipseier ersetzen. Da brüten die wie irre drauf rum und ganze Nachkommenschaften werden verhindert, der Bestand erheblich gelichtet. Wohlan…

  • kdm
    10. März, 2019

    Trefflich !

  • Peter Thomas
    10. März, 2019

    ” Denn die ((Kinder)), so schreibt sie in ihrem aktuellen Buch ‚Kinderfrei statt Kinderlos’ seien ‘das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann’.”

    Da hat sie wohl recht. Auch ich habe vor wenigen Tagen mit der Umwelt gesprochen, und die Umwelt hat die Aussage der V.B. bestätigt. Allerdings gestand die Umwelt mir auch, daß sie Kinder eigentlich ganz süß findet. Sie sollten bloß nicht von Feministern und/oder Feministerinnen geboren sein.

    PS: Mit dem Universum habe ich neulich auch gesprochen, leider unter Schweigepflicht.

  • Andreas Hofer
    10. März, 2019

    „Oder handelt es sich um eine raffinierte PR-Erfindung?“. Ja. Mein erster Eindruck war: Schlecht geskriptet, fällt jedem Honk auf, völlig überzogen usw. Ich frage mich nur, warum das Ganze? Wird morgen das Bargeld verboten? Müssen wir demnächst alle auf 40qm wohnen (läuft ja genügend Werbung für Tiny Houses)?
    Geht es mittlerweile nur noch darum, die Grenzen an Absurdität auszuloten, um absurde Entscheidungen durchzusetzen?

    • Wanninger
      11. März, 2019

      Da könnten Sie sehr wohl Recht haben. Dieser Stuss scheint Methode zu haben. Auch Steini, unserem Bundesschwafler, der vom “grassierenden Verlust an Vernunft” spricht, ist das schon aufgefallen.

  • Rolf
    11. März, 2019

    Danke, Herr Wendt.
    Sie haben sämtliche eitrige Stellen in diesem linken Abszess geöffnet und steril und fürsorglich versucht, operativ zu entfernen. Dann offenbarte sich allerdings das ganze Ausmaß.
    Sie haben recht, wahrscheinlich psychisch begründet.

  • Norbert Meyer-Ramien
    11. März, 2019

    Lieber Herr Wendt,
    ich gehöre der Generation Ihrer Eltern an, habe selbst 2 Söhne und bin begeistert, daß es logisch denkende und analysierende Menschen wie Sie gibt. So ist es doch eine Katastrophe, mit welchen krebsartigen Auswüchsen die bigotte “Klimawandel-CO2-Vermeidung” linke Feministinnen und unsere antifaschistischen Grünen nebst der Regierung der angeblich Christlichen Union mit den Sozialdemokraten infiziert worden sind. Ihnen ist morgen mein Spendenbeitrag per klassischer Banküberweisung sicher. Weiter so !!!
    M.f.G. Norbert Meyer-Ramien aus HH-Neuengamme

  • Thaddäus Tentakel
    11. März, 2019

    Das also scheint der unter „ökologischen“ Versatzstücken immer wieder erfrischte Malthusianismus zu sein.
    Leute, die ähnlich immer wieder über „Überbevölkerung“, (übrigens ein politischer, kein wissenschaftlicher Begriff) klagen, sollten, wenn es ihnen ernst wäre, doch einfach mal mit gutem Beispiel vorangehen, vor allem, wenn sie die Sorge um die Überforderung des Planeten derart beschäftigt, dass sie darüber gar Bücher schreiben zu müssen glauben.
    „Überbevölkerung“ ist bekanntlich ein Problem, das nicht nur durch hohe Geburtenraten in den armen Ländern der Welt verursacht wird, sondern natürlich auch durch die immer weiter ansteigende Lebenserwartung in den hochindustrialisierten Staaten.
    Ich denke, jemand den diese Frage so derart beschäftigt, sollte dann auch so fair und konsequent sein, allein aus Gründen der „CO2-Gerechtigkeit“ spätestens beim individuellen Erreichen des Weltdurchschnittsalters von 28,1 Jahren (Stand 2005; Quelle: Wikpedia) die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, nech.

  • derPragmatiker
    11. März, 2019

    Wenn der Braunschweigerin (braun und schweigen inside) in der Vergangenheit alle Frauen gefolgt wären, wo wären dann die Kinder, die der Lehrerin ihre Existenzberechtigung geben?
    Biologie kam in ihrem Studium wohl nicht vor?!

  • Herbert Manninger
    11. März, 2019

    Man muss sich schon gewaltig anstrengen, um in diesem Narrenhaus mit Blödheiten aufzufallen, die dann aber so lange getalkshowed werden, bis das Merkelregime es in Gesetze gießt…..

  • Dr. S.
    11. März, 2019

    “…dann möchte ich wenigstens, dass mein Lebensentwurf anerkannt und nicht irgendwie niedergemacht wird.” Oh ja, den Lebensentwurf gestehe ich ihr gern zu. Soll sie doch sich selbst ausrotten! Das ist der beste Dienst an der Gesellschaft überhaupt.
    Ich würde das sogar auf die erweitern, die sich von ihr verblenden lassen. Grundsätzlich alle Trägerinnen des Thanatos-Gens mögen (und werden) die Nachwelt vor dessen Weitergabe bewahren. Es kann also keiner behaupten, die archaischen Mechanismen der Evolution würden in unserer sterilen modernen Zivilisation nicht mehr greifen. Mitnichten. Die Feministinnen mendeln sich raus.
    Wir sind stolz auf unsere 6 Kinder (Ende des Jahres 7) und stellen jeden Tag die Schulpropaganda wieder auf die Füße.

  • Gerhard Lenz
    11. März, 2019

    Brillante Analyse mit durchwegs lesenswerten und amüsanten Kommentaren. Doch die Frage bleibt: Ignorieren oder reagieren? Ab wann erhöhen Reaktionen auf öffentliche Äußerungen wie Buchtexte und Interviews die mediale Aufmerksamkeit soweit, daß es sich für die Urheber auch (materiell) lohnt ? Ihnen, lieber Herr Wendt, ist dieses Dilemma sicherlich vertraut. Respekt vor Ihrem souveränen Umgang damit und – in gewissem Widerspruch zu meinem eigenen Kommentar – ein Anerkennungshonorar.

  • Burkhard Minack
    11. März, 2019

    Wenn die Autorin konsequent wäre, würde sie sich selbst von Mutter Erde tilgen.
    Es würde der Menschheit (nach ihrem gusto) viel, sehr viel CO2 und heiße Luft erspart bleiben.
    An dem besprochenen Elaborat ist sehr schön zu erkennen, wo sich unser gesellschaftliches Klima hinentwickelt.
    Meine Kinder oder Enkelkinder würde ich so einer Lehrerin nicht anvertrauen wollen.

  • Jürgen
    11. März, 2019

    Mit welcher Mühe Sie sich an Frau Braunschweiger abarbeiten, ist ja aller Ehren wert. Nur: Ich halte es für die Verschwendung von intellektuellen Ressourcen, sich mit einem solchen Stuss überhaupt auseinander zu setzen.
    Auch eine doppelt so lange “Auseinandersetzung” von Ihnen damit würde überhaupt nichts daran ändern, dass sich unsere Systempresse mit begeisterter Zustimmung auf die armseligen Argumente, über die jeder auch nur halbwegs geistig gesunde Mensch nur den Kopf schütteln kann, von Frau B. stürzt. Nur eins macht Ihr Artikel deutlich, nämlich wie weit die geistige Verblödung erhelblicher Teile unserer intellektuellen und journalistischen Elite bereits gediehen ist.

  • Ludeloff Klaus
    11. März, 2019

    Wohlan, zeugen wir keinen Nachwuchs mehr. Das erspart uns mittel-und langfristig nicht nur die Zumutungen solcher Autorinnen sondern auch den menschengemachten Klimawandel. Geniale Logik einer vermutlich verschmähten Feministin.

  • Günter Schaumburg
    11. März, 2019

    Ich war selbst Lehrer und weiß nicht, was ich zur Lebensansicht dieser “Kollegin” sagen soll. Es verschlägt mir die Sprache, so viel Dummheit aus dem Munde oder der Feder einer promovierten Akademikerin zur Kenntnis nehmen zu müssen. Ich habe selbst zwei Kinder und mehrere Enkelkinder – das Schönste, was es auf dieser Welt gibt ist, für Nachwuchs zu sorgen und diesen, trotz vieler Mühen und Anstrengungen, wachsen und gedeihen zu sehen.

  • Dreggsagg
    11. März, 2019

    Die Brunschweigsche Handlungsanweisung ist die beste, die der islamischen Welt zugute kommen kann.

    Das Sammelsurium an A- und Unlogik ist kaum noch überbietbar!

  • Steffen Lindner
    11. März, 2019

    Diese Frau wird deshalb von den Medien hofiert, weil diese Thesen doch so schön in das Abschaffungs- und Umvolkungsprogramm passen: Die Deutschen sterben mittelfristig “umweltbewusst” aus, dafür alimentieren sie bis weit in das siebzigste Lebensjahr (neues Renteneintrittsalter?) die muslimischen kinderreichen “Einwanderer”…

  • Stephan
    11. März, 2019

    Die Grenze zwischen Satire und Realität ist zunehmend schwieriger zu ziehen – was nur noch an der Realität liegt. Da ich häufig mit vielen der genannten Phrasen selbst konfrontiert bin, scheint mir die Existenz der Autorin zumindestens nicht unwahrscheinlich. Mir ist die radikale Position allerdings nicht radikal genug. Wenn die menschliche Existenz auf einen möglichen CO2 –Ausstoß reduziert wird: warum sorgt die Dame durch einen vorzeitigen Exitus nicht ihrerseits für eine Reduktion der Emission? Die Rettung der Gattung Mensch durch Geburtenverweigerung erinnert an die Diagnose „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“. Fake oder facts – klarer sind die gegenwärtig grassierenden infantilen Neurosen selten formuliert worden. Danke Herr Wendt für diese Rezension.

  • Albert Schultheis
    11. März, 2019

    Ich habe mich keineswegs daran gewöhnt, als weißer alter Mann (ich bin 63) in unserem Land diskriminiert zu werden. Jetzt werde ich auch noch diskriminiert, weil ich Kinder (5) und Enkel (2) habe.
    Dabei haben meine Frau und ich ob des reichen Kindersegens Jahr für Jahr wunderbare Urlaube in deutschen Jugendherbergen bzw im Zelt verbracht (Jugendherbergen sind bekanntlich schlecht an Flughäfen angebunden).

    Ich gebe ja zu, dass ich meine Kinder allein vom Kindergeld großgezogen bzw durch das Kindergeld ein wohlhabender Mann geworden bin ;–))
    Was für einen abstrusen Schwachsinn diese Frau Brunschweiger da verzapft! Unglaublich?
    Mitnichten! Ich ging nach 30 Berufsjahren als Unternehmensberater in der Industrie zurück an eine Gesamtschule mit Vollzeitstelle als Gymnasiallehrer für Physik, Mathematik und englische Sprache und Literatur – wollte der Gesellschaft gegenüber noch einen Beitrag leisten. Dachte ich.
    Was ich dort an abstrusem, weltfremden Gedankenwirrwar, gerade von Seiten der GEW-Frauen (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), erleben musste, hat mich nach gut zwei Jahren veranlasst, die Schule prompt zu verlassen und wieder Projekte als freiberuflicher Unternehmensberater zu übernehmen. Diese sind übrigens auch besser bezahlt ;–))!!

    Ein Beispiel: In einer der endlosen Quasselrunden, genannt Lehrerkonferenz, sollte über die Rechte der Schüler (der SuS hieß das bei uns – der Schülerinnen und Schüler!) diskutiert werden. Auf meine schüchterne Frage, wann wir denn auch über die PFLICHTEN der SuS diskutieren wollten, bekam ich von diesem Kolleginnenkreis nur verächtliches Zischeln und feindselige Blicke zugeworfen.

    Dennoch möchte ich diese “krasse” Erfahrung, als Lehrer hinter die Kulissen unseres völlig maroden Schulsystems schauen zu können, nicht missen. Allein der Zustand unserer Physiksammlung war ein einziger Schrotthaufen – Innovationsland Deutschland live!

    Aber das wichtigste, das ich tagtäglich erfahren habe, ist, dass wir in der Keimzelle der Gesellschaft, der Schule, in keiner Weise auf die Anforderungen einer Einwanderungsgesellschaft aufgestellt sind. Es gibt nur sehr wenige Lehrer und Schulleiter, die sich dieser massiven Herausforderung persönlich stellen und es wagen, angemessen auf Übergriffe zu reagieren. Und zumeist werden diese dann auch noch von der Schulbehörde sabotiert. Allein ihnen gilt meine Hochachtung.

  • Tim Storkner
    11. März, 2019

    Natürlich führt konsequent grün denken in logische Widersprüche. Am Ende werden solche Widersprüche aber durch glasklare, rationale Entscheidungen aufgelöst. Hierzu liefert Medien-Darling Habeck das (windrad-) schlagende Beispiel. Verkündete der doch schon in seiner Zeit als schleswig-holsteinischer Energie- und Umweltminister – und zwar medial völlig ungestraft: “Am Naturschutz wird die Energiewende nicht scheitern!” Also im Klartext: Vögel, Fledermäuse oder Insekten mit Hilfe der Windkraftmaschinen in Massen morden ist kein Problem, solange sich Erneuerbare-Energie-Zertifikate durch klare moralische und finanzielle Vorteile rechnen.
    Frau Brunschweiger geht nun bis an den Horizont des grünen Denkens (wenn man den zusammengeklaubten geistigen Dünnschiss einer Wessine denn so bezeichnen will). Und dort sieht man dann wenigstens ganz deutlich wo es endet: In ganz offener Menschenfeindlichkeit. In masturbatorischer Askese. Schließlich und endlich in der Selbstabschaffung. Ach wenn die Grünen und Grünbewegten doch da ein wenig mehr Eifer an den Tag legen wollten!

  • Dr. habil. W. Manuel Schröter
    11. März, 2019

    Heutzutage kann jeder höheren oder niederen (?) Schwachsinn veröffentlichen, wenn er in grün-linke bis (sogar) konservative Verlags-Konzeptionen passt. Bei letzteren regiert die Angst, es dem Merkel-Dogma nicht recht zu machen. Außerdem kolportieren diese Häuser, deren Eigner oft stark an konservative Kreise und deren “Beherrscher” angelehnt sind, die Angst vor Wählerstimmenverlusten, so dass sie jeden Quark sozusagen in ihre eigenen Programme übernehmen. Das alles ist nicht mehr gut, aber es ist sehr gut, dass sie das derart aufspießen, Herr Wendt. Dafür meinen Dank!
    Noch ein Wort zu “Feminismus”: Arme Mädels! Nicht “der Mann” ist ihr Feind (wobei es, genau wie bei den Frauen, auch Schweinehunde*innen gibt); die gesellschaftlichen Verhältnisse sind es. Und sie selbst; dies besonders. Ich lebe seit 43 Jahren liebevoll mit meiner Frau zusammen; gegenseitiger Respekt und Sachlichkeit sind da für beide Geschlechter (mehr gibt es übrigens biologisch nicht, alles anders Geartete ist ableitbar und auch Ausnahme) möglich und täglich erlebbar.
    Schande über diese alberne Autorin bzw. Nichtachtung ihrer sinnfreien, modischen Ergüsse: Meine Frau sagt in solchem Fall, dass es sich um eine Geschlechtsgenossin handeln müsse, deren sexuelle Bedürfnisse aus welchen Gründen immer unbefriedigt geblieben seien… Und das sagt sich nicht deswegen, weil ich als Mann sie indoktriniert hätte; sie kann, wie alle Menschen jedweden Geschlechts (wenn sie es denn wollen!) DENKEN.

  • Jens Richter
    11. März, 2019

    Brunschweigers Rat kommt für ihre Mutter leider zu spät. Nun ist sie dazu verurteilt. 58 Tonnen CO2 pro Jahr in die arme Welt zu blasen und zu pupsen. Ihr Buch verursacht auch noch Baumsterben der traurigsten Art. Dringend anzuraten ist eine klimaneutrale Selbstentleibung. Biologisch abbaubar sind auch Lehrerinnen. Also, frisch auf, Frau Brunschweiger, hängen Sie sich auf. Die Welt bedankt sich im voraus.

  • Eugen Karl
    11. März, 2019

    Die ganze Arguemtation gegen Frau Brunschweiger unterliegt einem entscheidenden Fehler. Der Autor vergißt offenbar, daß die Logik ein patriarchales Herrschaftsinstrument ist. Davon muß frau sich emanzipieren, und genau das hat sie in vorbildlicher Art getan. Einwände, die auf Logik sich berufen, sind Backslash und können ihr nichts anhaben.

  • Frank Bodenstedt
    11. März, 2019

    Als ich vor kurzem von der Dame hörte und über ihr Elaborat etwas näheres zu lesen fand, da fiel mir ein böser Spruch aus meiner Jungmannzeit zu solcher Art Weibsen ein, die keinerlei Interesse beim männlichen Geschlecht fanden bzw. dort Wünsche auslösten: “Die hätte ihr Alter besser ins Gras gespritzt, dann wäre vielleicht ein anständiger Frosch aus ihr geworden”.
    Herr Wendt, Sie sind zu bewundern, wie Sie die Ruhe und Sachlichkeit bewahren und sich so diszipliniert über so etwas wie diese Dame äußern können.
    Mir kocht das Blut.

  • Peter Sieve
    11. März, 2019

    Der Feminismus spielt heute dieselbe Rolle wie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts der Chauvinismus. Damals waren es Chauvinisten, die Europa in den Ruin gestürzt haben, mit der stillen oder auch lauten Zustimmung vieler Frauen. Heute erledigen Feministinnen denselben Job, mit dem erklärten Einverständnis sehr vieler Männer.

  • Helene
    11. März, 2019

    O vielen Dank, daß Sie das so glasklar analysiert, geradezu seziert haben. Als ich von den Thesen dieser Frau las, sträubte sich in mir alles vor Widerwillen, aber der Mühe, diese Frau zu widerlegen, haben Sie mich enthoben.
    Ja, seltsam, daß die Masseneinwanderung nicht zur Sprache kommt, wenn man schon solche Argumente bringt. Denn die „Schutzsuchenden“ wollen bei uns ja nicht archaisch leben (Bambushütte ohne Möbel), sondern mindestens (!) so wie wir. Auf 38 Millionen muß die Bevölkerung Deutschlands nicht unbedingt schrumpfen, aber wenn sie altersbedingt (ich gehöre selbst zu den älteren Semestern) etwas schrumpfte, wäre das wohl kein Unglück. Die zwei Millionen exotischen „Frührentner“ sind jedenfalls auch ökologisch (ich denke weniger an CO2 als an den Flächenverbrauch) ziemlich kontraproduktiv.

  • Isolde Hirnhold
    11. März, 2019

    Ich finde weniger Kinder klingt gut.
    Oder will man, dass aus 1,3 Milliarden Chinesen jetzt 2, 3 oder 4 werden sollen?
    Auch religiöse Fundamentalisten jedweder Ausrichtung vermehren sich wie die Karnickel.
    Warum bekämpft man den IS im Orient wenn gleichzeitig auch bei uns entsprechend gelagerte Familien (christliche Sektierer und Hindunationalisten sind genauso schlimm) überproportional zulegen?
    Leider wird man denen das nur mit Zwangsmaßnahmen abgewöhnen können.
    Sollten Feministen und Artverwandte sich nicht mehr fortpflanzen sehe ich das jetzt auch nicht so als Problem an.
    Und ganz nebenbei, Wohnraumknappheit gehört bei schrumpfender Weltbevölkerung der Vergangenheit an.

  • Wolfgang Illauer
    11. März, 2019

    Nicht ganz so radikal, aber sehr deutlich in dieselbe Richtung gehend (auch die CO2-Ersparnis kommt vor!), schrieb in der NZZ (es ist noch nicht so lange her) eine Redakteurin gegen das Kinderkriegen an. In der NZZ !!! Man sollte es nicht für möglich halten. In der NZZ !!!
    Hier der Link zum NZZ-Artikel: https://www.nzz.ch/meinung/kinder-sind-ein-ego-projekt-ld.1329040

  • Bernhard Kaiser
    11. März, 2019

    Ich würde ja der Frau Brunschweiger folgendes antworten:

    1. Ich begrüße es außerordentlich, dass die gute Frau keine Kinder gebären will, denn dann erledigt sich das Phänomen “Braunschweiger” spätestens in 30 oder 40 Jahren, wenn nicht schon viel früher, von selbst …

    2. Ich weiß als Mann immer ganz gern, woran ich bei Frauen bin! Deswegen finde ich es gut, wenn Frauen klar Stellung beziehen! Ich fände es super, wenn solche Frauen sich ein Schild umhängen würden mit der Aufschrift: “Ich gebäre keine Kinder, egal von wem”, dann könnte sich Mann ein Schild umhängen: “Ich f…e keine Frauen, die später mein Kind abtreiben lassen” Damit wäre beiden Seiten gedient, die “Links”-“Feministinnen” würden nach und nach aussterben und die restlichen Männer könnten sich auf die normalen Frauen konzentrieren … 😉

  • maru
    12. März, 2019

    “Für Deutschland zum Beispiel wäre eine Bevölkerung von circa 38 Millionen optimal”.

    Das ist das einzige, worin ich ihr zustimme. Allerdings kann man um diese Bevölkerungszahl zu erreichen, nicht zugleich Millionen Leute des Lumpenproletariats aus den Shitholes der Dritten Welt importeren, deren Fortpflanzunsrate sich an der von Karnickeln orientiert.
    Das Gesetz der Logik besagt: Beides zusammen geht nicht.

    Auf der Achse des Guten ist dazu ein guter Artikel, der die kognitive Dissonanz der linksgrün Verstrahlten gut auf den Punkt bringt: “Grüne: Irrationalität als Gruppenkitt”

  • Charly
    12. März, 2019

    Jährlich kommen über 150.000 Fachkräfte/Asylanten nach Deutschland und es werden immer mehr!!

  • Fritz
    12. März, 2019

    Wie wäre es denn wenn die Dame, als gutes Beispiel für Umweltschutz, sich selbst entleibt?

  • Volker
    12. März, 2019

    Ich würde ihr nahelegen, über suizid nachzudenken, um kein CO2 mehr zu produzieren und keine “Fußabdrücke” mehr durch dummgeschreibsel zu hinterlassen.

  • Robert Naves
    12. März, 2019

    Was ist bei der Autorin unterwegs auf dem Weg, ein erwachsener Mensch zu werden, schief gegangen? Man kann nur spekulieren und wird doch der Wahrheit nicht näher kommen : lieblose narzistische Mutter, sexueller Missbrauch durch den Vater, die kleine Schwester, die ihr die Schokolade klaut, der große Bruder, der sie nicht mit seinem Computer spielen ließ? Alles ist denkbar, nichts ist unmöglich.

    Die Entscheidung eines Menschen, keine Kinder haben zu wollen, ist nicht zu kritisieren. Das soll jeder so halten, wie er es für richtig hält.
    Nur ist es so, dass die Autorin ausdrücklich die anderen, für die ein Leben mit Kindern, mit Enkeln, mit Familie, ein Teil des Lebensglücks bedeutet, kritisiert. Vielleicht sollte ich die narzistische Persönlichkeitsstörung nicht bei der mir unbekannten Mutter der Autorin vermuten?
    Oder was ist es, wenn grundlegende Emotionen, die wir vermutlich mit den uns verwandten Primaten teilen, vollkommen verschüttet sind und durch modische Phrasen substituiert werden? Liebe, Zuneigung Empathie, Solidarität nicht empfunden werden können und dieser Mangel überhaupt nicht begriffen wird?

    Als unsere Oma, hochbetagt nach einem arbeitsreichen Leben verstarb, hinterließ sie nichts, was zu vererben gewesen wäre. Aber vier Kinder, sechs Enkel, jede Menge Urenkel und andere Menschen, die ihrer mit Achtung und Dankbarkeit gedachten. Es war schön, dass wir sie hatten. Ich weiß, das klingt ein wenig kitschig. Aber es war so und sie starb nicht als einsamer alter Mensch, der oft tagelang mit niemandem oder nur mit der Kassiererin im Supermarkt spricht. Sie hat uns halt viel von ihrer Seele gegeben und nie erwartet, dafür etwas zu bekommen. Ich hoffe aber, dass wir ihr etwas zurückgeben konnten.

    Es mag ungerecht sein, aber ich vermute, dass die Autorin einfach nichts hat, was sie einem Kind geben könnte. Insofern eine gute Entscheidung, keine eigenen zu haben. Eine noch bessere wäre es, die würde sich aus den Angelegenheiten derer, bei denen das nicht so ist, raus halten.

  • Reinhard Schropp
    12. März, 2019

    Nun ja, als Advocatus Diaboli könnte es Spaß machen, die Position von Frau Brunschweiger gegen überwältigende Kritik zu verteidigen. Vielleicht ist sie ja – als Ethik-Lehrerin – über den wenig bekannten Anti-Natalismus gestolpert. Auch der tritt für Nicht-Fortpflanzung ein: Man will damit dem Nachwuchs den Weltschmerz ersparen, dem jeder Erdenbürger ungefragt ausgesetzt wird – es finden sich Querverbindungen zum Buddhismus, der Leiden verhindern will.

    Frau B. dagegen will offenbar das Klima “retten”. Konsequent zu Ende gedacht: Das Klima retten durch eine menschenleere Welt. Vielleicht sind ja auch die Dinosaurier bewusst ausgestorben, um das Klima zu retten – wer weiß? Was Frau B. offenbar nicht bedacht hat: Dem Klima ist das ziemlich wurst, ob jemand meint, es retten zu wollen. Das Klima passt sich einfach an die physikalischen Verhältnisse an.

    Physik steht beim Ethik-Studium nicht so im Vordergrund – da kommt dann so was raus. Also vergebt bitte der Frau B. und sprecht sie frei.

  • Gastino
    13. März, 2019

    Eines dieser Interviews habe ich auch gelesen (WELT). Mir ist ebenso aufgefallen, dass dieser Frau mit den Interviews eigentlich nur eine Bühne für ihre Selbstvermarktung gegeben wurde. Kritisches Nachfragen wäre angesichts der schweren Logikprobleme in ihrer wirren Argumentation selbst für absolute Journalismus-Anfänger sehr leicht gewesen. Akademisches Fremdschämen ist angesagt.

    Ich bin froh, dass meine Kinder nicht bei einer solchen Lehrerin in die Schule gehen müssen. Auffällig ist, dass sich solche Leute gerne staatlich gut abgesicherte Bereiche suchen und so gut wie nie in der freien Wirtschaft zu finden sind.

  • Mary
    13. März, 2019

    Eben ein Logikunfall oder vielleicht eine mentale Massenkarambolage …… ????

  • Tina
    24. März, 2019

    Ich verstehe diese Dame und praktiziere das genauso. Keine Kinder von uns für diese kaputte Welt und Gesellschaft, wo 80 % psychisch krank sind, oder Suchtprobleme haben. Es gibt Einiges, das man seinem Nachwuchs ersparen kann. Und auch mir werde ich diese dreifache Belastung von Arbeit, Haushalt und Kinderschreierei nicht antun, in einem Land, das sich gerade selber abschafft. Mein Mann könnte ja mal beim Haushalt und bei der Kinderziehung mit anpacken? Haha, bei einer 60 Stunden Woche mit harter, körperlicher Arbeit wird er sicher vor Freude in die Hände klatschen.
    Nein danke, da bleibe ich lieber bei meiner 30 Stunden Woche, Haushalt und Gartenarbeit und halte meinem Mann den Rücken frei. Wir tun nichts für die Gesellschaft? Erstmal zahlen wir Steuern, Zweitens haben wir für uns genügend privat vorgesorgt und Drittens sind wir die Auffangstation für Kinder aus Familie und Freundeskreis, wenn die Arbeitszeiten nicht passen, nicht genug Urlaubstage übrig sind, um die Betreuung abzudecken, oder mal ein freier Tag benötigt wird, weil die Eltern kurz vor dem Durchdrehen sind.

  • Lichtenberg
    26. März, 2019

    Sind die öffentlichen Äußerungen der Lehrerin B. denn nicht diskriminierend gegenüber ihren (allen) Schülerinnen und Schülern?

    Zu Ihrem berechtigten Appell, Herr Wendt: Überweisung geht heute raus.

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