Selten gab es eine derart durchsichtige und zusammengestümperte politmediale Kampagne wie im Fall der angeblichen „Deepfakes“ von Collien Fernandes. In Wirklichkeit geht es um viel Geld und Deutungshoheit. Dafür treten die Wohlgesinnten den Rechtsstaat mit Freuden in die Tonne
Im März 2026 stellte sich heraus, dass es im Jugendclub Wutzkyallee in Berlin-Neukölln im November des vergangenen Jahres nach bisherigem Erkenntnisstand zur Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens durch mehrere Jugendliche kam, die von der Tat auch Videoaufnahmen anfertigten.
Außerdem drang nach und nach an die Öffentlichkeit, dass die Aufsichtspersonen in dem Club und etwas später auch das Jugendamt Neukölln darüber Bescheid wussten, aber keine Anzeige erstatteten, sondern dem betroffenen Mädchen nur ein sogenanntes safe word gaben, also eine Art Code, mit dem sie neue Übergriffe melden konnte. Die mutmaßlichen Täter stammen aus muslimischen Familien, die Club-Mitarbeiter, so heißt es, wollten die Polizei nicht einschalten, weil sie „eine Marginalisierung der Tätergruppe“ und einen „Generalverdacht“ befürchteten.Im Januar belästigte der gleiche Täterkreis das Mädchen in dem Jugendclub erneut. Die Jungen drohten, das Video von der Tat ihren Eltern zu schicken, einer kurdischen Familie, wenn sie ihnen nicht weiter zur Verfügung stünde. Außerdem verlangten sie, dass sich auch ihre Schwester dort einfinden sollte. Das Mädchen vertraute sich schließlich in ihrer Not erst einer Beraterin und dann ihrem Vater an, der am 23. Februar Strafanzeige erstattete. Im zuständigen Jugendamt wusste man laut Akten schon gut drei Wochen vorher Bescheid, nämlich seit dem 28. Januar. Die Begründungen, warum Clubmitarbeiterinnen und Jugendamt hier Täterschutz betrieben, wechselten im Lauf der Affäre.
Erst hieß es, sie konnte keine Strafanzeige erstatten, weil sie die Namen der Täter nicht gekannt hätten – so, als gäbe es keine Möglichkeit einer Anzeige gegen unbekannt. Dann stellte sich aber heraus, dass eine Mitarbeiterin des Jugendclubs zwei der Jugendlichen bei einem späteren Übergriff auf frischer Tat ertappt und ihnen Hausverbot erteilt hatte. Die nächste Rechtfertigungsvariante lautete, man habe eine Strafanzeige nicht ohne Zustimmung des Opfers erstatten wollen. Wo und wann die Verantwortlichen das Mädchen überhaupt danach gefragt haben wollen, erklärten sie bisher nicht. Warum sich das Opfer, das angeblich keine Einschaltung der Justiz wollte, erst einer Vertrauensperson und dann ihrem Vater offenbarte, kann bis jetzt weder das Personal des Clubs oder die Jugendamtsleiterin noch die zuständige Bezirksstadträtin Sarah Nagel von der Linkspartei erklären. Nagel denkt bislang auch nicht an Rücktritt, bisher ließ sie zu der wochenlangen Vertuschungsaktion nur schriftlich verlauten, es sei keinesfalls irgendetwas vertuscht worden. Und nein, um den „Hintergrund“ der mutmaßlichen Täter sei es nie gegangen.
Immerhin, das weiß die Politikerin schon jetzt mit Sicherheit, obwohl die Ermittlungen erst seit gut vier Wochen laufen. Bisher verlor keiner der Zuständigen den Job. Die Grünen in Neukölln lehnen eine Abwahl Nagels ab und erklären, sie wollten nichts überstürzen und erst einmal die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 30. März abwarten. Der Berliner Grünen-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvize Andreas Audretsch versprach: „Wir werden akribisch aufklären“.
Dem einen oder anderen dürfte der Name Audretsch bekannt vorkommen: Just zu der Zeit, als es 2024 um die vielversprechenden Plätze auf der Berliner Landesliste der Grünen ging, fanden Belästigungsvorwürfe gegen den Grünen-Parlamentarier Stefan Gelbhaar den Weg in die Öffentlichkeit, unter anderem auch zum ARD-Sender RBB, für den Audretsch früher einmal arbeitete. Der Sender stellte die Vorwürfe gegen Gelbhaar mit Hilfe einer angeblich Betroffenen als praktisch schon bewiesen dar; Gelbhaar verlor seinen sicheren Platz 2 auf der Landesliste, den Audretsch bekam, der damals auch den Wahlkampf Robert Habecks leitete. Bei dem vom RBB präsentierten Opfer handelte es sich um eine Schauspielerin, bei der eidesstattlichen Erklärung, auf die sich die Beschuldigung stützte, um eine Fälschung. Wer bei dieser Intrige die Fäden zog, ließ die Partei bis heute im Dunkeln. Kurzum: Ein besserer Aufklärer als Audretsch findet sich nicht so leicht.
Von der echten Vergewaltigung und dem realen Erpressungsvideo in dem Jugendklub Wutzkyallee fand nichts zu der Tagesschau, den Tagesthemen oder Dunja Hayalis heute-journal, obwohl der Fall von Anfang an eine politische Dimension besaß, erstens in Berlin selbst, aber auch dadurch, dass er stark an den britischen Grooming-Gang-Skandal erinnert: In Rotherham und anderswo missbrauchten überwiegend pakistanische Gangs jahrelang weiße Mädchen, die aus Fürsorgeeinrichtungen oder zerrütteten Familien stammten. Viele der Opfer waren minderjährig. Über die Taten wussten Betreuer in Jugendämtern und irgendwann auch die Polizei Bescheid. Sie schritten nicht ein, um Muslime nicht zu „stigmatisieren“. Kürzlich lehnte das britische Unterhaus die Forderung ab, genauer zu untersuchen, wer damals alles die schützende Hand über die Gangs hielt. Auch hier lautete die Begründung wieder, eine groß angelegte offizielle Nachforschung dazu sei nur geeignet, Vorurteile zu schüren.
Die landesweiten Nachrichtensendungen der Öffentlich-Rechtlichen hoben die Vorgänge in Berlin-Kreuzberg auch dann nicht auf ihre Agenda, als die Bild einen ganz ähnlichen Missbrauchsfall in einem Jugendclub im niedersächsischen Zeven schilderte, der erst einmal unter der Decke blieb. Auch hier drehten die Täter ein Video. Bei den drei Verdächtigen handelt es sich um einen Niederländer unklarer ethnischer Herkunft, einen Iraner und einen Syrer.
Diese Taten und die anschließenden Vernebelungsaktionen spielten sich vor dem 20. März 2026 ab, einem für den Debattenverlauf nicht unwichtigen Datum. An diesem Tag erschien der Spiegel mit der Titelgeschichte – nein, selbstverständlich nicht über diese nach wie vor als Lokalnachrichten behandelten Vorgänge, die längst jeder Redakteur eines überregionalen Mediums kannte und eben deshalb in die Schnellablage beförderte wie 2016 erst einmal die Vorgänge auf der Kölner Domplatte. Sondern das Hamburger Blatt hob die Zeile: „Du hast mich virtuell vergewaltigt“ und ein Bild der Schauspielerin Collin Fernandes auf ihr Cover.
Die Geschichte stützt sich angeblich auf eine Strafanzeige, die Fernandes im Dezember 2025 in Spanien gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattete. Um es gleich vorwegzunehmen: Dass Ulmen angebliche Porno-Deepfakes, also mittels Künstlicher Intelligenz hergestellte oder veränderte Videos, die Fernandes zeigen sollten, irgendwelchen anderen Männern schickte, steht nicht in dieser Strafanzeige. Bis jetzt steht noch nicht einmal fest, ob diese Fernandes-Deepfakes – ohne den Begriff kam bis jetzt keine mediale Verwertung der Affäre aus – überhaupt existieren. Jedenfalls bekamen die Juristen der Staatsanwaltschaft Itzehoe, die in der Sache ermittelten, dergleichen nicht zu Gesicht.
Die Schauspielerin erstattete 2024 eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin, die von dort wegen des Wohnsitzes der Anzeigeerstatterin zur Staatsanwaltschaft Itzehoe wanderte. Dort stellte man schnell fest, dass ihr Schreiben kaum brauchbare Anhaltspunkte für Straftaten enthielt. Der zuständige Ermittler bat Fernandes im Mai 2025 schriftlich um entsprechendes Material, erhielt allerdings keine Antwort. Daraufhin beendete er am 23. Juni 2025 das Verfahren. Collien Fernandes erklärte, sie hätte nicht gewusst, wohin die Staatsanwaltschaft Berlin das Verfahren abgegeben habe, und deshalb nicht reagiert. Erkundigte sie sich in Berlin überhaupt danach? Darauf gibt es bis jetzt keine Antwort. Zu den Merkwürdigkeiten des Falls gehört auch der Umstand, dass noch bis vor Kurzem ein Werbespot lief, in dem Fernandes und Ulmen gemeinsam auftraten.
Worin bestehen nun überhaupt die Anschuldigungen, mit denen Fernandes die Spiegel-Titelgeschichte füllte? Sie erklärt, ihr Ex-Partner Ulmen habe täuschend echt aussehende Fake-Profile von ihr auf Social-Media-Kanälen erstellt, über die er Männer kontaktierte, mit denen er dann, indem er sich als Fernandes ausgab, sexuelle Gespräche geführt und erotische Videos verschickt haben soll, auf denen eine Person Fernandes stark ähnele. Sollte das zutreffen, dann handelt es sich um ein bizarres und bösartiges Verhalten – aber mit Sicherheit um kein Phänomen, das, wie die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge behauptete, Millionen Frauen betrifft. Dass er von ihr pornographische „Deepfakes“ erstellt habe, wirft Collien Fernandes Ulmen ausdrücklich nicht vor. Diese „Deepfakes“ gebe es zwar, erklärte sie, sie würden aber von bisher Unbekannten stammen. Das hinderte allerdings die ARD-Anstalten WDR und SWR nicht daran, die Behauptung zu verbreiten, Ulmen stecke hinter den ominösen Fernandes-„Deepfakes“.
Hier handelt es sich tatsächlich um ein Fake beziehungsweise um Desinformationen, allerdings von öffentlich-rechtlichen Anstalten, die 18,36 Euro pro Monat von jedem Bürger verlangen. (Per KI erstellte Videos im Zusammenhang mit der Causa Fernandes/Ulmen existieren übrigens seit Kurzem tatsächlich. Sie sehen dann allerdings so aus; sachdienliche Hinweise enthalten sie also bei allem Unterhaltungswert nicht.)
Der Stern illustrierte seine Ulmen-Fernandes-Story, in der es dann allerdings allgemeinschwafelig um Männer und deren kollektive Schuld ging („Es ist an der Zeit, dass wir Männer aufhören, uns selbst zu belügen. Wir alle sind das Problem.“), mit einer Grafik, die außer den betreffenden Personen das Logo der deutschen Polizei nebst einem Fingerabdruck zeigt, wie er bei einer erkennungsdienstlichen Behandlung üblicherweise abgenommen wird. Damit suggeriert die Illustrierte laufende Ermittlungen gegen Ulmen, die in Deutschland wegen irgendwelcher pornografischen Deepfakes nirgends und wegen weit weniger spektakulären Anschuldigungen erst seit einigen Tagen und bis jetzt nur im Vorermittlungsstadium stattfinden.
In der auf Mallorca erstatteten Anzeige geht es offenbar vor allem um häusliche Auseinandersetzungen des damaligen Paares. Wie die Behörde erklärt, stehen die Ermittlungen dazu noch ganz am Anfang. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Kassem Taher Saleh tat trotzdem in einem Post auf X so, als stünde Ulmens Schuld längst fest. Genauer gesagt: Der Politiker lügt, dass sich sämtliche Balken biegen. Wenn der Fernandes-Ulmen-Fakekomplex vor Gericht landet, dann dürfte er hauptsächlich Pressekammern beschäftigen.
Nicht nur in diesem Punkt erinnert die Inszenierung an die Potsdam-Wannsee-Legende der bisher mit Steuergeld finanzierten Plattform „Correctiv“. Auch hier markierte der am 10. Januar 2024 publizierte Text den Ausgangspunkt, der kaum harte Fakten und sehr viel Geraune enthielt. Auch hier fiel sofort das ganz große Medien- und Politorchester ein, was auf einen langen organisatorischen Vorlauf schließen ließ. Und auch damals kolportierten etliche Medien Dinge, die selbst „Correctiv“ nicht behauptete. Die tatsächlichen Ereignisse in dem Hotel am Lehnitzsee spielten so wie jetzt die eigentlichen Vorgänge zwischen Fernandes und Ulmen die allergeringste Rolle. Damals, bei „Correctiv“-Potsdam-Wannsee 2.0 ging es um ein politisches Ziel, nämlich das AfD-Verbot. Unter dem propagandistischen Hochdruck sollte jede Widerrede verstummen: Wer überhaupt noch Fragen dazu stellt, so lautete damals der Tenor, der sitzt bei einer zweiten Wannseekonferenz virtuell mit am Tisch. Vor einigen Wochen krachte die „Correctiv“-Konstruktion vor dem Landgericht Berlin endgültig zusammen.
Eine Aufarbeitung der willfährigen und von Falschbehauptungen gespickten Begleitkampagne fand bei den öffentlich-rechtlichen Sendern bis heute nicht statt. Aber höchstwahrscheinlich schon die letzten Vorbereitungen für das nächste Manöver nach dem gleichen Schema, diesmal die KI-Porno-Story. Allerdings unterliefen den Fernandes-Deepfake-Regisseuren, anders als damals bei “Correctiv“-Potsdam, einige grobe handwerkliche Schnitzer. Der wichtigste von allen bestand darin, eine wesentliche Regel zu missachten, die der Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger schon vor über zwanzig Jahren in seinem Buch „Die Mechanismen der Skandalisierung“ erklärte. Dem eigentlichen Vorkommnis, ob real oder nur behauptet, müssen herbeiorganisierte Sekundärereignisse folgen: Aufrufe, offene Briefe, politische Forderungen, Parlamentssitzungen. Sie fügen dem Ausgangsmaterial nichts substanziell Neues hinzu, erwecken aber die Illusion, der jeweilige Fall würde ständig an Gewicht und Breite zunehmen. So lief es ja auch hier erst einmal:
Übernahme des Spiegel-Stoffs von taz bis FAZ, Anreicherung mit eigenen Erfindungen wie bei WDR und SWR, Demonstration im Zentrum Berlins, diesmal anders als bei der Vergewaltigung in dem Jugendclub Neukölln und der anschließenden Vertuschung auch unter großer Begleitung der Hauptnachrichtensendungen, dazu ein „Brief“ von 250 sogenannten Prominenten an Fernandes, ein Überbietungswettbewerb der politischen Stellungnahmen und schließlich diesbezügliche Befassung des Bundestages. Aber, und darin liegt ein bemerkenswertes Ungeschick, alles innerhalb einer knappen Woche. Laut Kepplinger besteht die Skandalisierungswirkung vor allem in der zeitlichen Streckung. Wie schon bei der Correctiv-Potsdam-Inszenierung gilt zwar die Dringlichkeit der Dauerwiederholung auf allen Kanälen als Beglaubigung sämtlicher Behauptungen – und zwar als einzige Beglaubigung, die jedem seinen Platz auf der Anklagebank zuweist, der auch nur Nachfragen stellt.
Im Radio und bei MTV hieß die Technik früher, als das lineare Hören und Sehen noch eine Rolle spielte, heavy rotation, und sie bedeutete: Was zwanzig Mal am Tag lief, stieg zuverlässig in den Charts auf, und lief dann bis zur Ablösung durch den nächsten Hit etwa dreißig Mal. Ganz ursprünglich prägte Edward Bernays die Dauerwiederholung als Grundprinzip jeder Propaganda. Aber eben sequenziell, mit eingebauter Dramaturgie, mit Steigerungsmöglichkeiten.
Politische Interessen dürfen nicht sofort und zu penetrant in den Vordergrund drängen. Das passende Gesetz sollte der Ministerin nicht gleich aus dem Ärmel fallen. Auch die Verarbeitung des Dramoletts für Bühne beziehungsweise Film folgt besser mit etwas Abstand. Um ein Bild zu bemühen: Seine Durchschlagskraft verdankt ein Maschinengewehr der Eigenschaft, Patronen in sehr schneller Folge zu verschießen. Diejenigen, die im Fall Fernandes-Deepfake-Zensurgesetz auf das Signal des Spiegel gleichzeitig losstürmten, machten es anders: Sie brachten gar nicht erst ihre MGs in Stellung, sondern jagten gleich ihren kompletten Munitionskistenstapel in die Luft. Das macht zwar ordentlich Bumm, trifft aber vor allem die Zündler und hinterlässt außerdem nur Qualm, der sich bald verzieht.
Bei der Demonstration vor dem Brandenburger Tor, auf der Fernandes fehlte, traten dafür andere Figuren auf: erstens die Allround-Erregungsentrepreneurin Luisa Neubauer, die wahrscheinlich selbst merkt, dass auf ihrem neuen Karriereversuch als Comedienne kein Segen liegt. Da auch die Klimaapokalypse als Massenthema nicht mehr zieht, musste sie also hier dabei sein und als Betroffene sprechen, was ihr die Möglichkeit gab, innerhalb weniger Minuten mehr als ein Dutzend Mal ich und mein zu sagen.
Bei dem Auftritt der HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg auf der Bühne ging es um sehr viel mehr als nur eine Aufmerksamkeitsdividende. HateAid mit ihrer Gesellschafterorganisation Campact, die von Hodenberg früher leitete, zählt zu den Nahregierungsorganisationen, die angeblich Hass und Hetze bekämpfen, in Wirklichkeit aber propagandistische Arbeit für die Einschränkung der Meinungsfreiheit vor allem im digitalen Bereich leisten, und dafür bisher Millionen aus der Steuerkasse erhielten.
Für 2024 wies die HateAid-gGmbH einen Jahresüberschuss von 977 919,59 Euro aus. Die NGO beschäftigt derzeit 54 Mitarbeiter, alles in allem entsprechen Größe und Umsatz (2024: 5,773 Millionen Euro) einem mittelständischen Unternehmen. Zu den Geldgebern zählen bzw. zählten neben dem Bundesjustiz- und dem Bundesfamilienministerium außerdem die Robert-Bosch-Stiftung und die Deutsche Postcode-Lotterie. Für 2025 überwies das Justizministerium weitere 600 000 Euro, für die Federführung im „Kooperationsverbund gegen Hass und Desinformation“ flossen weitere 424 823 Euro aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Familienministeriums. Zumindest aus diesem Topf soll HateAid nach einer Kehrtwende von Bundesfamilienministerin Karin Prien, CDU, wegen der hyperaktivistischen Ausrichtung der Organisation nun nichts mehr bekommen. Bei HateAid gibt es übrigens möglicherweise auch ein Compliance-Problem: Der Anwalt Chan-jo Jun sitzt einerseits im Beirat von HateAid, zum anderen soll er für Verfahren Mandate übernommen haben, die mit dem Geld der Organisation finanziert wurden.
Jedenfalls stehen hier Geschäftsmodelle auf der Kippe, die jahrelang reibungslos funktionierten. Die andere Geschäftsführerin von HateAid, Josephine Ballon, tauchte im Zusammenhang mit der Fernandes-Affäre prominent bei der ARD auf. Von Hodenberg gab schon am 20. März bei RTL zu Protokoll, sie habe „seit Monaten“ von den Fernandes-Beschuldigungen gewusst. Und mit Sicherheit wusste sie schon von der geplanten Streichung des „Demokratie leben“-Geldes, bevor Prien den Entschluss offiziell verkündete. Die Botschaft der beiden HateAid-Chefinnen lautet, jetzt, ausgerechnet in dieser Situation, dürfte die Bundesregierung ihnen auf keinen Fall das Steuergeld vorenthalten, denn jetzt müsse man doch merken, wie wichtig und wertvoll die Arbeit gerade dieser NGO sei. Es geht ganz offensichtlich wie bei „Correctiv“-Potsdam um den Aufbau eines maximalen moralischen Drucks, um ein Anliegen durchzusetzen, das nicht erst seit gestern besteht. Im HateAid-Windschatten taucht auch noch der Verein „Radikale Töchter“ auf, der kürzlich Stimmung gegen Merz‘ Stadtbild-Aussage machte, jetzt zu seiner größten Überraschung von der Merz-Regierung kein Steuergeld dafür bekommt und nach eigener Erklärung fürchtet, die Kampagnenkosten von 120 000 Euro selbst bezahlen zu müssen. Dabei tue man doch sehr viel „zum Schutz von Frauen“, wobei im Dunkeln bleibt, was eigentlich.
Mit HateAid arbeitet Fernandes wiederum schon seit Jahren zusammen. Beispielsweise führte sie mit von Hodenberg schon 2023 eine Kampagne gegen pornografische „Deepfakes“ durch , also lange bevor sie behauptete, Opfer dieser Methode zu sein.
Ganz passgenau kündigt Justizministerin Stefanie Hubig an dem Kampagnenwochenende ihren schon fixen und fertigen Gesetzentwurf an, der angeblich Frauen vor sexualisierten „Deep fakes“ schützen soll, gewissermaßen also die Lex Fernandes. Schaut man hinein, steht dort allerdings etwas ganz anderes: „Wer einer dritten Person einen mittels eines Computerprogramms erstellten oder veränderten Inhalt, der den Anschein erweckt, ein tatsächliches Geschehen in Bezug auf eine andere Person wiederzugeben, und der geeignet ist, dem Ansehen dieser Person erheblich zu schaden, unbefugt zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“. In dieser Formulierung geht es bestenfalls ganz am Rande um Pornografie und KI. Dafür passt der Entwurf maßgeschneidert für Fälle wie die berühmte Fotomontage, die die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit einem Pappschild in den Händen zeigte, auf dem „Ich hasse Meinungsfreiheit“ stand. Das Amtsgericht Bamberg verurteilte den Urheber, den Chefredakteur des „Deutschland-Kurier“ Julian Bendels, zu sieben Monaten Haft auf Bewährung. Die nächste Instanz, in der Richter saßen, die offenbar ab und zu einen Blick ins Grundgesetz und einschlägige höchstrichterliche Urteile werfen, sprachen Bendels 2025 frei.
Bestimmte Leute scheinen sich damit nicht abzufinden. Hubigs Vorstoß reiht sich in die Versuche ein, der Justiz schärfere Instrumente zur Meinungsbekämpfung in die Hand zu drücken. Ein zweites Gesetzesvorhaben sieht vor, mit der Bundesnetzagentur eine Regierungsbehörde zu ermächtigen, Durchsuchungen und Beschlagnahmungen bei Medien und Bloggern durchzuführen – und zwar notfalls ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Ach ja, und auch das Projekt „Klarnamen im Internet“ tauchte im Zug der angeblichen Fernandes-Deepfake-Kampagne erwartungsgemäß wieder auf. Collien Fernandes lässt sich mit der Aussage zitieren, gäbe es schon eine Klarnamenpflicht, dann wäre ihr das nicht passiert – wobei keiner außer ihr bis jetzt wirklich weiß, was sich hinter das konkret verbirgt.
In diesen monothematisch schon völlig überladenen Kampagnentagen lief im ZDF auch noch ein Spielfilm, dessen Heldin, eine mit einem Migranten liierte Klimawissenschaftlerin, sich im Fernsehen zugunsten irgendwelcher klimabegründeten Maßnahmen äußert, und dafür Hass im Netz erfährt. In einer Nebenrolle spielt ZDF-Moderatorin Dunja Hayali sich selbst. In einer der letzten Szenen überstreichen zwei Schauspieler zu verhunzten gregorianischen Gesängen eine Hassparole mit weißer Farbe, vielleicht, weil der Regisseur die Wendung dick auftragen auch bildlich umsetzen wollte. Im Abspann taucht die Adresse von HateAid auf.
Außerdem – das Außerdem nimmt hier gar kein Ende – zeigte das ZDF einen Tag nach dem Spiegel-Titel zu Fernandes auch noch einen Beitrag zum 20. Jahrestag der Gründung von Twitter respektive X, in dem es darum geht, zu welch schlimmer Kloake der freien Rede sich die Plattform seit ihrer Übernahme durch Elon Musk entwickelte. Dass der Kronzeuge für die Entwicklung, der angeblich einmal kurz für X arbeitete, vorher für das ZDF tätig war und anschließend eine Produktionsfirma zusammen mit Dunja Hayali gründete, erfuhren die Zuschauer erwartungsgemäß nicht.
Dem aufgeführten Gesamtstück sieht man die Überinszenierung dermaßen mühelos an, dass sich für diese Art der politisch-medialen Operation der Begriff Superficial fake beziehungsweise Flachschwindel anbietet. Eigentlich durchschaut ihn jeder – bis auf die Mündel, die sich ausschließlich aus ARD, ZDF und durch gelegentliche Ausflüge zu Spiegel– und Zeit Online informieren. Umgekehrt bedeutet das: Nur wer sich andere Quellen erschließt, kann sich überhaupt noch durch die Realität navigieren. Und das gilt nicht nur für diesen Fall.
Die für den Fernandes-Titel zuständige Spiegel-Redakteurin Juliane Löffler erklärte ganz offen, natürlich habe ihr Blatt über das Gesetzesvorhaben der Justizministerin Bescheid gewusst und die Veröffentlichung darauf abgestimmt. Interessanter wirkt, was Löffler außerdem sagt: Es gebe „seit langem wieder Vorwürfe in Deutschland“, und es verhalte sich deshalb so, dass sich „ein seit langem angestautes Bedürfnis entlädt“. Sexuelle Übergriffe gibt es natürlich nicht zum ersten Mal seit langem wieder, sondern täglich und mehrfach, ob nun vertuscht wie in Berlin-Neukölln oder ganz offen. Um das festzustellen, genügt ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik, etwa in diese Auflistung von 2024. Keine dieser Vergewaltigungen ereignete sich nur virtuell.
Aus den Zahlen geht allerdings auch hervor, was die Spiegel-Frau eigentlich meint: Es gibt endlich wieder einen Vorgang mit einem teilprominenten, zum Monster aufgepumpten weißdeutschen Mann namens Christian. Eine Vergewaltigung in einem Jugendzentrum (oder wie in Illerkirchberg geschehen) erzählt sich medial schnell, da diese Taten einem immergleichen Schema folgen. Außerdem lassen sich die unprominenten Opfer im Anschluss nicht verwursten, weshalb sie auch stets namenlos bleiben.
Ganz anders bei dem Flachschwindel: Deepfake, das Netz, Künstliche Intelligenz, der Schurke Elon Musk – hier drängen sich die Klingelworte praktisch von selbst in eine lange Reihe. Manche Medienpersonen übertreffen sich dabei selbst. Und gerade weil bisher kaum jemand weiß, was sich tatsächlich abspielte, können Medienschaffende seitenlang raunen, spekulieren und, große überraschende Pointe, mehr Internetkontrolle fordern. Die Argumentation läuft als völlig geschlossener Kreislauf: Weil Fernandes eine Beschuldigung vorbringt, die der Spiegel zu einer Titelgeschichte aufbläst, gilt der Beschuldigte praktisch schon als überführt und eigentlich nicht mehr so wichtig. Denn spätestens von diesem Moment an geht es sowieso um alle Männer, um aufmerksamkeitsökonomische Übergewinne für alle, die wie Neubauer früh in diesen Fall investierten, um die Rettung der Steuergeldscheffel für HateAid et al., um einen pauschalen Opferstatus für Frauen und gegen das toxische Patriarchat. Stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen mangels juristischer Substanz ein, dann liegt wiederum der finale Beweis für das „Täterparadies Deutschland“ vor.
Egal wie herum sich das propagandistische Getriebe also dreht: „Die Schuld ist immer zweifellos“ (Franz Kafka). Am schönsten drückte das die Stern-Kolumnistin Jagoda Marinić aus: „Ganz gleich, ob die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann sich erhärten, es ist klar geworden: Jede kann zum Opfer werden.“
Apropos „alle Männer“: Die Mitarbeiterin des Jugendclubs in Kreuzberg, die Leiterin des Jugendamtes, die Bezirksstadträtin – bei denjenigen, die offenbar die Täter deckten, handelt es sich um eine reine Frauenriege. Es waren zwei Frauen, einmal Anne Wizorek im ZDF, und neben ihr eine ARD-Kollegin, die nach der Neujahrsübergriffsparty 2015/16 in Köln blitzschnell die Entlastungslüge an die Front warfen, auf dem Oktoberfest ginge es genauso schlimm oder noch schlimmer zu. Es war eine Richterin, die in einem spektakulären Prozess acht von neun der angeklagten Gruppenvergewaltigern nicht in den Knast schickte. Und eine NDR-Redakteurin, die das Urteil verteidigte. Wäre es deshalb gerechtfertigt zu behaupten, alle Frauen würden migrantische Täter decken? Nein, es wäre Unsinn. Aber jemand, der die Logik der Flachschwindler kopiert, dürfte so argumentieren.
Was lässt sich aus dem Superficial fake neben den aufgezählten Punkten noch lernen? Erstens, dass die Linke, die für sich ständig in Anspruch nimmt, die Institutionen des Rechtsstaats gegen die finsteren Populisten zu verteidigen, eben diesen Rechtsstaat ohne zu zögern und mit Freuden in die Tonne tritt, wenn es ihr taktisch und strategisch passt. Das Milieu, das nach jedem von Migranten begangenen Verbrechen dazu aufruft, das Ereignis bloß nicht zu instrumentalisieren, das in diesen Fällen ständig vor einem Generalverdacht warnt und peinlich darauf achtet, dass selbst auf frischer Tat Ertappte wie der syrische Mörder von Aschaffenburg oder der afghanische Terrorfahrer von München bis zur Verurteilung nur mutmaßliche Täter heißen dürfen, erklären hier Christian Ulmen nicht nur ohne jede Relativierung zum Täter wie der Grünen-Bundestagsabgeordnete Timon Dzienus.

Sondern folgert daraus auch eine Kollektivschuld aller Männer, die sich nicht schnell genug genau dieser irren Pauschalverdächtigung anschließen. Beispielhaft dafür steht die Suada einer Schreihamplerin (englisch: Influencerin) namens Leonie Plaar, die in ihrem Video Folgendes fordert: „Ich will nicht, dass Christian Ulmen jetzt gecancelt wird. Ich will, dass er und alle anderen Täter an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden“, sagt sie. Gefolgt von: „Ich möchte, dass allen Männern, die jetzt irgendwas von ‘Unschuldsvermutung‘ in Kommentarspalten rotzen, das Wort ‘Täterschützer‘ auf die Stirn tätowiert wird. Und ich möchte nichts mehr von ‘not all men‘ lesen, weil es offensichtlich doch alle Männer sind.“
Wenn es eine Brandmauer der gesellschaftlichen Ächtung braucht, dann gegen Leute wie Plaar, Dzienus und große Teile des deutschen Medienbetriebs. Zwischen zivilisierten Menschen und ihnen gibt es keine Möglichkeit der Verständigung.
Zweitens erlauben die Vorgänge der vergangenen Tage einen tiefen Einblick in die Szene der Guttuer: Schon ein überhaupt nicht belegter Verdacht reicht dort aus, dass andere C- bis D-Prominente in die Öffentlichkeit drängen, um sich von der zum Schurken à jour erklärten Person zu distanzieren, die angeblich gestern noch ein Freund war. Durch das Lager der Wohlgesinnten weht gerade der delikate Hauch des Moskauer Hotel Lux, in dem Ende der Dreißiger nur die besten Denunzianten und schnellsten Distanzierer überlebten. Was Ulmen betrifft: er bemühte sich nun wirklich nach Kräften, immer auf der gutklugen Seite zu stehen. Als mehrere Künstler die Corona-Maßnahmen mit dem Video „alles dichtmachen“ kritisierten, distanzierte er sich und schämte sich öffentlich für die abweichlerischen Kollegen. Er posierte 2024 mit einem Harris/Walz-Wahlkampf-T-Shirt und äußerte sich zuverlässig gegen die AfD. Nichts davon hilft ihm jetzt, so, wie die lange Parteikarriere niemandem während der großen Säuberung unter Stalin nützte, der einmal in ihr Räderwerk geraten war. Merke: Wer sich plötzlich als Spielfigur auf einem Feld wiederfindet, in dem es um linke Deutungshoheit, Steuerkohle und Aufmerksamkeit geht, der kann sich so erwacht, grün und progressiv gegeben haben, wie es nur geht – man knüpft ihn trotzdem zumindest virtuell am großen Zeh auf dem Meinungsmarktplatz auf.
Mittlerweile gehört es zu den festen Verabredungen innerhalb der offiziellen Öffentlichkeit, dass es niemals um eine Sache oder einen Vorgang an sich geht, sondern immer und ausschließlich um die abgeleitete Verwertbarkeit – erstens zur Aufmerksamkeitserzeugung, und zweitens, um Punkte einer Agenda durchzudrücken, die längst bereitliegt. Die Zero-Covid-Aktivisten etwa kümmerten sich niemals um Infektionsschutz, sondern sahen in einem „solidarischen europäischen Lockdown“ die heiß ersehnte Chance, endlich den Kapitalismus abzuräumen. Den Klimaapokalyptikern ging und geht es nicht um CO2 (anderenfalls hätten sie gegen den Kernkraftausstieg protestieren müssen). Ab und zu spricht immerhin jemand aus ihren Kreisen aus, worum es wirklich geht. Die angeblichen Palästinenserfreunde sorgen sich nicht um die Menschen in Gaza (dazu hätten sie schon längst die Entwaffnung der Hamas fordern müssen). Und der große Flachschwindel-Aktivistenblock tut nicht das Geringste für die ganz unvirtuelle Sicherheit von Frauen (dazu müsste er eine andere Migrationspolitik fordern und auf eine echte Aufklärung der Taten von Neukölln und anderswo drängen). Immer liegt das wirkliche Kampagnenziel woanders, und es rückt immer der gleiche Fluchtpunkt ins Bild: eine illiberale Idealgesellschaft unter der autoritären Kontrolle einer Kaste, die keinen Widerspruch duldet.
Darin liegt der Lehrwert der aktuellen Kampagne: Man sieht, wie eng dieser Block zusammensteht, und wie weit er in das scheinbürgerliche Politik- und Medienlager reicht. Die Operation Flachschwindel erlaubt außerdem einen Ausblick auf kommende Zeiten, in denen die Wohlgesinnten nicht mehr wie früher leichte Siege einfahren, sondern auf einmal um Positionen und Geld kämpfen müssen.
Dafür sind sie buchstäblich zu allem bereit.
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