Publico-Bücherschau zu Weihnachten 2021 (I)
Die Feiertage und langen Winterabende sind die perfekte Zeit, anderen und sich selbst Lektüre zu schenken. In der ersten Folge der Publico-Buchempfehlungen: drei Klassiker, die nach Jahrzehnten ein zweites Mal beziehungsweise zum ersten Mal auf Deutsch erschienen sind. Und sich, jedes auf seine Weise, als bewundernswert frisch erweisen.
Pieks – Stich – Schuss
Eine ernste Angelegenheit wie die Corona-Impfung wird politisch und medial infantilisiert: „Eine Wurst für einen Piks“.* Gleichzeitig ist die Massenimpfung ein industrielles Projekt globaler Dimension, bei dem inzwischen geschossen wird. von Jürgen Schmid
Die Kunst, schräg vorbeimusizieren zu lassen – eine kleine Stilbetrachtung zu Merkels Zapfenstreich
Für ihren letzten offiziellen Auftritt suchte sich die Ex-Kanzlerin zwei Freiheitslieder aus. Auf paradoxe Weise passt das sogar zu ihr
Publico Dossier
Rittenhouse, Kenosha und die Medienschmelze
Der Prozess gegen den Jugendlichen, der zwei Menschen in Notwehr erschoss, markiert einen neuen politisch-journalistischen Tiefpunkt: Das Narrativ verdrängt das eigentliche Ereignis fast völlig. Ein Teil des Medienbetriebs hat längst begonnen, in einer Metarealität zu leben
In eigener Sache: wieder zurück
Liebe Leser von Publico, nach einer Zwangspause mit Bewegungseinschränkungen und einem zum Glück kurzen Klinikaufenthalt ist der Autor wieder zurück, und zwar schon seit ein paar Tagen, in denen der aktuelle und ziemlich ausführlich geratene Text über den Fall Kyle Rittenhouse und die Medien entstanden war. Das Stück hätte bei einem regulären Gang der Dinge schon in der vergangenen Woche erscheinen sollen. Eine Lehre…

















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